Nach heftigen Regenfällen

Felssturz blockiert Bergstraße – sie führt zu verstecktem Paradies am Gardasee

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Schon wieder hat ein Felssturz eine Straße am Gardasee getroffen. Dieses Mal traf es die Verbindung zu einem weiteren fast geheimen Idyll.

Gargnano – Der Gardasee ist eines der beliebtesten Reiseziele deutschsprachiger Touristen in Italien. Nicht nur die Nähe zur italienisch-österreichischen und somit auch zur deutschen Grenze macht ihn so beliebt. Ein großes Plus ist die atemberaubende Landschaft mit den steilen Felshängen, die teils senkrecht in den See abstürzen.

Doch die felsigen Hänge sind tückisch: Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht rund um die „Teutonen-Badewanne“ nicht irgendwo Felsen auf die Straßen donnern und diese blockieren.

Der Felssturz ereignete sich an der Straße von Gargnano zum Idrosee.

Der nächste Felssturz legt wieder eine Straße am Gardasee lahm

Am Dienstagnachmittag (19. März) verlegte ein Felssturz die Straße vom Fischerstädtchen Gargnano am Westufer über den fjordartigen Stausee des Lago di Valvestino zum Idrosee – ein verstecktes und noch halbwegs unbekanntes Seeparadies im Osten des Gardasees.

Laut gardapost.it wurde die Fahrbahn fast vollständig von Gestein verschüttet, die Straße wurde in beide Richtungen gesperrt. Felsinspektoren untersuchten den Hang oberhalb der Unglücksstelle. In den vergangenen Wochen hatte es in der Region teils heftig geregnet.

Die Reparaturarbeiten beginnen am Mittwoch (20. März)

Die Provinzstraße SP9 wurde am Dienstagabend als wechselnde Einbahnstraße mit Ampeln wieder geöffnet, eine Entscheidung, die nach der Inspektion der Kletterer getroffen wurde. Die Reparaturarbeiten am Hang beginnen am Mittwoch (20. März).

Der Idrosee ist ein geheimes Paradies in der Nähe des Gardasees.

In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach teils heftige Felsstürze am Gardasee gegeben. In der Nähe hatte am Wochenende eine Wohnanlage mit einer Pizzeria gebrannt, der Rauch war kilometerweit zu sehen. Auch ein Bär sorgte östlich des Gardasees für Aufsehen.

Rubriklistenbild: © Provincia di Brescia/Facebook

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