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Borussia Dortmund hat am Mittwochabend eine Entscheidung in der Trainerfrage in Aussicht gestellt. Es scheint, als sei diese getroffen worden.
Update vom 29. Januar, 23.33 Uhr: Lars Ricken, Geschäftsführer Sport bei Borussia Dortmund, hat nach dem Champions-League-Sieg des BVB gegen Donezk bei DAZN bestätigt, dass Niko Kovač neuer Cheftrainer wird. „Ja, das kann ich bestätigen. Wir haben eine grundsätzliche Einigung gefunden. Er wird die Mannschaft am Sonntag übernehmen. Das Spiel am Samstag wird noch Mike Tullberg machen“, so Ricken.
Erstmeldung: Dortmund – Mike Tullberg wird auch am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim die Borussia Dortmund von der Trainerbank aus betreuen. Danach plant der Verein aller Voraussicht nach, einen neuen Trainer vorzustellen.
BVB steht kurz vor Entscheidung in der Trainerfrage
Seit der Trennung von Nuri Şahin vor einer Woche kursierten zahlreiche Namen in den Medien. Neben Niko Kovač und Ralf Rangnick wurde auch Roger Schmidt als möglicher Kandidat genannt. Schmidt erklärte jedoch, dass er bis zum Sommer keine neue Position annehmen werde. Rangnick hingegen bekannte sich am Mittwochabend zur österreichischen Nationalmannschaft.
„Ich identifiziere mich hier voll und ganz mit der Aufgabe, freue mich jetzt auch schon sehr, die Spieler wiederzusehen im März-Lehrgang gegen Serbien. Danach beginnt dann im Juni die WM-Quali“, äußerte sich Rangnick am Rande des letzten Champions-League-Gruppenspieltags bei Canal+.
Somit bleibt Kovač als einziger Kandidat übrig, der seit seiner Freistellung vom VfL Wolfsburg im März 2024 auf eine neue Herausforderung wartet – und laut übereinstimmenden Berichten von der Bild-Zeitung und Sky Sport soll der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern tatsächlich den Trainerposten beim BVB übernehmen.
Wird Kovač beim BVB längerfristig angestellt?
Am Mittwoch sei die endgültige Entscheidung gefallen, Dortmund habe sich mit Kovač grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Ein Vertrag bis 2026 stehe im Raum, nachdem zuvor berichtet worden war, dass der 53-Jährige ein Engagement bis Saisonende abgelehnt habe.
Damit hätte sich der BVB gegen eine „große“ Lösung im Sommer entschieden. In diesem Zusammenhang wurde Schwarzgelb mit Schmidt und auch Sebastian Hoeneß in Verbindung gebracht, dessen Vertrag bis 2027 eine Ausstiegsklausel enthält.
Vor dem Anpfiff des Champions-League-Spiels gegen Schachtar Donezk erklärte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, dass der Verein bei der Trainersuche „auf der Zielgeraden“ sei. Sollte Kovač die Şahin-Nachfolge übernehmen, würde er beim Spiel gegen den VfB Stuttgart am 8. Februar erstmals an der Seitenlinie stehen.
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