VonJohannes Skibaschließen
Türkische Vereine sind an Djibril Sow von Eintracht Frankfurt interessiert. Die Premier League bleibt aber der Wunsch des Schweizers.
Frankfurt – Seit 2019 spielt Djibril Sow nun für Eintracht Frankfurt. Die Verantwortlichen der SGE rechnen mit einem baldigen Ende dieser Zusammenarbeit. Der Vertrag des zentralen Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus, sodass nur noch in dieser Transferperiode eine Ablösesumme generiert werden kann. SGE-Sportvorstand Markus Krösche bastelt noch ordentlich am Kader für die kommende Saison. Das ausgegebene Ziel des 26-jährigen Schweizer ist indes die Premier League. Nun berichten türkische Medien aber von einem Interesse türkischer Topklubs. Sport1-Journalist Christopher Michel bestätigte die Berichte auf Twitter.
| Djibril Sow | |
|---|---|
| Geboren: | 26. Februar 1997 (26 Jahre) in Zürich, Schweiz |
| Aktueller Verein: | Eintracht Frankfurt |
| Position: | Zentrales Mittelfeld |
Türkei als Alternative für Eintracht Frankfurts Sow?
Galatasaray Istanbul wird in der Türkei als Hauptinteressent von Eintracht Frankfurts Djibril Sow genannt. Ein Angebot liegt der SGE noch nicht vor. Der Klub aus der türkischen Hauptstadt soll aber offenbar eine Offerte vorbereiten. Doch passt „Gala“ zu Sows Zukunft?
Das englische Oberhaus ist nach wie vor die neue Wunschheimat des Schweizers. Das hat der Profi der Eintracht bereits mitgeteilt. Auch gehaltstechnisch können die türkischen Vereine sicher nicht mit den finanzstarken Premier-League-Klubs mithalten. Dafür könnte Sow mit Galatasaray regelmäßig um die Meisterschaft mitspielen und an der Champions League teilnehmen – keine schlechten Aussichten für die besten Fußballerjahre, die Sow nun vor sich hat.
Die Premier League bleibt der Wunsch von Sow
Die Perspektive auf eine nationale Meisterschaft hätte Djibril Sow weder bei Eintracht Frankfurt noch bei den Vereinen aus England, die für den Mittelfeldspieler in Frage kämen. Denn die Topklubs der teuersten Liga der Welt um Manchester City, FC Liverpool oder den FC Arsenal, die sich um den Titel streiten werden, sind noch eine Nummer zu groß für den 26-Jährigen.
Die Meister-Aussicht allein wird Sow aber wohl kaum zu einem Wechsel an den Bosporus bewegen. Denn ein englischer Mittelklasse-Klub eignet sich wesentlich besser als Sprungbrett, um letztendlich bei einem der ganz großen europäischen Vereine zu landen. Auch wenn der Schweizer dieses Niveau noch nicht erreicht hat, kann seine Entwicklung in der Premier League noch einmal voranschreiten. In einer schwächeren Spielklasse wie der türkischen SüperLig ist beides eher unwahrscheinlich. Konkreter kann ein Türkei-Transfer nur werden, wenn die Angebote aus dem englischen Oberhaus für Sow ausbleiben. (jsk)
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