Bei Büsum

Von der Flut überrascht – Mann ertrinkt bei Wanderung im Watt

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Ein Wattwanderer ist bei Büsum von der Flut überrascht worden und ertrunken. Er versuchte noch an Land zu schwimmen – vergeblich.

Büsum – Ein Wattwanderer ist am Samstag, 8. Juli, bei Büsum (Kreis Dithmarschen) von der Flut überrascht worden und ertrunken. Der Vorfall ereignete sich lauf Feuerwehr direkt zwischen zwei Badestränden. Dennoch kam für den Mann jede Hilfe zu spät.

Mann ertrinkt bei Wanderung im Watt: Er wurde von der Flut bei Büsum überrascht

Nach Angaben der Feuerwehr Büsum seien zwei Personen beim Wattwandern von der Flut überrascht worden. Sie versuchten, einen vollgelaufenen Priel zu durchschwimmen, um zurück zum Deich zu kommen. Dabei ertrank ein Mann. Noch im Watt seien Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet worden.

Ein Wattwanderer ist am Samstag, 8. Juli, bei Büsum in Schleswig-Holstein gestorben. Er wurde von der Flut überrascht und ertrank. (Symbolbild)

Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei. Auch sei ein spezielles Kettenfahrzeug vor Ort gewesen, was für die Wattrettung ausgelegt ist. Dennoch kam jede Hilfe zu spät. Weitere Angaben zur verunglückten Person wurden nicht gemacht. Der Einsatzort befand sich laut Feuerwehr im Wattenmeer zwischen den Badestellen Westerdeichstrich Ortsteil Stinteck und der Badestelle Hedwigenkoog.

Immer wieder Rettung von Wattwanderern: Naturschutzgebiet kann gefährlich werden

Immer wieder kommt es zu Rettungsaktionen im Watt, weil Wanderer die Flut unterschätzen oder die Zeit nicht im Blick halten. Auch die Priele, die durch das Wattenmeer laufen, können gefährlich werden, da starke Strömungen bei auf- oder ablaufendem Wasser auftreten können.

Zu einer dramatischen Rettungsaktion ist es auch bei Cuxhaven in Niedersachsen gekommen. Eine 81-Jährige ist im Watt steckengeblieben und konnte in letzter Sekunde gerettet werden. Vor Kurzem mussten auch auf dem Weg von der Insel Spiekeroog zum Festland drei Erwachsene, ein sechsjähriges Kind und ihr Hund aus dem Watt gerettet werden.

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth/dpa

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