Nicht nur Pokalfinale im Kopf?

Will VfB-Star Stiller zu Real Madrid? Das ist dran

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Es wird um einen Wechselwunsch Angelo Stillers zu Real Madrid spekuliert. Hat er diesen beim VfB Stuttgart hinterlegt? Wir klären auf.

Stuttgart - Wird Angelo Stiller rechtzeitig fit, um dem VfB Stuttgart am Samstag (24. Mai) im DFB-Pokalfinale zu helfen? Das ist die Frage, die sich viele Fans stellen. Im letzten Heimspiel der Saison hatte sich der Sechser gegen den FC Augsburg eine Bänderverletzung zugezogen. Im Detail wollte der VfB die Diagnose nicht kommunizieren, doch die Stuttgarter gehen davon aus, dass Stiller beim DFB-Pokalfinale auf dem Platz stehen wird.

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Spekulationen um VfB-Star Angelo Stiller nach Deutschland geschwappt

Darüber hinaus kocht seit kurzem die Gerüchteküche bezüglich Stillers genereller VfB-Zukunft hoch. Jüngst schwappten aus Spanien, vom Onlineportal Defensa Central, Spekulationen nach Deutschland, der Stuttgarter habe beim VfB einen Wechselwunsch hinterlegt. Dabei soll es darum gehen, dass Stiller einen Abgang zu Real Madrid präferieren würde.

Nach Informationen von IPPEN.MEDIA können diese Gerüchte allerdings ins Reich der Fabeln verwiesen werden. Zumindest soll dem VfB kein solcher Wechselwunsch bekannt sein. Weder durch Berater noch über die Familie oder Stiller selbst soll die Schwaben etwas in diese Richtung erreicht haben.

Statt an Real Madrid denkt VfB-Star Angelo Stiller vermutlich vor allem an das DFB-Pokalfinale in Berlin.

Sportvorstand Wohlgemuth kommentierte zuletzt Stiller-Gerüchte wegen Liverpool

Vor kurzem hatte sich Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zu einem möglichen Wechsels Stillers zum FC Liverpool geäußert. Gegenüber der dpa sagte er: „Es gibt bezüglich Angelo bisher weder direkten noch indirekten Kontakt mit Liverpool.“ Er wolle zwar nicht ausschließen, dass sich das noch ändern könne, aber: „Fakt ist, dass wir weiterhin fest mit ihm planen und allen Gerüchten zum Trotz nicht die Absicht haben, die kommende Spielzeit ohne Angelo anzugehen.“

VfB Stuttgart: Geschichte, Erfolge und Wissenswertes rund um den Traditionsverein aus Bad Cannstatt

Fanchoreo beim VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart weist eine lange Tradition auf, geprägt von einigen großen Erfolgen. Der Klub hat zahlreiche Fans. © IMAGO/Volker Mueller
Fans des VfB Stuttgart halten ihre Schals in die Höhe
Der Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V., wie er offiziell heißt, zählt mit seinen 120.000 Mitgliedern zu den zehn größten Sportklubs der Bundesrepublik (Stand: 23. Dezember 2024). Er ist damit auch der größte Verein in Baden-Württemberg. © IMAGO/Volker Mueller
Parkplatz frei am Clubzentrum des VfB Stuttgart.
2017 wurde die Profifußballabteilung in die VfB Stuttgart 1893 AG ausgegliedert, die mehrheitlich dem Verein gehört. © IMAGO/Arnulf Hettrich
VfB-Vorstand Alexander Wehrle
Alexander Wehrle ist der Vorstandsvorsitzende der VfB Stuttgart 1893 AG. © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth
Sportvorstand ist seit Juli 2024 Fabian Wohlgemuth. Er war zuvor Sportdirektor. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß
Sebastian Hoeneß trainiert die Profi-Mannschaft des VfB Stuttgart seit April 2023. © IMAGO/Volker Mueller
Fahne des VfB Stuttgart wird geschwenkt
Die Geschichte des Vereins aus Bad Cannstatt beginnt im Jahr 1893. Damals trafen sich Schüler regelmäßig zum rudimentären Fußballspielen, das damals noch dem Rugby glich. © dpa/Tom Weller
Enthüllung der Tafel am alten Hotel Concordia, die auf die Gründung des VfB Stuttgart genau vor 100 Jahren hinweißt.
Unter den ersten Vereinigungen war auch der 1897 gegründete „Kronen-Club“ aus Cannstatt, der gemeinsam mit dem „Fußballverein Stuttgart 1893“ mit der Fusion am 2. April 1912 den Grundstein für den VfB Stuttgart legte. © IMAGO/Pressefoto Baumann
Bundesligasaison 1968/1969 26. Spieltag VfB Stuttgart gegen FC Bayern München
Bereits kurz nach der Gründung gelang es dem Klub, in der Südkreisliga zu spielen – der damals höchsten Spielklasse. (Symbolfoto) © IMAGO/WEREK
Die Cannstatter Kurve im Stadion des VfB Stuttgart
Schnell erfreute sich der Verein eines hohen Zulaufs an Mitgliedern. © IMAGO/Heiko Becker
Im Goldsaal in Dortmund wird die Einführung der Fussballbundesliga beschlossen
Auch in der 1963 eingeführten Bundesliga war der VfB vertreten und gehört damit zu den Gründungsvereinen. (Archivfoto) © IMAGO/Horstmüller
Symbolbild zum drohenden Abstieg des Traditionsvereins VfB Stuttgart
Im Jahr 1975 stieg der VfB erstmals in die 2. Bundesliga ab, wurde nach zwei Spielzeiten aber wieder erstklassig. © IMAGO Ralph Peters
Stuttgarter Fans halten ein Banner mit der Aufschrift: „Endlich wieder erstklassig“
2016 und 2019 folgten jeweils weitere Abstiege. Der Klub schaffte aber jeweils in den darauffolgenden Saisons den direkten Wiederaufstieg. © IMAGO/Frank Scheuring
Fernando Meira (Mitte) präsentiert die Meisterschale
Insgesamt fünfmal feierte der VfB Stuttgart die Deutsche Meisterschaft – zuletzt 2017. © IMAGO/Avanti
Trainer Georg Wurzer
Georg Wurzer war der Meistertrainer von 1949/50 und 1951/52. (Archivfoto) © IMAGO/Pressefoto Baumann
Der VfB-Trainer Helmut Benthaus mit der Meisterschale
Der Meistertrainer von 1983/84 war Helmut Benthaus. (Archivfoto) © IMAGO/Horstmüller
Erstes Training von Christoph Daum beim VfB Stuttgart
Unter Christoph Daum wurde der VfB 1991/92 Deutscher Meister. (Archivfoto) © IMAGO/Pressefoto Baumann
VfB-Trainer Armin Veh
Zuletzt holte Trainer Armin Veh 2006/07 die Meisterschaft nach Stuttgart. (Archivfoto) © IMAGO/Sportfoto Rudel
Der DFB-Pokal steht auf einem Podest
Sechsmal stand der Verein in seiner Historie im DFB-Pokal-Finale und ging dreimal als Sieger hervor. Dies war in den Saisons 1953/54, 1957/58 und 1996/97 der Fall. © IMAGO/Noah Wedel
VfB Stuttgarts Thomas Hitzlsperger (links) im Zweikampf mit Unirea Urzicenis Dacian Varga (rechts)
Auch international konnte der VfB Stuttgart in seiner langen Historie so manche Duftmarke setzen, zu einem Titel reichte es allerdings nicht. © dpa/epa Ghement Robert
VfB Stuttgart gegen Paris St. Germain
In der Saison 2023/24 qualifizierte sich der Verein aus Bad Cannstatt als Vizemeister erstmals nach 14 Jahren wieder für die UEFA Champions League. Einen Einzug in die Playoffs verpassten die Schwaben dann aber knapp. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Trikot des VfB Stuttgart mit dem roten Brustring und Winamax-Logo
Typisch für den VfB Stuttgart ist die Spielbekleidung: Die Heimtrikots des Vereins haben durch einen roten Brustring einen hohen Wiedererkennungswert. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Weiße Stutzen mit dem JAKO-Schriftzug
Seit der Spielzeit 2019/20 wird der VfB Stuttgart von Jako ausgerüstet. Zu den großen Sponsoren des Vereins zählen zudem MHP, Mercedes-Benz, Porsche und die LBBW. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Luftaufnahme der MHPArena Stuttgart
Spielstätte der Schwaben ist die MHPArena im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Das Stadion bietet Platz für rund 60.000 Zuschauer. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB-Maskottchen Fritzle
Maskottchen des Vereins ist der Alligator „Fritzle“ – benannt nach dem ehemaligen VfB-Torjäger Fritz Walter.  © IMAGO/Harald Bremes

Stiller hat beim VfB einen Vertrag bis 2028. Eine Ausstiegsklausel in Höhe von 36,5 Millionen Euro, die für den Sommer 2026 gilt, können die Schwaben laut Bild dem Spieler für eine Summe von vier Millionen Euro abkaufen. Ein Betrag, der Stiller dem VfB wert sein dürfte. Doch zunächst gilt es, ihn für das Pokalfinale fit zubekommen, sodass Stiller dabei helfen kann, den ersten Titel seit der Meisterschaft 2007 nach Stuttgart zu holen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

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