Gepokere

VfB Stuttgart und Deniz Undav sind sich in einer Sache uneins

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Weiter ist unklar, ob Deniz Undav zum VfB Stuttgart zurückkehrt. Auch mit den Schwaben ist sich der Stürmer nicht vollends einig.

Stuttgart - Der Poker um Deniz Undav spitzt sich immer weiter zu. Wie bereits berichtet, droht dieser sogar zu eskalieren. Grund dafür ist vor allem die Unzufriedenheit des Spielers, der unbedingt zum VfB Stuttgart zurückkehren möchte. Allerdings könnte das Verhalten des Profis auch die Schwaben etwas abgeschreckt haben, die immer wieder daran zweifeln, ob der Deal letztlich nicht zu teuer werden könnte.

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Undav wäre für den VfB eine Verstärkung ohne Wiederverkaufswert

Sowieso scheinen sich auch Spieler und Klub noch nicht komplett darüber einig zu sein, was die Rahmenbedingungen einer möglichen Rückkehr betrifft. So will Undav einen möglichst langfristigen Vertrag, dabei steht eine Laufzeit von vier Jahren im Raum. Laut übereinstimmenden Berichten der Stuttgarter Zeitung und der Bild würden die Schwaben jedoch drei Jahre bevorzugen.

50 Millionen Euro würde den VfB das gesamte Undav-Paket kosten. Eine Wahnsinnssumme. Vor allem, da der Stürmer bereits 27 Jahre alt ist und die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass der VfB bei einem späteren Weiterverkauf Gewinn machen würde. Es wäre also eine Investition fürs Hier und Jetzt, mit der die Schwaben allerdings ein Statement an die Konkurrenz in der Bundesliga senden würden.

Alexander Wehrle (l.), Fabian Wohlgemuth (M.) und Deniz Undav müssen für eine mögliche VfB-Rückkehr des Stürmers noch Details klären. (Montage)

VfB hat einen weiteren Vorteil gegenüber Brighton

Der Poker um Undav zieht sich bereits seit Wochen. Im vergangenen Jahr hatte der VfB den Stürmer von Brighton & Hove Albion ausgeliehen, bevor die Stuttgarter die Kaufoption zogen und die Engländer wiederum eine Rückkaufoption aktivierten. Es sind komplizierte Verhandlungen, da Brighton so viel Profit wie möglich heraushandeln will. Von mindestens 30 Millionen Euro ist dabei die Rede. Ein weiterer Vorteil neben dem Spielerwillen ist übrigens, dass die Engländer Undav in diesem Sommer nicht anderweitig verkaufen dürften und somit einen unzufriedenen Profi im Kader hätten.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sportfoto Rudel/IMAGO / MIS

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