Trainer Vincent Kompany schwärmt vom Kanadier

„Überragende Leistungen“ von Davies stellen FC Bayern vor große Probleme

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Sportvorstand Max Eberl konnte eine Vertragsverlängerung mit Alphonso Davies beim Aufsichtsrat nicht durchsetzen. Nun bricht Bayern-Coach Kompany bricht Lanze für den pfeilschnellen Linksverteidiger.

München – Wenn der Plan von Max Eberl aufgefangen wäre, hätte der FC Bayern bereits mit Alphonso Davies verlängert.

Doch der Sportvorstand wurde vom Aufsichtsrat zurückgepfiffen. Dem mächtigen Gremium des deutschen Rekordmeisters erschien der besser dotierte Vertrag angesichts der durchwachsenen Leistung in der Vorsaison zu hoch – und Eberl musste zurückrudern.

„Überragende Leistungen“ von Davies stellen FC Bayern vor große Probleme

Aktuell zeigt die Formkurve des Linksverteidigers wieder deutlich nach oben, das ist auch Chefcoach Vincent Kompany nicht entgangen und er hatte am Freitag ein Sonderlob für den Kanadier übrig: „Er bringt überragende Leistungen. Er soll genauso weitermachen. Seine Konstanz ist im Moment sehr gut, das wollen wir auch so behalten. Er kann sich auch noch weiterentwickeln, ist noch jung. Das macht mir als Trainer Spaß.“

Trainer Vincent Kompany hält viel von Linksverteidiger Alphonso Davies.

Bayern droht bei Alphonso Davies ein ablösefreier Abgang

Die derzeitige Leistungsexplosion des kanadischen Nationalspielers, der am Samstag 24 Jahre alt wird, könnte allerdings auch zum Problem für die Münchner Verantwortlichen werden: Davies Vertrag läuft im Sommer 2025 aus, dann wäre er ablösefrei für zahlreiche Top-Clubs zu haben. Es sei denn, der Sportvorstand kann sich doch noch gegen den Aufsichtsrat durchsetzen.

Klar ist: Starke Linksverteidiger gibt es nicht wie Sand am Meer. Und wenn, dann müssten die Münchner wohl einen hohen zweistelligen Millionenbetrag für einen Ersatz für Davies, der bei Real Madrid hoch im Kurs steht, hinlegen. Theo Hernandez vom AC Mailand, der vor mehreren Monaten auf der Münchner Liste stand, hätte im vergangenen Sommer dem Vernehmen nach rund 90 Millionen Euro Ablöse gekostet. Manuel Bonke, Philipp Kessler

Rubriklistenbild: © IMAGO/Christian Schroedter

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