„Untypisch“ – Zweite Grippewelle in dieser Saison hat begonnen
VonChristoph Gschoßmann
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Es liegt etwas in der Luft: Und nun gibt es auch die Bestätigung. Das RKI erklärt, dass die nächste Grippewelle Deutschland erreicht hat.
München – Fällt es Ihnen auch auf? Die Kollegen sind krank, die Freunde sagen ab, in der U-Bahn und auf der Straße schniefen und husten fast alle Passanten: Klingt eindeutig nach Grippewelle. Und der Schein trügt nicht, wie nun das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht bestätigte.
Influenza: Altersgruppe der Schulkinder hauptsächlich betroffen
Seit dem 5. März zirkulieren demnach bereits Influenza B-Viren. Hauptsächlich betroffen sei die Altersgruppe der Schulkinder. Vor dem Jahreswechsel sei es bereits zu einer frühen Grippewelle gekommen, damals ausgelöst durch Influenzaviren des Subtyps A.
Immunsystem stärken und so Grippe bis Corona vorbeugen – acht einfache Regeln
Erste Grippewelle des Jahres in den Weihnachtsferien: Sie ebbte schnell wieder ab
Die erste Welle sei über die Weihnachtsferien relativ schnell wieder abgeebbt und führte zunächst zu keiner zweiten Welle. Und auch bei der neuen Grippewelle gibt es Grund zur Hoffnung. Die Influenza-Aktivität steige langsamer und weniger stark an als im Winter. Die Gesamtrate der Erkrankungen befindet sich laut RKI aktuell im mittleren Wertebereich der vorpandemischen Jahre.
Und wie schützt man sich am besten? Das Immunsystem stärken! Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. sollte mindestens fünfmal täglich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken, denn Schleimhäute im Mund erleichtern Viren und Bakterien die Ausbreitung. Zwei Liter täglich erhöhen die Abwehrkraft, die unser Körper im Kampf gegen Grippe und andere Viren braucht. Zudem wichtig: Viel Bewegung, ausreichend Schlaf, Lüften, Stress vermeiden. All das hilft dem Immunsystem.