ARD streicht „Hart aber fair“ – Louis Klamroth muss kürzertreten

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Louis Klamroth muss bei „Hart aber fair“ kürzertreten.
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Regelmäßig ändert die ARD ihr Programm. Nun reagiert der Sender und streicht „Hart aber fair“ mit Louis Klamroth. Der Fokus soll verändert werden.

Dortmund – Seit Frank Plasberg „Hart aber fair“ Ende 2022 verlassen hat, scheint die ARD-Sendung in der Dauer-Krise zu stecken. Immer wieder gibt es Kritik am Format, auch Moderator Louis Klamroth bleibt davon nicht verschont. Schon länger gibt es auch Gerüchte über ein komplettes Aus der Show. Nun sind tatsächlich Konsequenzen bekannt.

ARD streicht „Hart aber fair“ – Louis Klamroth muss kürzertreten

Wie das Branchenmagazin Medieninsider zuerst berichtete, kürzt die ARD „Hart aber fair“ drastisch. Ab 2025 streicht der Sender demnach zehn Folgen aus dem Programm. Ein Drittel der Ausgaben wird somit eingespart.

Gegenüber RUHR24 hat die ARD mittlerweile bestätigt, dass „Hart aber fair“ mehrfach aus dem Programm fliegen wird. „Die lineare Folgenanzahl wird sich 2025 gegenüber zum Vorjahr von 30 auf 20 Ausgaben reduzieren“, heißt es vom Sender. (alle TV-News auf RUHR24 lesen).

„Hart aber fair“ fliegt aus ARD-Programm – Louis Klamroth kassiert nächste Klatsche

Doch warum greift die ARD so drastisch durch? Auf RUHR24-Nachfrage sagt der Sender, dass man „non-lineare Konzepte“ ermöglichen wolle. Bereits seit längerem ist klar, dass die ARD ihre Strategie verändern möchte. Auch die Talkshow soll nun online präsenter werden, dafür aber im klassischen TV weniger zu sehen sein.

Die Kürzung von „Hart aber fair“ ist die nächste Klamroth-Klatsche bei der ARD. Seit dem Moderationswechsel von Frank Plasberg zu Louis Klamroth rasselte er auf der Beliebtheits-Skala der Zuschauer durch. Zudem veränderte sich die Sendung, was anfangs Probleme einbrachte.

Seit Anfang 2023 moderiert Louis Klamroth „Hart aber fair“ in der ARD.

ARD kürzt „Hart aber fair“ – Louis Klamroth zuletzt im Aufwind

Und dennoch: Zuletzt fing sich „Hart aber fair“ und bescherte der ARD wieder bessere Quoten. Im Schnitt schalteten bei den vergangenen Folgen rund drei Millionen Zuschauer ein, so DWDL. Trotzdem reagiert der Sender nun auf die vergangenen Monate und kürzt die Sendung.

Noch ist unklar, wie die frei werdenden Sendeplätze am Montagabend um 21 Uhr gefüllt werden sollen. „Wir diskutieren gerade diverse Möglichkeiten“, so die ARD zu RUHR24. Neben „Hart aber fair“ hat die ARD mit „Caren Miosga“ und „Maischberger“ noch zwei weitere Polit-Talkshows im Programm.

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