„Frühling“ im ZDF: Was wirklich hinter Katja Baumanns Beruf „Dorfhelferin“ steckt

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Katja Baumann (gespielt von Simone Thomalla) begegnen in „Frühling“ wieder spannende Fälle.
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Die ZDF-Serie „Frühling“ dreht sich um die Dorfhelferin Katja Baumann. Doch wie sieht der ungewöhnliche Beruf in der Realität aus?

Dortmund – Sie ist immer zur Stelle, wenn es ein Problem gibt: In der ZDF-Serie „Frühling“ spielt Simone Thomalla Dorfhelferin Katja Baumann. Je nach Einsatz kümmert sie sich um Tiere, Kinder oder die Probleme von Erwachsenen. Den Beruf gibt es auch in der Realität. Doch ist die Serie nah an dieser dran?

„Frühling“ im ZDF: Was wirklich hinter Katja Baumanns Beruf steckt

Wie RUHR24 bereits von mehreren Experten bestätigten ließ, sind die Fälle der Serie durchaus realistisch. Das ausgesetzte Zebra in „Frühling“ wäre in Wahrheit auch am besten im Zoo gelandet – so wie in Folge 44. Außerdem behandelt das ZDF in der Serie mit häuslicher Gewalt ein Thema, das ebenfalls erschreckend relevant in der Gesellschaft ist.

Auch der Beruf „Dorfhelferin“ ist nicht frei von der ZDF-Serie erfunden, sondern existiert wirklich. Ob der Arbeitsalltag dabei genau so aussieht wie bei „Frühling“ ist unklar. Die Aufgaben sind in der Realität aber nicht weit weg von der Fiktion (mehr über „Frühling“ bei RUHR24 lesen).

So schildert die Bundesagentur für Arbeit: „Dorfhelfer/innen unterstützen vorübergehend hilfsbedürftige Familien, indem sie den ländlichen Haushalt mit dem vorhandenen Budget weiterführen, wenn die haushaltsführende Person durch Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder Kuraufenthalt ausfällt.“ Die tägliche Arbeit könne dabei sehr unterschiedlich ausfallen.

Beruf Dorfhelferin in der Realität: So viel Wahrheit steckt in der ZDF-Serie „Frühling“

Wie in der ZDF-Serie kann es auch zur Aufgabe einer Dorfhelferin gehören, sich um Nutztiere zu kümmern. In Folge 45 von „Frühling“ muss Katja Baumann etwa auf einem Bauernhof aushelfen.

Dorfhelferin Katja Baumann muss vielfältige Aufgaben übernehmen.

„Daneben arbeiten sie auch im Garten, helfen im landwirtschaftlichen Betrieb mit, ernten zum Beispiel Obst und Gemüse und versorgen die Haus- und Nutztiere“, so die Jobbeschreibung der Bundesagentur für Arbeit. Laut Caritas e.V. sind vor allem „praktisch veranlagte“ Personen für den Job geeignet. Es gehe in dem Job vor allem darum, sich seinen Tagesablauf selbst zu organisieren.

Wie viel man als Dorfhelferin verdient, hängt wie in allen anderen Berufen auch von Arbeitgeber, Erfahrung und Region ab. Das Portal Stepstone gibt je nach Region eine Verdienstspanne von 27.500 bis 43.000 Euro brutto pro Jahr an.

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