Münchner „Tatort“ macht umstrittene Flop-Folge wieder wett
Die „Tatort“-Folge vom vergangenen Sonntag konnte wieder an gewohnte Erfolge anknüpfen, nachdem die vorherige Ausgabe mit Ulrich Tukur beim Publikum durchgefallen war.
München – Seit Jahrzehnten ist die Krimireihe „Tatort“ eine der beliebtesten Sendungen im deutschsprachigen Fernsehen. Das ARD-Format, das regelmäßig fiktive Fälle in verschiedenen Städten inszeniert, hat eine äußerst treue Fangemeinde und fährt generell ziemlich gute Einschaltquoten ein. Auch die letzte Ausgabe am gestrigen Sonntagabend (29. Oktober) konnte das Publikum offenbar überzeugen. Wie unter anderem das Onlinemagazin „DWDL“ berichtet, war der „Tatort“ aus München sogar eine der erfolgreichsten Folgen, die 2023 bisher ausgestrahlt wurden.
Der Münchner „Tatort“ verhalf dem Ersten zu einem beeindruckenden Marktanteil
Insgesamt fast neun Millionen Zuschauer schalteten zur Primetime ein, um gespannt den neuesten Fall der Münchner Ermittler Batic und Leitmayr zu verfolgen. Das entspricht einem Marktanteil von stattlichen 31,3 Prozent. Der „Tatort“ mit dem Titel „Königinnen“ ist demzufolge die erfolgreichste Episode des Formats seit März dieses Jahres.
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Die Starbesetzung dürfte ihren Teil zum Erfolg beigetragen haben: Neben den Ermittlern Miroslav Nemec (69) und Udo Wachtveitl (65) waren diesmal auch Veronica Ferres (58) und Wolfgang Fierek (72) zu sehen. Eine eher ungewöhnliche Folge hatte der ARD in der vorherigen Woche dagegen einiges an Kritik eingebracht.
Das „Tatort“-Experiment mit Ulrich Tukur fiel beim Publikum durch
In „Murot und das Paradies“ vom 22. Oktober ermittelte Ulrich Tukur (66) in seiner Rolle als „Tatort“-Kommissar mithilfe einer Art Traummaschine in seiner eigenen Psyche.
Weil „Murot und das Paradies“ (r.) einigen Zuschauern zu experimentell war, holte die „Tatort“-Folge eine vergleichsweise schlechte Quoten – die Münchner Kollegen machten das allerdings wieder wett
Die experimentell anmutende Ausgabe der Krimireihe, in der Murot unter anderem in die Vergangenheit reiste, um Adolf Hitler zu erschießen, kam bei eingefleischten „Tatort“-Fans allerdings nicht gut an. Laut „DWDL“ sahen „Murot und das Paradies“ weniger als sechs Millionen Menschen — ein vergleichbar schlechtes Ergebnis für die ARD. Verwendete Quellen: DWDL