Schulen geschlossen

Erdbeben trifft zentrale Urlaubsregion in Italien – Bewohner flüchten auf die Straßen

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In der Toskana kam es am Sonntag zu Erdbeben. Schulen bleiben geschlossen. (Symbolbild)
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In Italien bebt mehrfach die Erde. Betroffen ist die Region um Siena. Über größere Schäden wird zunächst nichts bekannt.

Update vom 3. Februar, 11.48 Uhr: Am Abend des 2. Februar trafen die Toskana mehrere Beben. Das heftigste Beben mit einer Stärke von 3,2 wurde gegen 20.30 Uhr im Süden der Stadt Siena gemessen, wie die italienischen Behörden mitteilten. Auch in der viel besuchten Stadt mit ihren mehr als 50.000 Einwohnern sowie mehreren anderen Ortschaften waren Erschütterungen zu spüren.

In den sozialen Netzwerken berichten Einheimische von unterschiedlichen Erfahrungen. So schreibt jemand auf Facebook: „Wir haben gesehen, dass die Blumentöpfe und das Sofa ein wenig wippten, aber mehr nicht, zum Glück.“ Eine Frau fügt hinzu: „Im zweiten Stock schwingt es dezent...“ Eine andere Frau fügt ganz einfach hinzu: „Das habe ich gespürt!“

Eine Nutzerin fügte hinzu, dass nicht nur in Siena, sondern auch umliegenden Gemeinden Schulen geschlossen blieben – sie berichtet aus ihrem Wohnort Murlo. Neben Schulen gaben auch Universitäten bekannt, an diesem Montag geschlossen zu bleiben. Dazu gibt jemand in einem Kommentar Entwarnung: „Alles okay soweit, die Nachbeben hab ich doch glatt verschlafen.“

Nicht nur in Siena bebte die Erde – zuletzt kam es auch auf der griechischen Insel Santorini zu Erschütterungen.

Erdbeben in Italien – Bewohner verlassen ihre Häuser

Erstmeldung vom 2. Februar: Siena – Am Sonntagabend, den 2. Februar, kam es in der Toskana zu mehreren Erdbeben. Die italienischen Behörden berichteten, dass das stärkste Beben eine Magnitude von 3,2 erreichte und gegen 20.30 Uhr im Süden von Siena registriert wurde.

Die Erschütterungen waren nicht nur in Siena, einer Stadt mit über 50.000 Einwohnern, sondern auch in mehreren umliegenden Ortschaften spürbar. Viele Bewohner verließen ihre Häuser und begaben sich auf die Straßen. Zunächst gab es keine Berichte über größere Schäden. Auch im letzten Jahr kam es zu einem Erdbeben in einer toskanischen Region.

Die Schulen in der Region bleiben am Montag (3. Februar) aus Sicherheitsgründen geschlossen. Bürgermeisterin Nicoletta Fabio erklärte, dass die Schulgebäude auf mögliche Schäden überprüft werden müssten.

Erdbeben in der Toskana zehn Kilometer von Siena entfernt

Bereits kurz nach 19.00 Uhr hatten die Erdbeben begonnen. Laut italienischen Medienberichten traten die stärksten Erschütterungen in der Gemeinde Monteroni d’Arbia auf, die etwa zehn Kilometer von Siena entfernt liegt. Diese Gemeinde befindet sich in einem dünn besiedelten, hügeligen Gebiet.

Siena zählt zu den schönsten mittelalterlichen Städten der Toskana und zieht viele deutsche Touristen an. Besonders bekannt ist die Stadt für den fächerförmigen Platz im Zentrum, den Piazza del Campo, sowie den Turm Torre del Mangia. Auf dem Platz finden bis heute Pferderennen statt. (jh/dpa)

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