Werder holt Punkt beim BVB

Weiterhin kein Sieg im neuen Jahr: Werder Bremen holt in Überzahl nach 0:2-Rückstand noch ein Remis beim BVB

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2:2 nach 0:2: Werder Bremen um Torschütze Marvin Ducksch holt einen Punkt gegen Borussia Dortmund.
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  • Daniel Cottäus
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Unentschieden nach Zwei-Tore-Rückstand! Der SV Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 19. Spieltags gegen Borussia Dortmund 2:2 (0:1) gespielt. Der Spielbericht der DeichStube.

Bremen – Verrücktes Spiel in Dortmund! Trotz 70-minütiger-Überzahl geriet der SV Werder Bremen aufgrund einer schwachen Vorstellung beim Auswärtsspiel gegen den BVB zunächst mit 0:2 in Rückstand, nur um sich dann durch eine starke Willensleistung doch noch einen Zähler zu erkämpfen - 2:2. Leonardo Bittencourt per Traumtor (65.) und Marvin Ducksch (72.) glichen dabei den Rückstand durch Serhou Guirassy (28.) und ein Eigentor von Marco Friedl (51.) aus. Durch das Remis klettern die Bremer vorerst auf den achten Tabellenplatz.

Werder Bremen gegen BVB: Nico Schlotterbeck sieht Rote Karte - Borussia Dortmund in Unterzahl

Im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen den FC Augsburg veränderte Trainer Ole Werner – der sich trotz leichtem Infekt auf die Trainerbank setzte – seine Mannschaft erwartungsgemäß auf zwei Positionen. Im defensiven Mittelfeld rückte Senne Lynen nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder in die Startelf des SV Werder Bremen. Dafür musste Leonardo Bittencourt zunächst auf der Bank Platz nehmen. In der Abwehr ersetzte Milos Veljkovic auf der rechten Seite der Dreierkette den erkrankten Niklas Stark.

Vor über 81.000 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park versuchte der BVB unter der Leitung von Interimstrainer Mike Tullberg, sofort den Rhythmus der Partie zu bestimmen. Die Bremer hingegen standen zunächst abwartend in der eigenen Hälfte und ließen die Hausherren das Spiel machen. Somit war die erste strittige Szene des Spiels keine Torchance, sondern ein rüdes Foul von Julian Ryerson an Romano Schmid (10.). Mit der anschließenden Gelben Karte war der Dortmunder Verteidiger noch gut bedient. Nachdem sich beide Mannschaften in der Anfangsphase des Spiels mehr oder weniger neutralisierten, dauerte es bis zur 21. Spielminute, dass die Zuschauer im Stadion etwas geboten bekamen. Nach einem schönen Vertikalpass von Schmid lief plötzlich Marco Grüll allein auf das Tor zu und konnte vom letzten BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck nur noch per Foul gestoppt werden. Der Unparteiische Christian Dingert zögerte keine Sekunde und zeigte dem deutschen Nationalspieler die Rote Karte (21.). Schlotterbeck sah somit schon zum zweiten Mal in dieser Spielzeit einen Platzverweis gegen Werder Bremen, nachdem er bereits im Hinspiel nach 73 Minuten mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Den anschließenden Freistoß aus 20 Metern setzte Marvin Ducksch deutlich links neben das Tor (23.).

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund: Leonardo Bittencourt und Marvin Ducksch gleichen Rückstand aus

Die Freude über die Überzahl sollte im Bremer-Lager allerdings nicht lange anhalten, denn gerade einmal sieben Minuten später traf Serhou Guirassy mit der ersten wirklichen Torchance des Spiels nach Vorarbeit des gebürtigen Bremers Julian Brandt zum 1:0 für Borussia Dortmund (28.). Ryerson hatte zuvor zu viel Platz auf der linken Seite zum Flanken, in der Mitte verloren die Bremer Brandt am zweiten Pfosten aus den Augen, dessen Ablage köpfte Guirassy aus wenigen Metern ohne Mühe über die Torlinie. Werder Bremen übernahm in der Folge zwar das Spielgeschehen, zu wirklichen Abschlüssen kam das Team von Trainer Ole Werner allerdings weiterhin nicht, da speziell im letzten Drittel die Genauigkeit des Passspiels oftmals zu wünschen übrigließ. Bezeichnend für die Offensivbemühungen der Bremer im ersten Durchgang verzog Senne Lynen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Abschluss aus der Distanz deutlich über das Tor (45+2.).

Die schlechten Nachrichten aus Sicht von Werder Bremen sollten zunächst auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht abreißen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Pascal Groß vergaßen alle Bremer Guirassy am langen Pfosten, dessen Direktabnahme beförderte Werder-Kapitän Marco Friedl unglücklich mit der Fußspitze in das eigene Tor (51.). Die Grün-Weißen wirkten im Anschluss aufgrund des schnellen Rückschlags geschockt, Michael Zetterer verhinderte mit einer Parade gegen Brandt eine frühzeitige Entscheidung (58.). Ole Werner reagierte in der Folge mit einem Dreierwechsel und brachte Leonardo Bittencourt, Justin Njinmah und Issa Kaboré für Lynen, Grüll und Derrick Köhn (60.). Die Einwechslungen sollten sofort Wirkung zeigen, denn nur fünf Minuten später setzte Bittencourt den Ball nach Vorlage von Veljkovic per Traumtor aus 20 Metern in den Winkel zum 1:2-Anschlusstreffer (65.). Die Grün-Weißen drückten in der Folge auf den Ausgleich, erneut war es Bittencourt, der per Abschluss gefährlich wurde (70.). Die Bremer waren nun kaum mehr wiederzuerkennen und sollten sich nur wenige Zeigerumdrehungen später mit dem Ausgleich belohnen. Nach wunderschöner Vorarbeit von Jens Stage blieb Marvin Ducksch freistehend vor dem Tor eiskalt und überwand den herausstürmenden BVB-Keeper Kobel (72.).

Werder Bremen unentschieden gegen BVB: Weiter kein Bundesliga-Sieg im Jahr 2025

Mit dem Unentschieden gaben sich die Bremer allerdings nicht zufrieden und drängten in der Schlussphase auf den Sieg. Die große Gelegenheit auf den späten Siegtreffer hatten allerdings zunächst die Gastgeber, doch Zetterer hielt bei einer Doppelchance gegen Groß und Beier den Punkt fest (90.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit überschlugen sich dann beinahe die Ereignisse, nachdem der auffällige Kaboré auf der linken Seite durchbrach, seine Hereingabe schloss Bittencourt am zweiten Pfosten ab, doch Kobel konnte gerade noch parieren, auch der folgende Abschluss von Stage wurde im letzten Moment von einem Dortmunder Verteidiger zur Ecke geblockt (92.). So blieb es am Ende beim 2:2-Unentschieden. Werder Bremen wartet damit im neuen Jahr weiterhin auf den ersten Sieg. Bereits am kommenden Freitagabend (31. Januar, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gibt es für die Grün-Weißen schon die nächste Möglichkeit auf drei Punkte, dann empfängt das Team von Trainer Ole Werner im Bremer Weserstadion den 1. FSV Mainz 05. (bvo) Schon gelesen? „Es ist nicht sofort alles kacke“: So ordnet Werder Bremen das Remis beim BVB ein - die Stimmen zum Spiel!

SV Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic, Friedl, Jung – Weiser, Lynen (60. Bittencourt), Stage, Köhn (60. Kaboré) – Grüll (60. Njinmah), Ducksch (87.Burke), Schmid

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach

Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Dortmund: Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel beim BVB gibt es hier - heute live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 2:2

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17.27 Uhr: Werder Bremens Aufholjagd bringt am Ende einen Punkt gegen Borussia Dortmund. Die Bremer müssen sich letztlich ärgern, lange nichts aus ihrer Überzahl gemacht zu haben. Im Gegenteil: Trotz eines frühen Platzverweises gegen Nico Schlotterbeck geriet der SVW durch ein Tor von Serhou Guirassy und Eigentor von Marco Friedl gleich doppelt in Rückstand - und zeigte 65 Minuten lang ein ganz schwaches Spiel. Dann küsste Leo Bittencourt die Bremer mit einem Traumtor wach (65.) und Marvin Ducksch (73.) glich wenig später noch aus. Die Schlussoffensive blieb dann ungekrönt. Aufgrund des lange schwachen Auftritts wäre ein Sieg vielleicht aber auch des Guten zu viel gewesen.

90.+5 Min: Kaboré zieht noch einmal ins Zentrum, nagelt den Ball aber deutlich drüber. Und dann ist Schluss! Werder und der BVB trennen sich 2:2.

90.+3 Min: Werder ist jetzt nochmal richtig am Drücker! Gelingt tatsächlich noch der Lucky Punch?!

90.+2 Min: Die Riesenchance für Werder! Kaboré startet stark über links durch, bringt den Ball scharf herein, in der Mitte kommt Bittencourt zum Abschluss, Kobel pariert auf der Linie mit dem Fuß und Stages Nachschuss lenkt Anton um Zentimeter am Pfosten vorbei.

90. Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

90. Min: Groß zieht ab, Zetterer faustet nicht gut in die Mitte, pariert den Nachschuss von Beier aber Stark. Es gibt Ecke.

89. Min: Friedl foult Duranville am Strafraumeck und wird ebenfalls verwarnt. Gefährliche Freistoßposition jetzt für den BVB...

87. Min: Jens Stage unterbindet einen Konter, legt Ryerson und sieht dafür Gelb. Das ist bitter, denn es ist seine fünfte. Damit fehlt der Däne Werder gegen Mainz (live im TV und Livestream).

86. Min: Da isser doch! Oliver Burke steht an der Seitenlinie zur Einwechslung bereit. Er kommt für Ducksch aufs Feld. Mach es noch mal!

84. Min: Wieder geht Kaboré im Strafraum zu Boden - und wieder sah es im ersten Moment so aus, als hätte es durchaus einen Elfer geben können. Gibt es aber nicht. Obwohl Beier deutlich zu spät kommt und es einen Kontakt gibt.

81. Min: Schmid flankt auf den zweiten Pfosten, wo Njinmah den Ball in die Mitte auf Bittencourt köpft, doch der schlägt ein Luftloch statt den Ball im Tor unterzubringen. Hätte aber ohnehin nicht gezählt, weil der Bremer Torschütze im Abseits stand.

80. Min: Wir hätten da mal eine kurze Frage für einen Freund: WANN KOMMT ENDLICH OLIVER BURKE???

79. Min: Njinmah versucht mit einer dreisten Schwalbe einen Elfmeter zu schinden und sieht dafür zurecht die Gelbe Karte.

77. Min: Dortmund reagiert, nimmt Offensivmann Brandt raus und bringt Innenverteidiger Waldemar Anton.

Werder Bremen im Liveticker gegen den BVB: Toooor für den SVW - Marvin Ducksch gleicht aus!

75. Min: Irgendwie ist das doch alles nicht zu glauben. Da enttäuscht Werder 65 Minuten lang auf ganzer Linie, bis Bittencourt die Bremer mit seinem Kracher wachküsst und plötzlich reichen acht gute Minuten, um das Spiel wieder auf 2:2 zu stellen. Holt sich Werder jetzt mit einem Mann mehr den Sieg gegen müde Dortmunder?

73. Min: Tooooor für Werder! Marvin Ducksch trifft zum 2:2! Jens Stage hatte ihn wunderbar im Strafraum freigespielt! Es ist der erste Treffer des gebürtigen Dortmunders gegen seinen Ex-Club - im sechsten Anlauf.

69. Min: Auch wenn bis zum Bittencourt-Gedicht nicht viel dafür gesprochen hat: Wiederholt Werder den Sensationsauswärtssieg aus dem Jahr 2022 und dreht erneut einen 0:2-Rückstand in Dortmund?

68. Min: Kobel faustet Duckschs Freistoß zentral in den Rückraum, wo wieder Bittencourt steht und erneut volles Risiko geht - dieses Mal landet seine Direktabnahme allerdings im Oberrang. Aber Werder ist jetzt endlich da!

66. Min: Groß legt Kaboré an der Strafraumkante - Dankert lässt weiterlaufen. Im Anschluss wird Schmid außerhalb gefoult - es gibt Freistoß für Werder.

Werder Bremen im Liveticker gegen den BVB: Leonardo Bittencourt mit Traumtor - Hoffnung für den SVW!

65. Min: Bittencourt setzt das nächste Ausrufezeichen und erzielt völlig aus dem Nichts ein absolutes Traumtor aus 20 Metern. Nur noch 1:2! Veljkovic hatte ihn im Rückraum bedient.

63. Min: Bittencourt holt sich gleich mal Gelb ab für ein Foul an Guirassy.

61. Min: Jetzt wechselt auch BVB-Coach Tullberg und bringt Duranville für Adeyemi.

60. Min: Ole Werner reagiert mit einem Dreifachwechsel und nimmt Lynen, Grüll und Köhn runter und bringt dafür Bittencourt, Njinmah und Kaboré.

58. Min: Der BVB kontert Werder aus - Brand scheitert mit seinem zentralen Schuss an Zetterer.

55. Min: Werders Offensivbemühungen bleiben weiter ernüchternd, jetzt verzettelt sich Köhn.

54. Min: Noch ein Nachschub zum zweiten Bremer Gegentor: Bensebaini steht unmittelbar vor der Torerzielung im Abseits, springt aber deutlich über den Ball. Schiri Dankert entscheidet auf „greift nicht ein“, aber er behindert Friedl damit schon, der den Ball dann ins Tor abfälscht.

53. Min: Es wird übrigens noch länger geprüft, ob Guirassy bei seinem Assist im Abseits stand. Dem war aber nicht so. Der Treffer zählt - und Werder steht vor einer Herkulesaufgabe.

51. Min: Boah, Werder! Der BVB trifft erneut. Friedl lenkt eine Guirassy-Hereingabe ins eigene Tor. 0:2... und das ging wieder VIEL zu einfach. Groß schlägt einen Freistoß aus dem Halbfeld einfach auf den zweiten Pfosten, wo Vorlagengeber Guirassy völlig ohne Bewacher steht. Der Rest ist bekannt...

50. Min: Auch die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit bewegen sich weiter auf fußballerisch dünnem Niveau.

48. Min: Weiser, der in der ersten Halbzeit überhaupt kein Faktor im Bremer Spiel war, setzt sich endlich mal im Eins gegen Eins durch, wird aber von Schiri Dankert zurückgepfiffen. Zum Unmut von Werder-Coach Werner!

47. Min: Ohne personellen Veränderungen sind beide Teams aus der Kabine gekommen.

46. Min: Schiri Dankert pfeift die zweite Halbzeit an! Zeigt der SVW jetzt ein anderes Gesicht?

16.30 Uhr: Die Mannschaften kehren zurück auf den Rasen.

16.26 Uhr: Es kann wirklich nur besser werden aus Bremer Sicht: Der Werder-Auftritt in der ersten Halbzeit war jedenfalls, vor allem offensiv, saft- und kraftlos. In Zahlen: zwei Torschüsse, die einen Expected-Goals-Wert von 0,05 ergeben. Und das trotz 25-minütiger Überzahl. Zu allem Überfluss wurden die Bremer dann auch noch mit einem Mann mehr eiskalt erwischt - Guirassy traf zur Führung für einen BVB, der auch kein gutes Spiel abliefert.

Werder Bremen im Liveticker gegen den BVB: Enttäuschender SVW liegt in Überzahl zurück

45.+4 Min: Meine Herren! Nächster unnötiger Bremer Ballverlust - dieses Mal schenkt Schmid den Ball einfach her. Und dann ist Pause. Und aus Werder-Sicht muss man schon fast sagen: endlich. Ole Werner muss in der Halbzeit an einigen Stellschrauben drehen, damit der SVW hier gegen eigentlich harmlose Dortmunder noch etwas Zählbares einfahren will.

45.+2 Min: Senne Lynen versucht es mal aus der Distanz, aber verzieht aber mehr als deutlich. Werder fehlen weiter Mut und Kreativität und Genauigkeit.

45. Min: Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

42. Min: Jetzt sucht Schmid mit einer flachen Hereingabe von der rechten Seite Ducksch im Strafraum. Aber Can passt auf und bereinigt die Situation.

40. Min: Werder wirkt vor allem offensiv seltsam gehemmt, ungenau und zögerlich. So wird es heute schwierig.

39. Min: Adeyemi trifft Köhn am BVB-Strafraum mit dem Knie am Knie, Schiri Dingert lässt weiterlaufen und der BVB kontert. Brands Abschluss wird aber zur Ecke geklärt, die nichts einbringt.

38. Min: Wenn schon nichts geht, wird man auch noch vorgeführt: Guirassy tunnelt Stage lässig in der BVB-Hälfte...

35. Min: Von der numerischen Überzahl sieht man bislang wenig bis nichts. Werder hat zwar seitdem etwas mehr den Ball, aber zu gefährlichen Angriffen, geschweige denn Torabschlüssen führt das (noch) überhaupt nicht.

33. Min: Erste Ecke für die Bremer, doch Duckschs Hereingabe segelt an Freund und Feind vorbei.

30. Min: Der BVB trifft mit der ersten Torchance. Wie reagiert Werder?

Werder Bremen im Liveticker gegen BVB: Nico Schlotterbeck sieht Rot - Serhou Guirassy trifft zur Führung

28. Min: Tor für den BVB! Und das ging viel zu einfach: Ryerson flankt von links weit auf den zweiten Pfosten, wo Brand Köhn entwischt und zurücklegt - und Guirassy keine Mühe hat, am anderen Pfosten freistehend einzuköpfen, weil Friedl und Jung nur zusehen. Maximal ärgerlich!

26. Min: Die Rote Karte weckt Erinnerungen an das Hinspiel im Weserstadion (0:0) als ebenfalls Schlotterbeck nach 73 Minuten mit Gelb-Rot vom Feld verwiesen wurde.

23. Min: Den fälligen Freistoß setzt Ducksch aus 20 Metern relativ deutlich am linken Pfosten vorbei.

22. Min: Der erste gute Bremer Angriff führt gleich zu etwas! Schmid hatte seinen österreichischen Landsmann zuvor mit einem Heber auf die Reise geschickt, Schlotterbeck Grüll mit einem leichten Kontakt ins Straucheln und letztlich zu Fall gebracht. Anders als Ducksch in der Vorwoche gegen den FCA hatte Grüll aber alles probiert, um sich auf den Beinen zu halten.

21. Min: Platzverweis für den BVB! Schlotterbeck zieht die Notbremse gegen Grüll - und fliegt vom Platz. Insgesamt war es schon Dortmunds 5. Platzverweis in dieser Bundesliga-Saison, kein anderes Team wurde so oft dezimiert. 

20. Min: Auch der Auftritt des BVB ist alles andere als ein Feuerwerk. Das führt in Summe dazu, dass die Zuschauer in den ersten 20 Minuten hier ganz schwere Kost angeboten bekommen.

15. Min: Werder hat durchaus ganz gute Ballgewinne, die anschließenden Angriffsversuche verpuffen aber allesamt, weil die Vertikal-Pässe ausnahmslos im Niemandsland landen.

12. Min: Erster Wechsel der Partie: Für Felix Nmecha geht es tatsächlich nicht weiter. Der Mittelfeldmann wird früh durch Marcel Sabitzer ersetzt.

10. Min: Was ist denn mit Ryerson los? Der Dortmunder springt mit gestrecktem Bein in Schmid und hat Glück, dass er den Österreicher nicht trifft. Da ist er mit Gelb durchaus ganz gut bedient...

8. Min: Grüll „foult“ Nmecha im Mittelfeld. Durch den leichten Kontakt schlägt der Nationalspieler ein Luftloch und krümmt sich vor Schmerzen.

6. Min: Viel passiert hier bislang noch nicht. Werder steht defensiv solide, nach vorne sind die Bälle aber noch viel zu schnell weg.

3. Min: Werder wird gleich mal hinten reingedrängt. Stage klärt gegen Nmecha per Kopf zur Ecke... Zetterer klärt gleich zweimal per Faustabwehr.

2. Min: Die erste Offensivaktion gehört dem BVB: Schlotterbeck schickt Brandt mit einem weiten Schlag auf die Reise, doch Tony Jung kocht den gebürtigen Bremer ab - und zieht das Foul.

Werder Bremen im Liveticker gegen den BVB: Das Spiel im Signal Iduna Park läuft

1. Min: Anpfiff! Schiri Dingert hat das Spiel freigegeben!

5.29 Uhr: Nach der gemeinsamen Präsentation eines Banners in Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz schreiten die Kapitäne Friedl und Can zur Seitenwahl bei Schiri Dingert.

15.27 Uhr: So langsam fängt es an zu knistern. Die beiden Teams laufen ein. Gleich geht‘s los!

15.24 Uhr: Bevor es gleich losgeht, werfen wir noch einen kleinen Blick nach Karlsruhe, wo Werder-Leihgabe Dawid Kownacki die Fortuna mit einem Doppelpack zum 3:2-Sieg gegen den KSC geschossen hat. Stark!

15.20 Uhr: BVB-Interimscoach Mike Tullberg fordert Mut von seiner Mannschaft: „Emotionen, sie sollen mutig sein, vorne drauf gehen - das ist der Ansatz. Mit Ball wollen wir vertikal spielen - ich will Tore schießen. Dann haben wir gute Chancen, zu gewinnen.“

15.18 Uhr: Karim Adeyemi spielt heute gegen Werder von Anfang an. Um den Flügelstürmer ranken sich hartnäckig Wechselgerüchte - der italienische Spitzenclub SSC Neapel soll bereit sein, 50 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch zu legen. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl sagt dazu am Sky-Mikrofon: „Diese Zahlen und Gerüchte kann ich überhaupt nicht bestätigen. Karim freut sich darauf, heute für den BVB auf dem Platz zu stehen.“

Werder Bremen gegen BVB in Dortmund im Liveticker: Werder hofft auf Auswärtssieg

15.15 Uhr: Für Werder-Stürmer Marvin Ducksch ist es heute eine besondere Partie: Der 30-Jährige wurde in Dortmund geboren, spielte zwölf Jahre lang beim BVB, und bestritt sechs Bundesliga-Spiele 2013/14. In seinen fünf Bundesliga-Spielen gegen Schwarz-Gelb blieb er bislang torlos. Es wäre ein guter Zeitpunkt, das zu ändern.

15.10 Uhr: Peter Niemeyer vertritt Ole Werner am Sky-Mikrofon: „Ole ist ein bisschen angeschlagen. Er wird aber coachen können. Wir haben uns gut vorbereitet, sind bei uns und werden versuchen, unser Spiel durchzubringen. Wir wissen, dass Dortmund unter Druck steht und versuchen wird, das Stadion mitzunehmen.“

15.04 Uhr: Mit einem neuerlichen Auswärtsdreier könnte die Werner-Elf, falls Mainz und Freiburg ihre Parallelspiele gegen Stuttgart und Bayern nicht gewinnen, übrigens auf Rang sechs klettern. Just sayin‘...

15.01 Uhr: Kleiner Statistik-Exkurs: Werder gewann nur eines der letzten zwölf Bundesliga-Spiele gegen den BVB. Und jeder weiß natürlich, wann das war: In der Hinrunde 2022/23 holten die Bremer nach 0:2-Rückstand bis zur 89. Minute noch spektakulär einen 3:2-Auswärtssieg. Wir finden: Macht es noch einmal! Tu es, Burkey!

14.58 Uhr: Update vom erkrankten Werder-Coach: Ole Werner hat einen Infekt, steht aber heute an der Seitenlinie. Ob er nach dem Spiel dennoch den Journalisten Rede und Antwort stehen kann, ist noch offen.

14.55 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Christian Dingert. Unterstützt wird er von seinen beiden Linienrichtern Benedikt Kempkes und Nikolai Kimmeyer. Vierter Offizieller ist Timo Gerach. Video-Schiri ist Tobias Reichel, sein Assistent Tobias Fritsch.

14.50 Uhr: Werder und der BVB erinnern heute mit dem Sonderflock „#WeRemember“ auf den Trikots gemeinsam an den Holocaust. Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Die Werder-Trikots werden im Anschluss für den guten Zweck versteigert.

14.46 Uhr: Vor dem direkten Aufeinandertreffen liegt der SV Werder mit 26 Zählern in der Tabelle übrigens einen Zähler vor dem BVB (25). Um das Minimalziel Champions League nicht frühzeitig abhaken zu müssen, MUSS heute schon fast ein Heimsieg gegen die Bremer her.

14.40 Uhr: Bei seiner Rechnung hat der Däne allerdings unterschlagen, dass die Grün-Weißen mal wieder gute 10.000 Fans mitgebracht haben, die bestimmt nicht viel leiser als die Dortmunder Südtribüne sein werden.

14.38 Uhr: Der bisherige U19-Coach des BVB will die Fans im Signal-Iduna-Park mit einem offensiven Spielstil zurückgewinnen. „81.000 gegen elf – das muss der Maßstab sein“, sagte der 39-Jährige über das Spiel gegen den SV Werder. „Im Vollsprint, mit Sabber im Mund, mit Messer zwischen den Zähnen“ wolle er seine Spieler erleben. Na dann!

14.36 Uhr: Beim kriselnden BVB hat sich nach der 1:2-Pleite in der Champions League gegen Bologna einiges getan. Cheftrainer Nuri Sahin wurde nach vier Pleiten im Kalenderjahr 2025 entlassen. Ihn ersetzt Interimscoach Mike Tullberg, der zum Einstieg gleich mal emotional wurde.

14.32 Uhr: Im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg hat Ole Werner seine Startelf auf zwei Positionen verändert: Senne Lynen ersetzt Leonardo Bittencourt und Milos Veljkovic ersetzt den krank fehlenden Niklas Stark. Julian Malatini fehlt mit muskulären Problemen im Oberschenkel. Genauso wie die Langzeitverletzten Felix Agu und Keke Topp.

14.31 Uhr: Bevor wir näher auf die Aufstellungen eingehen noch ein kleiner Hinweis: Laut „Sky“ geht es Ole Werner heute nicht so gut, deswegen gibt er keine Interviews. Auf der Bank sitzen will er aber trotzdem.

Werder Bremen gegen BVB in Dortmund im Liveticker: Die Aufstellungen sind da

14.25 Uhr: BVB-Interimstrainer Mike Tullberg hat sich indes für folgende Startelf entschieden: Kobel - Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Groß, Nmecha - Adeyemi, Brandt, Gittens - Guirassy. Auf der Bank sitzen zunächst: Meyer - Couto, Anton, Reyna, Beier, Duranville, Sabitzer, Campbell, Wätjen.

14.23 Uhr: Und da ist auch schon die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen! Folgende Elf schickt Ole Werner ins Rennen: Zetterer - Veljkovic, Friedl, Jung - Weiser, Lynen, Stage, Köhn - Schmid, Grüll - Ducksch. Auf der Bank nehmen zunächst Platz: Backhaus - Pieper, Bittencourt, Njinmah, Burke, Alvero, Kaboré, Covic.

14.15 Uhr: Moin aus der DeichStube! In rund 75 Minuten beginnt das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und dem BVB. In Kürze dürften die Aufstellungen beider Mannschaften eintrudeln. Wir sind gespannt, welche Startelf Werder-Trainer Ole Werner auf den Rasen schicken wird!

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den Borussia Dortmund. Anpfiff im Signal Iduna Park ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier - heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Werder Bremens ungewöhnliche Vorbereitung auf das BVB-Spiel: Ole Werner wird zum U19-Experten

Der SV Werder Bremen tritt am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) bei Borussia Dortmund an. Der Vorbericht zum Bremer Bundesliga-Spiel beim BVB!

Bremen – Ob jetzt das Spiel gegen den TSV Meerbusch dabei war, die Partie gegen den SV Meppen oder doch das Revierderby gegen Schalke 04, ist jeweils nicht überliefert. Fest steht nur, dass sich Ole Werner in den vergangenen Tagen recht intensiv mit der Vorrundengruppe C der U19-Bundesliga befasst hat, genauer: mit den dortigen Auftritten von Borussia Dortmund. „Auch von U19-Spielen gibt es Videomaterial“, sagt der Trainer des SV Werder Bremen, der es noch zu Wochenbeginn vermutlich nicht für möglich gehalten hätte, darauf tatsächlich zurückgreifen zu müssen. Musste er aber – und zwar um sich und seine Mannschaft auf den kommenden Gegner in der Bundesliga vorbereiten zu können. Wenn die Bremer am Samstag um 15.30 Uhr (DeichStube-Liveticker) in Dortmund antreten, wird beim BVB U19-Coach Mike Tullberg auf der Bank sitzen, als Interimslösung nach der Entlassung von Nuri Sahin. Das wiederum macht das Duell für Werder zu einer Wundertüte.

Werder Bremen gegen Borussia Dortmund im Liveticker - Trainer Ole Werner: „Die Englische Woche ist für uns enttäuschend verlaufen“

„Es verändert die Spielvorbereitung dahingehend, dass man ein paar Fragezeichen mehr hat“, erklärt Ole Werner, hinter dem eine Art Tullberg-Crashkurs liegt: „Es geht darum, Informationen einzuholen über den Trainer, der übernimmt. Wir haben uns angeschaut, für welchen Ansatz er grundsätzlich steht, und daraus ziehen wir Rückschlüsse.“ Was genau er über Tullberg herausgefunden hat, führte der Chefcoach des SV Werder Bremen nicht aus. Allgemein bekannt ist, dass der Däne bereits seit Sommer 2020 für die U19 von Borussia Dortmund verantwortlich zeichnet – und aktuell eine bärenstarke Saison mit dem Team spielt. Die Vorrunde hat der Dortmunder Nachwuchs als Erster abgeschlossen, an 14 Spieltagen gab es zwölf Siege und zwei Unentschieden. Was – zugegebenermaßen – nur bedingt aussagekräftig für das Duell BVB gegen SVW am Samstag ist. Immerhin: „Wir haben eine Idee von der Grundordnung und davon, wie diese Idee zum Personal der Profi-Mannschaft passen kann“, betont Werner. Sein Ziel für das Spiel im Signal Iduna Park ist ohnehin klar: Werder soll endlich ankommen im Jahr 2025, ergebnistechnisch. „Wir müssen nicht drumherum reden“, sagt der Cheftrainer, „die Englische Woche ist für uns enttäuschend verlaufen.“ In Dortmund gehe es nun darum, die Dinge, von denen wir wissen, dass sie funktionieren, wieder auf den Platz zu bringen“.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den BVB - Ole Werner warnt vor Borussia Dortmund: „Trainerwechsel kann befreiend wirken“

Vor allem in Sachen Aufmerksamkeit und Fehlerminimierung hatte seine Mannschaft zuletzt reichlich Luft nach oben offenbart. Von einer Krise spricht deshalb bei Werder Bremen (noch) niemand, dafür ist die Ausgangslage schlicht immer noch zu gut. Der BVB hat zwar nur einen Punkt weniger auf dem Konto (25 anstatt Werders 26) – aber natürlich ganz andere Ambitionen. Anders formuliert: Im Heimspiel gegen Bremen muss Borussia Dortmund (so sehen Fans das Spiel live im TV und Livestream!) liefern. Argumente haben die Stars nach der Sahin-Entlassung nicht mehr.

„Ein Trainerwechsel kann befreiend wirken, aber auch genauso gut weiter verunsichern“, sagt Ole Werner – und betont vor dem Spiel beim BVB: „Das ist aber nichts, was in unserer Hand liegt. Wir können es nur insofern beeinflussen, als dass wir ein gutes Spiel zeigen und den Dortmundern damit das Leben schwer machen.“ Neu ist die Ausgangslage für Werder Bremen nicht. Allein unter Werner hat es die Mannschaft schon mehrfach erlebt, dass beim nächsten Gegner erstmals ein neues Gesicht an der Seitenlinie steht. In der vergangenen Saison etwa verloren die Bremer beim Debüt von Ralph Hasenhüttl mit 0:2 in Wolfsburg (Werner: „Was auf uns zukommt, hatten wir trotzdem richtig antizipiert), und während des Zweitligajahres gab es einen 2:1-Sieg gegen Dresden, wo Guerino Capretti frisch das Traineramt übernommen hatte. „Ich glaube, dass wir auch jetzt wissen, was auf uns zukommt“, so Werner.

Werder Bremen im Liveticker gegen den BVB - Ole Werner: „Borussia Dortmund verfügt über eine sehr hohe Qualität“

Abgesehen vom Sportlichen ist das definitiv ein mit über 80.000 Fans (darunter etwa 8.500 Bremer) vollbesetztes Stadion, in dem die Erwartungshaltung ans Heimteam gewaltig sein dürfte. „Borussia Dortmund wird das Spiel entsprechend angehen“, ist sich Ole Werner sicher, „die Mannschaft verfügt über sehr hohe Qualität“. Die sie unter Sahin zuletzt aber nicht mehr zeigen konnte. Nun darf Tullberg als Übergangstrainer ran. Laut BVB-Sportchef Lars Ricken ist der 39-Jährige am Mittwoch bis zum Spiel ins Hotel gezogen, um sich auf die Partie gegen den SV Werder Bremen zu fokussieren. Tullberg werde „top vorbereitet“ sein, ist sich Ricken sicher. Der Ex-Profi fordert: „Wir müssen eine sehr gute Rückrunde spielen, um unsere Ziele eventuell noch zu erreichen – da ist ein Sieg Pflicht.“ (dco)

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