Stuttgart erwartet Transfercoup

Millot nicht mehr zu sehen – VfB-Star vor Wechsel

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Enzo Millot steht kurz davor, den VfB Stuttgart zu verlassen. Doch sein Wechsel wirft hinsichtlich seiner Nationalmannschaftskarriere Fragen auf.

Stuttgart – Schon beim Testspiel gegen Toulouse war Enzo Millot nicht dabei. Der VfB Stuttgart wollte beim Mittelfeldspieler keine Verletzung riskieren und somit womöglich noch dessen Wechsel gefährden. Dieser steht inzwischen nämlich bevor. Nach übereinstimmenden Medienberichten zieht es Millot zum Al-Ahli SFC nach Saudi-Arabien. 

Enzo Millot steht vor einem Wechsel – Franzose fehlt im Training

Auch nach Informationen unserer Redaktion ist der Wechsel zum Wüstenklub wahrscheinlich. Bis der Abgang offiziell verkündet wird, scheint es nur noch eine Frage der Zeit. Beim Auftakt in die VfB-Trainingswoche am Dienstag (5. August) war Millot jedenfalls nicht mehr zu sehen.

Für den VfB wäre der Abgang ein wahrer Coup. Immerhin sollen die Schwaben laut kicker rund 30 Millionen Euro für Millot kassieren. Eine Summe, mit der die Erwartungen übertroffen werden, denn die Ausstiegsklausel liegt nach Informationen unserer Redaktion bei zirka 20 Millionen Euro. Doch bei einem Wechsel nach Saudi-Arabien gilt diese Klausel nicht. Kein Problem für Al-Ahli offenbar, die jetzt kurzerhand rund zehn Millionen Euro mehr zahlen.

Enzo Millot sitzt schon gegen Toulouse nur noch auf der Tribüne.

Hintergrund zum bevorstehenden Millot-Abgang

Millot hatte dem VfB frühzeitig signalisiert, Stuttgart in diesem Sommer verlassen zu wollen. Zunächst rankten sich Gerüchte um einen Wechsel zum FC Paris, Tottenham Hotspur oder Galatasaray Istanbul. Zuletzt führte die Spur außerdem zu Atlético Madrid, aber der Deal kam ebenfalls nicht zustande.

Sein Herzensverein, Katar-Klub Paris St. Germain, war derweil nicht unter den Interessenten. Statt aus Katar fließt das Geld dafür bald aus Saudi-Arabien aufs Konto von Millot. Dort wird der Franzose, der Ambitionen hat, das Trikot der A-Nationalmannschaft zu tragen, auch Fußball spielen. Das Niveau der Liga in Saudi-Arabien ist jedoch nicht so hoch wie das der europäischen Top-Ligen. Was das für Millots Karriere in der Nationalmannschaft bedeutet, bleibt abzuwarten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

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