Abschied könnte bevorstehen

VfB kalkuliert stark mit Millot-Abgang

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Der VfB Stuttgart bereitet sich auf Millot-Abschied vor: Die Transferspekulationen um den Franzosen nehmen wieder zu.

Stuttgart - Die Saison geht zu Ende. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) trifft der VfB Stuttgart am letzten Bundesligaspieltag auf RB Leipzig, bevor sieben Tage später das Highlight mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Arminia Bielefeld (20 Uhr/ZDF) ansteht. Es ist auch die Zeit der möglichen Abschiede. Einer, der die Schwaben im Sommer verlassen könnte, ist Enzo Millot. Beim letzten Saisonheimspiel gegen den FC Augsburg (4:0) traf er und jubelte besonders emotional mit der Eckfahne in der Hand. Ein Foto von der Szene teilte er auf Instagram und schrieb dazu: „Ici c’est Bad Cannstatt“ (Das ist Bad Cannstatt).

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VfB Stuttgart wäre von Millot-Abgang nicht überrascht

Waren das schon Abschiedsworte? Darüber wurde in den sozialen Medien sofort spekuliert. Befeuert von einem traurigen Smiley, den Millots Teamkollege und Landsmann Dan-Axel Zagadou unter das Foto postete. Die Bild nahm die Thematik auf und schrieb, dass der VfB von einem Millot-Abgang nach dieser Saison ausgeht. Eine Einsicht, die zu den Informationen unserer Redaktion passt. Schon Mitte April berichtete IPPEN.MEDIA, dass die Stuttgarter Bosse dem Franzosen bei entsprechender Summe gar keine Steine in den Weg legen würden.

VfB Stuttgart: Geschichte, Erfolge und Wissenswertes rund um den Traditionsverein aus Bad Cannstatt

Fanchoreo beim VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart weist eine lange Tradition auf, geprägt von einigen großen Erfolgen. Der Klub hat zahlreiche Fans. © IMAGO/Volker Mueller
Fans des VfB Stuttgart halten ihre Schals in die Höhe
Der Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V., wie er offiziell heißt, zählt mit seinen 120.000 Mitgliedern zu den zehn größten Sportklubs der Bundesrepublik (Stand: 23. Dezember 2024). Er ist damit auch der größte Verein in Baden-Württemberg. © IMAGO/Volker Mueller
Parkplatz frei am Clubzentrum des VfB Stuttgart.
2017 wurde die Profifußballabteilung in die VfB Stuttgart 1893 AG ausgegliedert, die mehrheitlich dem Verein gehört. © IMAGO/Arnulf Hettrich
VfB-Vorstand Alexander Wehrle
Alexander Wehrle ist der Vorstandsvorsitzende der VfB Stuttgart 1893 AG. © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth
Sportvorstand ist seit Juli 2024 Fabian Wohlgemuth. Er war zuvor Sportdirektor. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß
Sebastian Hoeneß trainiert die Profi-Mannschaft des VfB Stuttgart seit April 2023. © IMAGO/Volker Mueller
Fahne des VfB Stuttgart wird geschwenkt
Die Geschichte des Vereins aus Bad Cannstatt beginnt im Jahr 1893. Damals trafen sich Schüler regelmäßig zum rudimentären Fußballspielen, das damals noch dem Rugby glich. © dpa/Tom Weller
Enthüllung der Tafel am alten Hotel Concordia, die auf die Gründung des VfB Stuttgart genau vor 100 Jahren hinweißt.
Unter den ersten Vereinigungen war auch der 1897 gegründete „Kronen-Club“ aus Cannstatt, der gemeinsam mit dem „Fußballverein Stuttgart 1893“ mit der Fusion am 2. April 1912 den Grundstein für den VfB Stuttgart legte. © IMAGO/Pressefoto Baumann
Bundesligasaison 1968/1969 26. Spieltag VfB Stuttgart gegen FC Bayern München
Bereits kurz nach der Gründung gelang es dem Klub, in der Südkreisliga zu spielen – der damals höchsten Spielklasse. (Symbolfoto) © IMAGO/WEREK
Die Cannstatter Kurve im Stadion des VfB Stuttgart
Schnell erfreute sich der Verein eines hohen Zulaufs an Mitgliedern. © IMAGO/Heiko Becker
Im Goldsaal in Dortmund wird die Einführung der Fussballbundesliga beschlossen
Auch in der 1963 eingeführten Bundesliga war der VfB vertreten und gehört damit zu den Gründungsvereinen. (Archivfoto) © IMAGO/Horstmüller
Symbolbild zum drohenden Abstieg des Traditionsvereins VfB Stuttgart
Im Jahr 1975 stieg der VfB erstmals in die 2. Bundesliga ab, wurde nach zwei Spielzeiten aber wieder erstklassig. © IMAGO Ralph Peters
Stuttgarter Fans halten ein Banner mit der Aufschrift: „Endlich wieder erstklassig“
2016 und 2019 folgten jeweils weitere Abstiege. Der Klub schaffte aber jeweils in den darauffolgenden Saisons den direkten Wiederaufstieg. © IMAGO/Frank Scheuring
Fernando Meira (Mitte) präsentiert die Meisterschale
Insgesamt fünfmal feierte der VfB Stuttgart die Deutsche Meisterschaft – zuletzt 2017. © IMAGO/Avanti
Trainer Georg Wurzer
Georg Wurzer war der Meistertrainer von 1949/50 und 1951/52. (Archivfoto) © IMAGO/Pressefoto Baumann
Der VfB-Trainer Helmut Benthaus mit der Meisterschale
Der Meistertrainer von 1983/84 war Helmut Benthaus. (Archivfoto) © IMAGO/Horstmüller
Erstes Training von Christoph Daum beim VfB Stuttgart
Unter Christoph Daum wurde der VfB 1991/92 Deutscher Meister. (Archivfoto) © IMAGO/Pressefoto Baumann
VfB-Trainer Armin Veh
Zuletzt holte Trainer Armin Veh 2006/07 die Meisterschaft nach Stuttgart. (Archivfoto) © IMAGO/Sportfoto Rudel
Der DFB-Pokal steht auf einem Podest
Sechsmal stand der Verein in seiner Historie im DFB-Pokal-Finale und ging dreimal als Sieger hervor. Dies war in den Saisons 1953/54, 1957/58 und 1996/97 der Fall. © IMAGO/Noah Wedel
VfB Stuttgarts Thomas Hitzlsperger (links) im Zweikampf mit Unirea Urzicenis Dacian Varga (rechts)
Auch international konnte der VfB Stuttgart in seiner langen Historie so manche Duftmarke setzen, zu einem Titel reichte es allerdings nicht. © dpa/epa Ghement Robert
VfB Stuttgart gegen Paris St. Germain
In der Saison 2023/24 qualifizierte sich der Verein aus Bad Cannstatt als Vizemeister erstmals nach 14 Jahren wieder für die UEFA Champions League. Einen Einzug in die Playoffs verpassten die Schwaben dann aber knapp. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Trikot des VfB Stuttgart mit dem roten Brustring und Winamax-Logo
Typisch für den VfB Stuttgart ist die Spielbekleidung: Die Heimtrikots des Vereins haben durch einen roten Brustring einen hohen Wiedererkennungswert. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Weiße Stutzen mit dem JAKO-Schriftzug
Seit der Spielzeit 2019/20 wird der VfB Stuttgart von Jako ausgerüstet. Zu den großen Sponsoren des Vereins zählen zudem MHP, Mercedes-Benz, Porsche und die LBBW. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Luftaufnahme der MHPArena Stuttgart
Spielstätte der Schwaben ist die MHPArena im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Das Stadion bietet Platz für rund 60.000 Zuschauer. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB-Maskottchen Fritzle
Maskottchen des Vereins ist der Alligator „Fritzle“ – benannt nach dem ehemaligen VfB-Torjäger Fritz Walter.  © IMAGO/Harald Bremes

Fraglich ist allerdings, inwiefern die Schwaben einen gewünschten Geldbetrag erhalten würden. Denn Berichte darüber, dass Millot eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert hat, kann unsere Redaktion bestätigen. Diese soll aber bei mehr als 20 Millionen Euro liegen. Aufgrund einer Schwächephase machte sich bei den Stuttgartern schon die Sorge breit, dass kein Klub die im Vertrag festgeschriebene Summe zahlen möchte.

Enzo Millot jubelt nach seinem Tor für den VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg besonders emotional.

Hoeneß denkt nicht über einen Millot-Wechsel nach

Inzwischen zeigt die Formkurve Millots aber wieder nach oben. Gegen Leipzig wird er von Beginn an auf dem Feld stehen, wie Trainer Sebastian Hoeneß bei der Pressekonferenz verriet. Dann ersetzt Millot den verletzten Angelo Stiller. Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Franzosen wollte der Coach aber nicht kommentieren. Hoeneß sagte lediglich: „Wir müssen bei Enzo sehen, was der Sommer bringt. Er ist ein wichtiger Spieler mit enormer Qualität. Er hat hier einen Vertrag, den Rest müssen wir abwarten. Zu Transferthemen sage ich ja auch sonst nicht viel und aktuell denke ich darüber in keinster Weise nach.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

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