Steht Wechsel bevor?

Pascal Groß und Eintracht Frankfurt? Das könnte was werden

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Ballsicher im Abschlusstraining: Pascal Groß.
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Nationalspieler Pascal Groß reagiert auf Anfrage und wird am Montag gegen die Ukraine von Beginn an spielen, Eintracht-Verteidiger Robin Koch muss noch warten.

Fußball-Nationalspieler Pascal Groß hat auf Anfrage der Frankfurter Rundschau, ob er sich einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt vorstellen könnte, eher positiv reagiert, ohne konkret zu werden: „Grundsätzlich habe ich immer gesagt, dass ich offen bin, wieder nach Hause zu kommen nach Deutschland.“

Zu „irgendwelchen Gerüchten“ wolle er sich „hier nicht äußern, weil es um die EM geht. Und darauf liegt mein klarer Fokus“, Ein „Nein“ hört sich anders an. Das Interesse der Eintracht an dem 32-Jährigen ist verbrieft. Der Mannheimer Groß war 2017 nach England zu Brighton & Hove Albion gewechselt und hatte dort für Furore gesorgt.

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Sein Vertrag läuft noch bis 2025. Die Eintracht würde den zentralen Mittelfeldspieler gerne als Stabilisator für eine unerfahrene Mannschaft holen. Von Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde Groß am Sonntag in der DFB-Pressekonferenz belobigt: „Er war viel zu lange unter dem Radar für das, was er kann.“

Testspiel gegen Ukraine: Groß spielt für Kroos

Im Testspiel an diesem Montag in Nürnberg gegen die Ukraine (20.45 Uhr) wird Groß von Beginn an als Stellvertreter für Toni Kroos spielen. Kroos reist nach dem Erfolg in der Königsklasse gemeinsam mit Antonio Rüdiger erst Dienstag an. Für Rüdiger wird Waldemar Anton vom VfB Stuttgart zur deutschen Startelf gehören. Das bestätigte Nagelsmann am Sonntag in Herzogenaurach. Anton liegt in der Gunst des Bundestrainers somit knapp vorm Frankfurter Robin Koch, den Nagelsmann aber ausdrücklich lobte: Er ist ein Typ, der der Gruppe guttut.“

Am Freitag im weiteren Vorbereitungsspiel (20.45 Uhr) in Mönchengladbach gegen Griechenland dürfte dann wieder Kroos statt Groß in der Startformation stehen, ehe die Nationalspieler nach anderthalb freien Tagen zurück in ihr Quartier „Homeground“ auf dem weitläufigen Adidas-Gelände nach Herzogenaurach zurückkehren werden.

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