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Dem VfB Stuttgart droht ein Abgang eines Leistungsträgers, der jetzt offen ein Wechsel als Ziel formuliert hat.
Stuttgart - „Er bringt eine gewisse Magie in unser Spiel“, lobte Atakan Karazor seinen Teamkollegen Enzo Millot noch in der Hinrunde. „Das“, so der Kapitän des VfB Stuttgart, solle er „so weiter machen“. Seine Form aus der Hinrunde mitzunehmen, ist dem Franzosen aber nur bedingt gelungen. Fairerweise gilt diese Feststellung allerdings für die meisten im VfB-Kader.
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Enzo Millot forciert Abgang vom VfB Stuttgart
Ob diesem künftig auch Millot noch angehört, ist fraglich. Denn der Dribbelkünstler sieht seine Zukunft nicht beim VfB Stuttgart, wie er gegenüber der französischen Sportzeitung L’Equipe klarmachte: „Ein Abgang? Ja, natürlich, das ist ein Ziel, das ich mir gesetzt habe. Um einen Schritt nach vorne machen zu können.“
Dass er Stuttgart in diesem Sommer noch verlässt, ist aber längst nicht beschlossen. Viel mehr könnte sich Millot durchaus einen Verbleib am Neckar vorstellen: „Ich habe einen Vertrag bis 2028, es ist ein Verein, der junge Spieler gut entwickelt. Ich fühle mich dort wohl. Es wäre überhaupt kein Versagen zu bleiben.“
Paris Saint-Germain ist Enzo Millots Lieblingsverein
Schon Ende vergangenen Jahres hatte sich Millot offen dazu geäußert, Stuttgart verlassen zu wollen. Er sei keinem Klub in ganz Europa verschlossen und es sei ihm eine Freude, zu einem der größten Vereine der Welt zu wechseln. Einen Klub hob er allerdings hervor: „Als Pariser habe ich natürlich eine Verbindung zu Paris Saint-Germain. Das ist mein Herzensverein.“
Um solch einen Wechsel realisieren zu können, müsste er jedoch wieder auf dem Rasen so aufzutrumpfen wie zur Hinrunde. Gelingt ihm das noch zum Ende der Saison hin, steht ein Wechsel im Sommer nichts im Wege. Denn Millot hat eine Ausstiegsklausel im Vertrag, die bei 18 und Millionen Euro liegen soll.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

