Wechsel geplatzt

Transfer-News im Ticker: Ehemaliger Bundesliga-Spieler auch nach Deadline Day heiß gehandelt

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Eintracht Frankfurt macht einen Transfer-Doppelpack offiziell, Ex-DFB-Kapitän Ilkay Gündogan steht vor einem Wechsel in die Türkei. Alle Transfer-Entwicklungen am Deadline Day gibt es hier im Ticker.

Update vom 2. September, 15.25 Uhr: Auch am Tag nach dem Deadline Day machen noch einige Transfergerüchte die Runde. In der Türkei hat das Transferfenster beispielsweise noch geöffnet. So können türkische Klubs noch Spieler aus den europäischen Top-Ligen verpflichten. Trabzonspor möchte das offenbar ausnutzen und prüft derzeit eine Verpflichtung von Torhüter Stefan Ortega.

Das berichtet Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg auf der Plattform X. Der ehemalige Bundesliga-Keeper, der aktuell bei Manchester City unter Vertrag steht, soll einem möglichen Türkei-Wechsel offen gegenüber stehen. Ein offizielles Angebot sei bei Manchester City aber bislang noch nicht abgegeben worden. Sollte ein Ortega-Deal nicht zustande kommen, steht offenbar auch Deniz Ertas von Konyaspor auf der Wunschliste von Trabzonspor.

Zieht es Torhüter Stefan Ortega nach dem Deadline Day noch in die Türkei?

Update vom 2. September, 10.10 Uhr: In Deutschland hat das Transferfenster seit Montagabend geschlossen, weitere Neuzugänge von anderen Vereinen sind damit nicht mehr möglich. Das bedeutet aber nicht, dass sich nicht noch einiges auf dem Transfermarkt tun kann. Denn in anderen Ländern ist das Transferfenster noch länger geöffnet, hier sind Transfers noch möglich.

Abgänge in Ligen, in denen das Transferfenster noch geöffnet ist, sind somit noch möglich. Für die Bundesligisten besteht daher die Chance, ihre Kader durch Verkäufe oder Leihen noch weiter zu verkleinern. Außerdem können die Bundesliga-Klubs weiterhin vertragslose Spieler verpflichten.

Galatasaray Istanbul und Leroy Sané könnten in den nächsten Tagen noch weitere Verstärkungen vorstellen. In der Türkei ist das Transferfenster noch geöffnet.

Update, 22.55 Uhr: Liverpool hat den Premier-League-Transferrekord erneut gebrochen! Alexander Isak wechselt für 144 Millionen Euro von Newcastle United zu den Reds. Der 25-jährige Schwede unterschreibt einen Vertrag bis 2031 und löst Florian Wirtz (125 Mio.) als teuersten Liga-Transfer ab.

Wochenlang hatte Isak seinen Wechselwunsch durch Trainingsboykott durchgesetzt. Der Stürmer trainierte isoliert und kam in den ersten Saisonspielen nicht zum Einsatz. Mit der Verpflichtung von Nick Woltemade gaben die Magpies schließlich nach und ließen ihren Topscorer ziehen.

Liverpools Transferausgaben steigen damit auf über 450 Millionen Euro in diesem Sommer. Neben Wirtz und Isak holten die Reds auch Hugo Ekitiké und Jeremie Frimpong. Der Ex-Dortmunder Isak erzielte vergangene Saison 23 Tore in 34 Premier-League-Spielen für Newcastle.

Coman in guter Gesellschaft – immer mehr Top-Stars im besten Alter zieht es in die Wüste

Cristiano Ronaldo: Die Gallionsfigur. Im Zuge der „Vision 2030“, die die saudische Gesellschaft wirtschaftlich und gesellschaftlich auf ein neues Fundament stellen soll, soll auch die heimische Fußballliga zu einer hochklassigen und prestigeträchtigen Freizeitbeschäftigung werden. Wer eignet sich da besser als Botschafter als der exzentrische Portugiese? 2023 zu Al-Nassr gekommen, verlängerte der 40-Jährige seinen Vertrag jüngst bis 2027.
Cristiano Ronaldo: Die Galionsfigur. Im Zuge der „Vision 2030“, die das Ziel hat, die saudische Gesellschaft wirtschaftlich und gesellschaftlich auf ein neues Fundament zu stellen, soll auch die heimische Fußballliga zu einer hochklassigen und prestigeträchtigen Freizeitbeschäftigung werden. Wer eignet sich da besser als Botschafter als der exzentrische Portugiese? 2023 zu Al-Nassr gekommen, verlängerte der 40-Jährige seinen Vertrag jüngst bis 2027. © IMAGO/Maciej Rogowski
Karim Benzema: Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere wechselte auch der ehemalige Real-Stürmer Karim Benzema nach Saudi-Arabien. Sein Klub Al-Ittihad gehört – wie Ronaldos Team – seit 2023 zu 75 % dem saudischen Staatsfonds PIF, der die nötige Anschubfinanzierung für Transferoffensiven bereitstellt.
Nach dem Ende seiner Nationalmannschaftskarriere wechselte auch der ehemalige Real-Stürmer Karim Benzema nach Saudi-Arabien. Sein Klub Al-Ittihad gehört – wie Ronaldos Team – seit 2023 zu 75 Prozent dem saudischen Staatsfonds PIF, der die nötige Anschubfinanzierung für Transferoffensiven bereitstellt. © IMAGO/Mohammed Saad
Jordan Henderson: Für viele überraschend kam der Transfer von Jordan Henderson vom FC Liverpool zu Al-Ettifaq. Während Kritik an der Menschenrechtslage im Königreich Dauerbegleiter bleibt, profilierte sich Henderson zuvor als Unterstützer der LGBT-Community. Nach nur sechs Monaten und 19 Einsätzen wechselte er schließlich im Januar 2024 zu Ajax Amsterdam.
Für viele kam der Transfer von Jordan Henderson vom FC Liverpool zu Al-Ettifaq überraschend. Während Kritik an der Menschenrechtslage im Königreich Dauerbegleiter bleibt, profilierte sich Henderson zuvor als Unterstützer der LGBT-Community. Nach nur sechs Monaten und 19 Einsätzen wechselte er schließlich im Januar 2024 zurück nach Europa zu Ajax Amsterdam. © IMAGO
Neymar Jr.: Ähnlich viel Klang und Wucht wie bei Ronaldo sollte auch der Transfer von Neymar Jr. seinem Klub Al-Hilal und der saudischen Liga verleihen. 90 Millionen Euro Ablöse kassierte PSG für den Brasilianer. Der Aufenthalt entpuppte sich jedoch als Flop: Verletzungsbedingt kam Neymar in zwei Spielzeiten nur auf sieben Einsätze und kehrte im Januar 2025 zum FC Santos in seine Heimat zurück.
Ähnlich viel Klang und Wucht wie bei Ronaldo sollte auch der Transfer von Neymar Jr. seinem Klub Al-Hilal und der saudischen Liga verleihen. 90 Millionen Euro Ablöse kassierte PSG für den Brasilianer. Der Aufenthalt entpuppte sich jedoch als Flop: Verletzungsbedingt kam Neymar in zwei Spielzeiten nur auf sieben Einsätze und kehrte im Januar 2025 zum FC Santos in seine Heimat zurück. © IMAGO/Mmirhosseini for SFSI Limited
Aymeric Laporte: Über Jahre war die spanisch-französische Abwehrrecke bei Pep Guardiola gesetzt und gewann mit Manchester City fünf Meistertitel. 2023 folgte der Wechsel zu Al-Nassr – was seinen Berufungen in die spanische Nationalelf vorerst keinen Abbruch tat.
Über Jahre war der spanisch-französische Abwehrrecke Aymeric Laporte bei Pep Guardiola gesetzt und gewann mit Manchester City fünf Meistertitel. 2023 folgte der Wechsel zu Al-Nassr – was seinen Berufungen in die spanische Nationalelf vorerst keinen Abbruch tat. © IMAGO/SAMUELLO
Sadio Mané: Mit dem Transfer aus Liverpool verbanden die Fans des FC Bayern einst große Hoffnungen. Doch zu selten sorgte er auf dem Platz für Wirbel – dafür mit einer Ohrfeige gegen Mitspieler Leroy Sané. Nach nur einer Saison in München zog es ihn zur Saison 2023/24 zu Al-Nassr.
Mit dem Transfer von Sadio Mané aus Liverpool verbanden die Fans des FC Bayern einst große Hoffnungen. Doch zu selten sorgte er auf dem Platz für Wirbel – dafür mit einer Ohrfeige gegen Mitspieler Leroy Sané. Nach nur einer Saison in München zog es ihn zur Saison 2023/24 zu Al-Nassr. © IMAGO/Maciej Rogowski
Fabinho: Englischer Meister, Champions-League-Sieger und jahrelanger Stammspieler unter Jürgen Klopp. Mit 29 Jahren verließ der Brasilianer die Premier League, um für Al-Ittihad aufzulaufen.
Englischer Meister, Champions-League-Sieger und jahrelanger Stammspieler unter Jürgen Klopp. Mit 29 Jahren verließ der Brasilianer Fabinho die Premier League, um für Al-Ittihad aufzulaufen. © IMAGO/Alexandre Neto / SPP
Gabri Veiga: Statt zur SSC Neapel zog es den damals 21-jährigen Gabri Veiga im August 2023 von Vigo zu Al-Ahli. Ein Wechsel, der mit Blick auf Alter und Veranlagung des Spaniers für Stirnrunzeln sorgte, gilt die saudische Liga doch fußballerisch als mittelmäßig. Im Sommer 2025 zieht es ihn zurück nach Europa zum FC Porto.
Statt zur SSC Neapel zog es den damals 21-jährigen Gabri Veiga im August 2023 von Vigo zu Al-Ahli. Ein Wechsel, der mit Blick auf Alter und Veranlagung des Spaniers für Stirnrunzeln sorgte, gilt die saudische Liga doch fußballerisch als mittelmäßig. Im Sommer 2025 zog es ihn zurück nach Europa zum FC Porto. © IMAGO/Mohammed Saad
Allan Saint-Maximin: Im Alter von 26 Jahren wechselt der französische U-Nationalspieler von Newcastle zu Al-Ahli. Zu diesem Zeitpunkt stehen sowohl die Magpies als auch der aufnehmende Klub Al-Ahli bereits im Besitz des saudischen Staatsfonds. Über eine Leihe zu Fenerbahçe landete der verheißungsvolle Offensivakteur nun in Mexiko bei Club América.
Im Alter von 26 Jahren wechselt der französische U-Nationalspieler Allan Saint-Maximin von Newcastle zu Al-Ahli. Zu diesem Zeitpunkt stehen sowohl die Magpies als auch der aufnehmende Klub Al-Ahli bereits im Besitz des saudischen Staatsfonds. Über eine Leihe zu Fenerbahçe landete der einst verheißungsvolle Offensivakteur nun in Mexiko bei Club América. © IMAGO/Khalid Alhaj/MB Media
Mohamed Simakan: Als großes Abwehrtalent aus Nizza geholt, entwickelte sich Simakan in Leipzig zum Bundesliga-Stammspieler und sammelte Champions-League-Erfahrung. Im Alter von 24 Jahren folgte er im September 2024 jedoch dem Ruf der Wüste und schloss sich Al-Nassr an.
Als großes Abwehrtalent aus Nizza geholt, entwickelte sich Mohamed Simakan in Leipzig zum Bundesliga-Stammspieler und sammelte Champions-League-Erfahrung. Im Alter von 24 Jahren folgte er im September 2024 jedoch dem Ruf der Wüste und schloss sich Al-Nassr an. © IMAGO/Stringer
Jhon Durán: Im Alter von 19 Jahren kam der Kolumbianer 2023 zu Aston Villa und steuerte in 78 Einsätzen 20 Tore bei. Dies veranlasste Al-Nassr, das junge Talent zur Saison 2024/25 für kolportierte 77 Millionen Euro aus England loszueisen. Kurz darauf wurde Durán an Fenerbahçe verliehen.
Im Alter von 19 Jahren kam der Kolumbianer Jhon Durán 2023 zu Aston Villa und steuerte in 78 Einsätzen 20 Tore bei. Dies veranlasste Al-Nassr, das junge Talent zur Saison 2024/25 für kolportierte 77 Millionen Euro aus England loszueisen. Kurz darauf wurde Durán an Fenerbahçe verliehen. © IMAGO/Mohammed Saad
Moussa Diaby: In Leverkusen gelang Diaby der Durchbruch, woraufhin Aston Villa beim Werksklub anklopfte. Mit 24 Jahren wechselte er im besten Fußballeralter in die Premier League – nur um ein Jahr später zu Al-Ittihad weiterzuziehen.
In Leverkusen gelang Moussa Diaby der Durchbruch, woraufhin Aston Villa beim Werksklub anklopfte. Mit 24 Jahren wechselte er im besten Fußballeralter in die Premier League – nur um ein Jahr später zu Al-Ittihad weiterzuziehen. © IMAGO/Goal Sports Images
Marcos Leonardo: Für den Brasilianer schien die kurze Zeit in Europa nur ein Sprungbrett. Für 22 Millionen Euro sicherte sich Benfica die Dienste des Talents vom FC Santos. Nach nur neun Monaten in Portugal wechselte er im Alter von 21 Jahren zu Al-Hilal – und weist damit neben seiner Station beim FC Santos eine weitere Parallele zu Neymar Jr. auf.
Für den Brasilianer Marcos Leonardo schien die kurze Zeit in Europa nur ein Sprungbrett. Für 22 Millionen Euro sicherte sich Benfica die Dienste des Talents vom FC Santos. Nach nur neun Monaten in Portugal wechselte er im Alter von 21 Jahren zu Al-Hilal – und weist damit neben seiner Station beim FC Santos eine weitere Parallele zu Neymar Jr. auf. © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd
João Cancelo: Anfang 2023 schlug der portugiesische Nationalspieler auf Leihbasis beim FC Bayern auf, konnte jedoch nicht vollends überzeugen. Auch die anschließende Leihe – Cancelo war bei Manchester City ins Hintertreffen geraten – zum FC Barcelona brachte trotz zahlreicher Startelfeinsätze keine dauerhafte Verpflichtung. Im August 2024 fand er in Al-Hilal ein neues, dauerhaftes Zuhause.
Anfang 2023 schlug der portugiesische Nationalspieler João Cancelo auf Leihbasis beim FC Bayern auf, konnte jedoch nicht vollends überzeugen. Auch die anschließende Leihe – Cancelo war bei Manchester City ins Hintertreffen geraten – zum FC Barcelona brachte trotz zahlreicher Startelfeinsätze keine dauerhafte Verpflichtung. Im August 2024 fand er in Al-Hilal ein neues, dauerhaftes Zuhause. © IMAGO/Markus Ulmer
Ivan Toney: Bei Newcastle unglücklich und immer wieder verliehen, gelang Toney der Durchbruch erst in Brentford – wo er den Klub in die Premier League führte und selbst unverhofft in die Nationalmannschaft berufen wurde. Nach einer Sperre wegen eines Wettskandals wechselte er im August 2024 zu Al-Ahli.
Bei Newcastle unglücklich und immer wieder verliehen, gelang Ivan Toney der Durchbruch erst in Brentford – wo er den Klub in die Premier League führte und selbst unverhofft in die Nationalmannschaft berufen wurde. Nach einer Sperre wegen eines Wettskandals wechselte er im August 2024 zu Al-Ahli. © IMAGO/Jonathan Moscrop
Galeno: Über Brasilien und portugiesische Mittelständler wie den SC Braga arbeitete sich Galeno zum Stammspieler beim FC Porto hoch. Im Alter von 27 Jahren wechselte er zu Al-Ahli – und zeigt damit erneut, wie eng die Transferfäden zwischen Portugal und Saudi-Arabien gesponnen sind.
Über Brasilien und portugiesische Mittelständler wie den SC Braga arbeitete sich Galeno zum Stammspieler beim FC Porto hoch. Im Alter von 27 Jahren wechselte er zu Al-Ahli – und zeigt damit erneut, wie eng die Transferfäden zwischen Portugal und Saudi-Arabien gesponnen sind. © IMAGO/Abdullah Ahmed
Marcin Bulka: Die polnische Torwart-Hoffnung ging von PSG nach Nizza, um Spielpraxis zu sammeln und sich in der Nationalelf als Erbe von Wojciech Szczęsny zu empfehlen. Im Sommer 2025 folgte jedoch der Wechsel zum NEOM SC – einem Projekt, das sich 2023 die Spielberechtigung von Al-Suqoor sicherte und langfristig das sportliche Aushängeschild der futuristischen Planstadt Neom werden soll.
Die polnische Torwart-Hoffnung Marcin Bulka ging von PSG nach Nizza, um Spielpraxis zu sammeln und sich in der Nationalelf als Erbe von Wojciech Szczęsny zu empfehlen. Im Sommer 2025 folgte jedoch der Wechsel zum NEOM SC – einem Projekt, das sich 2023 die Spielberechtigung von Al-Suqoor sicherte und langfristig das sportliche Aushängeschild der futuristischen Planstadt Neom werden soll. © IMAGO/Giuseppe Maffia
Amadou Koné: Ein Projekt, dem sich im Sommer 2025 auch das Mittelfeldtalent Amadou Koné anschließt. Mit nur 20 Jahren zieht es ihn nach Saudi-Arabien – statt bei Stade Rennes weitere Ligue-1-Erfahrung zu sammeln.
Ein Projekt, dem sich im Sommer 2025 auch das Mittelfeldtalent Amadou Koné anschließt. Mit nur 20 Jahren zieht es ihn nach Saudi-Arabien – anstatt bei Stade Rennes weitere Ligue-1-Erfahrung zu sammeln. © Imago-Images/Emmefoto
Nathan Zézé: Dem Profil des verheißungsvollen Talents entspricht auch der zum Zeitpunkt des Wechsels 20-jährige Nathan Zézé. Vor seinem Transfer zu NEOM SC etablierte er sich als Stammverteidiger beim FC Nantes. Wie Koné und Bulka wird er in Neom zudem mit Alexandre Lacazette die Schuhe schnüren.
Dem Profil des verheißungsvollen Talents entspricht auch der zum Zeitpunkt des Wechsels 20-jährige Nathan Zézé. Vor seinem Transfer zu NEOM SC etablierte er sich als Stammverteidiger beim FC Nantes. Wie Koné und Bulka wird er in Neom zudem mit Alexandre Lacazette die Schuhe schnüren. © Imago-Images/Emmefoto
Enzo Millot: Die Zukunft von Enzo Millot war womöglich eines der meistdiskutierten Transferthemen beim VfB Stuttgart in diesem Sommer. Dass es am Ende für den 23-Jährigen jedoch zu Al-Ahli ging, überraschte viele – standen doch auch offenbar West Ham, Tottenham und Atlético Madrid in der Schlange der Interessenten.
Die Zukunft von Enzo Millot war womöglich eines der meistdiskutierten Transferthemen beim VfB Stuttgart in diesem Sommer. Dass es am Ende für den 23-Jährigen jedoch zu Al-Ahli ging, überraschte viele – standen doch auch offenbar West Ham, Tottenham und Atlético Madrid in der Schlange der Interessenten. © Screenshot Instagram @alahli
Íñigo Martínez: Der Wechsel des 34-jährigen Basken vom FC Barcelona zu Al-Nassr fällt in die Kategorie des gut bezahlten Karriereherbstes – wie es einst schon den Pionieren um Ronaldo und Benzema nachgesagt wurde.
Der Wechsel des 34-jährigen Basken Íñigo Martínez vom FC Barcelona zu Al-Nassr fällt in die Kategorie des gut bezahlten Karriereherbstes – wie es einst schon den Pionieren um Ronaldo und Benzema nachgesagt wurde. © IMAGO/Samuel Carreno
Kingsley Coman: Noch nicht am Ende seines Schaffens, doch mit dem Abschied nach zehn Jahren beim FC Bayern geht eine echte Ära zu Ende. Was der Wechsel für seine Nationalmannschaftskarriere bedeutet, bleibt abzuwarten. Zuvor soll es auch Interesse aus der türkischen Süper Lig gegeben haben.
Noch nicht am Ende seines Schaffens, doch mit dem Abschied von Kingsley Coman nach zehn Jahren beim FC Bayern geht eine echte Ära zu Ende. Was der Wechsel für seine Nationalmannschaftskarriere bedeutet, bleibt abzuwarten. Zuvor soll es auch Interesse aus der türkischen Süper Lig gegeben haben. © Screenshot Instagram @alnassrfc
João Félix: Einst das große Zukunftsversprechen des Weltfußballs: Milan, Chelsea, Atlético und Barça hießen bereits die klangvollen Stationen des Spielers, für den die Colchoneros einst 127 Millionen Euro an Benfica überwiesen. Der endgültige Durchbruch blieb jedoch aus. Mit 25 Jahren zieht es ihn nun zu Al-Nassr.
Einst das große Zukunftsversprechen des Weltfußballs: Milan, Chelsea, Atlético und Barça hießen bereits die klangvollen Stationen von João Félix, für den die Colchoneros einst 127 Millionen Euro an Benfica überwiesen. Der endgültige Durchbruch blieb jedoch aus. Mit 25 Jahren zieht es ihn nun zu Al-Nassr. © IMAGO/Samuel Carreno
Theo Hernández: Im Trikot des AC Milan ist der Bruder von Lucas Hernández über Jahre eine Institution in der Serie A und im Europacup – und erarbeitet sich folgerichtig denselben Status bei der Équipe Tricolore. Im Sommer 2025 geht es für ihn im Alter von 27 Jahren zu Al-Hilal.
Im Trikot des AC Milan ist Theo Hernández – der Bruder von Lucas Hernández – über Jahre eine Institution in der Serie A und im Europacup – und erarbeitet sich folgerichtig denselben Status bei der Équipe Tricolore. Im Sommer 2025 geht es für ihn im Alter von 27 Jahren zu Al-Hilal. © IMAGO/Priscila Bütler / SPP
Darwin Núñez: Während seiner drei Jahre beim FC Liverpool konnte sich der Uruguayer nie als unumstrittener Stammstürmer durchsetzen. Im Sommer 2025 zieht der 26-Jährige weiter zum Klub-WM-Teilnehmer Al-Hilal – und bringt den Reds eine festgeschriebene Ablöse von 53 Millionen Euro ein.
Während seiner drei Jahre beim FC Liverpool konnte sich der Uruguayer Darwin Núñez nie als unumstrittener Stammstürmer durchsetzen. Im Sommer 2025 zieht der 26-Jährige weiter zum Klub-WM-Teilnehmer Al-Hilal – und bringt den Reds eine festgeschriebene Ablöse von 53 Millionen Euro ein. © IMAGO/Markus Ulmer

Update, 22.45 Uhr: Randal Kolo Muani wechselt erneut den Verein: Der 26-jährige französische Stürmer wird von Paris Saint-Germain für ein Jahr an Tottenham Hotspur verliehen. Zwei Jahre nach seinem 95-Millionen-Euro-Transfer von Eintracht Frankfurt zu PSG zieht es den Nationalspieler nun nach London zum Europa-League-Sieger.

Eigentlich wollte Kolo Muani fest zu Juventus Turin wechseln, wo er bereits die erste Jahreshälfte auf Leihbasis verbrachte. Als die Ablöseverhandlungen mit PSG scheiterten, griff Tottenham zu. Trainer Thomas Frank lobt die Qualitäten des Stürmers, die perfekt zur Premier League passen würden.

Update, 21.45 Uhr: Eintracht Frankfurt stand am Deadline Day kurz vor einem spektakulären Transfer-Coup. Der Verein verhandelte laut Bild intensiv über die Verpflichtung von Stürmer William Osula von Newcastle United. Ursprünglich war eine Ablöse von über 30 Millionen Euro im Gespräch, was einen neuen Vereinsrekord bedeutet hätte.

Die Eintracht versuchte, die Kosten zu reduzieren und bot eine einjährige Leihe für 5 Millionen Euro mit anschließender Kaufpflicht von 20 Millionen vor. Trotz intensiver Verhandlungen scheiterte der Deal letztendlich. Der 22-jährige Däne Osula bleibt bei Newcastle United.

Eintracht-Boss Markus Krösche kassiert auf dem Transfermarkt am Deadline Day eine Pleite.

Update, 19.55 Uhr: Der Boniface-Deal ist offiziell! Der nigerianische Stürmer wechselt von Bayer 04 Leverkusen zu Werder Bremen. Die Hanseaten leihen Victor Boniface bis Saisonende aus.

Update, 19.40 Uhr: Drama in Stuttgart! Nach dem Verkauf von Nick Woltemade zu Newcastle United wollte der VfB unbedingt noch einen neuen Stürmer verpflichten. Doch der Transfer von Kandidat Hyeon-gyu Oh ist geplatzt. Der mögliche Woltemade-Nachfolger ist laut Bild durch den Medizincheck gefallen.

Update, 17.51 Uhr: Der Wechsel von Ilkay Gündogan zu Galatasaray nimmt konkrete Formen an. Nach Informationen des türkischen Journalisten Yagiz Sabuncuoglu haben die Istanbuler dem 34-jährigen Mittelfeldspieler von Manchester City ein Angebot über fünf Millionen Euro Jahresgehalt unterbreitet. Eine Einigung zwischen Spieler und Verein soll unmittelbar bevorstehen. Manchester City zeigt sich einem Abgang des ehemaligen Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft gegenüber aufgeschlossen, obwohl dessen Vertrag noch bis 2026 läuft.

Bald wieder vereint? Ex-DFB-Kapitän Ilkay Gündogan könnte Leroy Sané in die Türkei folgen.

Gündogan findet sich bei den Citizens derzeit in einer schwierigen Situation wieder. Der Routinier blieb an den ersten drei Spieltagen der Premier League ohne Einsatz und steht offenbar nicht mehr in den Planungen von Trainer Pep Guardiola. Nach seiner Rückkehr vom FC Barcelona im vergangenen Jahr hatte sich der gebürtige Gelsenkirchener erhofft, wieder eine wichtige Rolle zu spielen. Galatasaray würde ihm die Chance bieten, in der Champions League zu glänzen und seine Karriere auf höchstem Niveau fortzusetzen.

Update, 16.05 Uhr: Eintracht Frankfurt macht kurz vor Transferschluss einen Wechsel offiziell. Wie die Hessen mitteilten, schließt sich Niels Nkounkou leihweise bis Saisonende dem italienischen Serie-A-Klub Torino FC an. Danach wurde eine Kaufpflicht ausgehandelt.

Der Linksverteidiger kam im September 2023 aus seiner französischen Heimat von der AS Saint-Étienne nach Frankfurt. Nkounkou brachte es für die Eintracht auf 63 Pflichtspiele, in denen der 24-Jährige jeweils drei Tore und Assists beisteuerte.

Und auch der Abschied von Dina Ebimbe ist mittlerweile offiziell. Der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselt auf Leihbasis zu Stade Brest in die Ligue 1. Die Franzosen verfügen über eine Kaufoption für Ebimbe, der in 85 Pflichtspielen für Eintracht Frankfurt 15 Tore erzielte und acht Vorlagen gab.

Eintracht Frankfurt macht kurz vor Transferschluss den nächsten Wechsel offiziell.

Update, 15.35 Uhr: Der Transfer der langjährigen Nummer eins von Borussia Mönchengladbach ist offenbar geplatzt. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, wird Torwart Jonas Omlin nicht zu Leicester City wechseln und stattdessen am Niederrhein bleiben. Dort ist mittlerweile Moritz Nicolas als Stammkeeper gesetzt.

Update vom 1. September, 14.52 Uhr: Vorbei die Spekulationen, vorbei damit auch die Träume so manch eines BVB-Fans: Jadon Sancho kehrt nicht zu Borussia Dortmund zurück. Das hat Sebastian Kehl im Gespräch mit Sky ausgeschlossen. Stattdessen soll der Engländer zu Aston Villa wechseln, so zumindest berichtet es Transfer-Insider Fabrizio Romano.

Update vom 1. September, 14.23 Uhr: Das wäre definitiv ein Paukenschlag! Nach dem Abgang von Marvin Ducksch hat Werder Bremen noch Nachholbedarf im Sturmzentrum. Dieser Bedarf könnte laut Sky-Informationen nun mit Victor Boniface gestillt werden. Der 24-Jährige stand eigentlich schon ganz nah vor einem Wechsel zu AC Mailand, doch ein missglückter Medizincheck schickte den Nigerianer zurück an den Rhein. Geht es nun an die Weser?

Update vom 1. September, 13.46 Uhr: Ein Liverpool-Star wechselt zur Roma. Kostas Tsimikas soll für die kommende Saison die Außenbahn bei AS Rom beackern. Der Grieche wechselt auf Leihbasis und bekommt die Nummer zwölf.

Deadline day live: England-Held wechselt nach Italien

Update vom 1. September, 13.17 Uhr: Über Italien von der 2. in die 1. Bundesliga? Spannender Karriereweg von Yannik Engelhardt. Der 24-Jährige wechselte 2024 von Fortuna Düsseldorf zu Como 1907, jetzt geht es zurück nach Deutschland. Theoretisch könnte Engelhardt sogar seine ehemalige Wohnung wieder beziehen, denn fortan kickt er für Borussia Mönchengladbach. Borussias Geschäftsführer Sport Roland Virkus: „Die Möglichkeit, ihn für ein Jahr zu leihen, hat sich kurzfristig ergeben. Es freut uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“

Update vom 1. September, 12.52 Uhr: Er war der Held der sensationellen Meisterschaft von Leicester City in der Saison 2015/16: Jamie Vardy. Nun verlässt der 38-Jährige erstmals in seiner Karriere die Insel. Vardy gab bereits vor dem Medizincheck bei US Cremonese Autogramm an wartende Fans. Der Stürmer wechselt ablösefrei zum Serie-A-Aufsteiger.

Update vom 1. September, 12.19 Uhr: Am Sonntag kassierte Manchester City am dritten Spieltag der noch jungen Saison bereits die zweite Niederlage, verlor mit 1:2 in Brighton gegen den deutschen Trainer Fabian Hürzeler. Auch deshalb angelt sich der Klub von Trainer Pep Guardiola nun einen neuen Torhüter. Und was für einen! Von PSG kommt Gianluigi Donnarumma, bester Torhüter der Welt 2021. Die Ablöse soll zwischen 30 und 35 Millionen Euro liegen.

Pep Guardiola sah offenbar Nachholbedarf zwischen den Pfosten.

Update vom 1. September, 11.51 Uhr: Werder Bremen soll in der Wüste fündig geworden sein. Laut Transfer-Experte Sacha Tavolieri wird sich Cameron Puertas von Al-Qadsiah den Grün-Weißen anschließen. Wie so oft in diesen Tagen: Per Leihe.

Update vom 1. September, 11.19 Uhr: Niels Nkounkou verlässt Eintracht Frankfurt, nur der Medizincheck steht noch aus. Der Linksverteidiger wird für 500.000 Euro an den FC Turin verliehen, zudem hat der italienische Klub eine Kaufpflicht, wenn bestimmte Ziele erreicht werden. Diese soll sich nach Informationen von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports, auf sechs Millionen Euro belaufen.

Update vom 1. September, 10.36 Uhr: Shoppt der Hamburger SV nach seinem schwachen Saisonstart (0:0 in Gladbach, 0:2 gegen St. Pauli) gleich doppelt beim FC Arsenal? Mittelfeldspieler Albert Sambi Lokonga ist bereits in Hamburg eingetroffen, soll fest verpflichtet werden. Beim Portugiesen Fabio Vieira steht laut Sky hingegen eine Leihe im Raum.

Update vom 1. September, 10.08 Uhr: Der FC Augsburg soll noch einmal nachrüsten. Neu-Trainer Sandro Wagner, der mit seinem FCA in einem packenden Topspiel nur mit 2:3 gegen den FC Bayern unterlag, holt wohl einen Spieler für die Außenbahn. Vom SC Braga kommt höchstwahrscheinlich Ismael Gharbi für eine Saison per Leihe. Außerdem besitze Augsburg eine Kaufoption, wie unter anderem der Kicker berichtet.

Erstmeldung vom 1. September: Liverpool – Der Rekordtransfer von Alexander Isak zum FC Liverpool geht übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Schlusstag der Wechselperiode doch noch über die Bühne. Der englische Meister habe sich mit Newcastle United nach wochenlangen Verhandlungen über eine Ablöse in Höhe von rund 130 Millionen Pfund (150 Millionen Euro) geeinigt, wie unter anderem The Athletic, Sky Sports News und Transfer-Experte Fabrizio Romano berichteten. 

Damit wäre der 25 Jahre alte Schwede der teuerste Wechsel der Premier-League-Geschichte. Liverpool hatte in diesem Sommer bereits für den deutschen Nationalspieler Florian Wirtz 125 Millionen Euro ohne Bonuszahlungen als fixe Ablöse an Bayer Leverkusen gezahlt. Isak werde den Medizincheck absolvieren und anschließend einen Sechsjahresvertrag unterschreiben, wird berichtet.

Um den Isak-Wechsel hatte es zuletzt viel Wirbel gegeben. Der Torjäger wollte unbedingt nach Liverpool und erhöhte mit seinem Verhalten und seinen Aussagen den Druck auf Newcastle. „Die Wahrheit ist, dass Versprechen gemacht wurden und der Klub meine Position schon lange kennt“, hatte der frühere BVB-Profi bei Instagram geschrieben. „Wenn Versprechen gebrochen werden und Vertrauen verloren geht, kann die Beziehung nicht weitergehen.“

Der Abschied von Alexander Isak bei Newcastle United steht unmittelbar bevor

Der Verein wies die Darstellungen von Isak in einem offiziellen Statement zurück. Zugleich suchte Newcastle aber auch nach einem Ersatz für den Angreifer – und fand ihn beim VfB Stuttgart. Nationalspieler Nick Woltemade, der am vergangenen Samstag für bis zu 90 Millionen Euro zu den Magpies wechselte, soll Isak sportlich ersetzen. 

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bahho Kara

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