- VonNiklas Kirkschließen
Christoph Wutzschließen
Nach der Absage zweier Rennen der Männer fällt die Premiere von Zermatt-Cervinia am Matterhorn auch bei den Frauen witterungsbedingt aus.
Update vom 19. November: Die Pannenserie um die Weltcup-Abfahrten am Matterhon reist nicht ab. Auch im siebten und achten Anlaufs bleibt die Weltcup-Premiere auf der Strecke aus. Aufgrund starker Böen muss die zweite Abfahrt der Frauen in Zermatt-Cervinia am Sonntag (19. November) wie schon 24 Stunden zuvor abgesagt werden. Dies gab der Weltverband FIS bekannt. Die Vorhaben der Rennen hatte schon länger zu Diskussionen geführt. Die in großer Höhe gelegene Strecke gilt gemeinhin als windanfällig, zudem verweisen Kritiker auf das unbeständige November-Wetter.
Zu viel Neuschnee: Auch zweite Matterhorn-Abfahrt der Männer abgesagt
Update, 12. November: Viel Neuschnee und starke Windböen haben den alpinen Ski-Assen das komplette Weltcup-Wochenende am Matterhorn vermasselt. Die Organisatoren mussten auch die zweite Abfahrt von Zermatt-Cervinia am Sonntag absagen, wie der Weltverband Fis am Morgen bekanntgab. Bereits am Samstag war aus Sicherheitsgründen kein Wettkampf möglich. «Leider sind die Gründe für die heutige Absage dieselben wie gestern», teilte die Fis mit.
Ski Alpin: Zweite Matterhorn-Abfahrt abgesagt
Die Männer bleiben somit in dieser Weltcup-Saison vom Wetterpech verfolgt. Schon der Riesenslalom zum Auftakt in Sölden musste wegen Sturms abgebrochen werden. In Zermatt-Cervinia auf der schweizerisch-italienischen Grenze konnte von drei geplanten Trainings und zwei Rennen letztlich nur ein Training am Mittwoch bestritten werden. Danach kam der Wintereinbruch.
Eigentlich sollte das Event in mehr als 3000 Metern Höhe im Schatten des weltberühmten Matterhorns mit Start in der Schweiz und Ziel in Italien ein spektakulärer Beginn der alpinen Speed-Saison sein. Die geplante Premiere in der Vorsaison fiel noch wegen Schneemangels aus - diesmal wurde den Veranstaltern und den Sportlern nun zu viel Neuschnee zum Verhängnis.
Update vom 11. November: Die erste Weltcup-Abfahrt der Männer der alpinen Ski-Saison ist am Samstag in Zermatt-Cervinia abgesagt worden. Wind und starker Schneefall machten eine sichere Austragung des Rennens am Matterhorn unmöglich. Dies teilte die FIS am frühen Samstagmorgen mit. Ob das zweite Rennen am Sonntag (11.30 Uhr/BR und Eurosport) ausgetragen werden kann, bleibt offen.
Matterhorn-Abfahrt findet nicht statt
Im vergangenen Jahr war die Premiere am Matterhorn wegen Schneemangels ausgefallen, diesmal herrschten auf der bis zu 3800 m hoch gelegenen Piste andere, aber nicht bessere Bedingungen. Schon das erste Männer-Rennen der Saison war beim Riesenslalom in Sölden Ende Oktober wegen Windes abgesagt worden.
Die Frauen bestreiten am Samstag und Sonntag (jeweils 10.00 und 13.00 Uhr/BR und Eurosport) zwei Slalomrennen im finnischen Levi.
Erstmeldung vom 10. November, 21.45 Uhr: Zermatt-Cervinia – An diesem Wochenende (11./12. November) sollen erstmals im alpinen Ski-Weltcup Abfahrten in Zermatt-Cervinia stattfinden. Besonders spektakulär daran: Der Start der Piste liegt auf über 3.000 Metern Höhe in der Schweiz, das Ziel in Italien – und das in unmittelbarer Nähe des Matterhorns. Doch jetzt droht die Premiere bei den Herren, abgesagt zu werden. Grund hierfür sind starke Schneefälle.
| Ski-Weltcup der Herren in Zermatt-Cervinia | |
|---|---|
| Abfahrtszeiten: | 11. und 12. November, jeweils um 11.30 Uhr |
| Name der Strecke: | Gran Becca |
| Länge der Strecke: | rund 3,7 Kilometer |
| Höhenunterschied zwischen Start und Ziel: | rund 885 Meter |
Zu viel Schnee: Weltcup-Abfahrt am Matterhorn auf der Kippe
Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag mussten die Veranstalter die Trainings der Speed-Spezialisten absagen. Weil zuvor zu viel Neuschnee gefallen war, konnte die Piste nicht adäquat präpariert werden. Auch für Samstag und Sonntag, wenn jeweils eine Abfahrt (jeweils ab 11.30 Uhr) auf dem Programm steht, sind Schneefall und Winde vorhergesagt.
„Auf der Strecke haben wir aktuell 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee, was einiges an Arbeit bedeutet. Zudem sind wir hier über der Baumgrenze, es ist sehr flach und es gibt keine Kontraste. Daher haben wir auch schlechte Sicht. Deshalb haben wir das Training abgesagt“, schilderte FIS-Renndirektor Markus Waldner die gegenwärtige Lage rund um die Matterhorn-Abfahrt gegenüber Eurosport. Außerdem wurde der ursprünglich in knapp 3800 Metern liegende Beginn des Männer-Rennens rund 300 Meter tiefer an den Start der Frauen-Abfahrt verlegt.
„Man kann es nicht einschätzen“: Ski-Weltcup am Matterhorn fällt womöglich aus
„Die Situation ist so, dass man es einfach nicht einschätzen kann“, sagte der deutsche Cheftrainer Christian Schwaiger am Freitag vor der Speed-Premiere am Gletscher. Er hofft, dass sich die Meteorologen irren. „Heute war schließlich auch Sonnenschein angesagt.“
Die Sonne war dann aber ebenso wie das Matterhorn hinter den Wolken nicht zu sehen. Auf der Gran-Becca-Piste lag bei der Besichtigung am Morgen zu viel Neuschnee, der nicht mehr weggeschafft werden konnte.
Ski alpin: Der Kader der deutschen Herren für die Saison 2023/24




Ski-Alpin-Rennen am Matterhorn droht Absage wegen zu starken Schneefalls
Sollten die Rennen gestartet werden, haben die Sportler damit auf der für sie neuen Piste nur ein Training absolviert. Am Mittwoch hatten noch ideale Bedingungen geherrscht. Viele Rennläufer wie etwa Thomas Dreßen aus dem deutschen Team fuhren dabei noch eher verhalten. Sie wollten sich eigentlich über die drei geplanten Trainings langsam an den Kurs herantasten.
Trainer Schwaiger glaubt nicht, dass dies nun große Auswirkungen auf die Rennen hat. „Das sind alles erfahrene Rennfahrer. Wenn es darauf ankommt, werden die schon Gas geben“, kündigte er an.
Markus Wasmeier hingegen befürwortet die Abfahrten auf der Gran Becca nicht. Kürzlich polterte die deutsche Ski-Legende die deutlich gegen die Abfahrt am Matterhorn. (wuc/dpa)
Die Welt dreht sich immer schneller, die Nachrichten überschlagen sich: Sie wollen immer auf dem Laufenden sein? Dann haben wir eine Vielzahl an Apps für Sie parat. Sie müssen sich nur noch die für Sie passende(n) herunterladen – und so geht es.
Rubriklistenbild: © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa


