Halb Italien unter Wasser

Unwetterkatastrophe trifft Italien: Alarmstufe Rot in Venetien – Regenfälle hören nicht auf

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Im Norden Italiens herrscht weiterhin Unwetterchaos. Ein Erdrutsch teilt eine Gemeinde in zwei Hälften. Viele Regionen sind von Hochwasser bedroht.

Update vom 29. Februar, 10.45 Uhr: Auch nachdem der Katastrophenschutz in Italien die Unwetter-Alarmstufe Rot für Ligurien und Ventien ausgerufen hatte, hat sich die Lage noch nicht beruhigt. Die Regenfälle, die seit zwei Tagen einen Großteil Italiens heimsuchen, dauern noch immer an. In Venetien gilt weiterhin die rote Warnstufe, die Region ist am stärksten betroffen von Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Präsident Venetiens, Luca Zaia, warnte alle Betroffenen über RaiNews, die Gebiete nicht zu betreten. Er habe die Lage unter Kontrolle und den Krisenzustand beantragt. „Es ist schon ein gutes Ergebnis, dass niemand verletzt wurde“, hieß es.

Der orangene Alarm gilt weiterhin für Emilia-Romagna, weitere 15 Regionen stehen unter gelber Alarmstufe. Dazu gehören die Lombardei, Emilia-Romagna, Venetien, das gesamte Gebiet von Trentino-Südtirol, Marken, Umbrien, Abruzzen, Latium, Molise, Kampanien, Apulien, Basilikata, Kalabrien, Sizilien und Sardinien. Besserung ist noch nicht in Sicht, im Gegenteil: Das Zyklongebiet wird Italien auch am 29. Februar beherrschen und erneut Regen und starken Schneefall in der gesamten Mitte-Nord-Region bringen. Der Katastrophenschutz warnt vor Gewittern und starkem Regen an der Adria, im Osten Sardiniens, auf Sizilien, der Basilikata und in Apulien.

Immerhin aus Vicenza gibt es gute Nachrichten: Hier wurden derweil 600.000 Kubikmeter Wasser aus den Laminierungsbecken gesammelt, um die Überschwemmung des Bacchiglione-Flusses einzudämmen. Hier wurden inzwischen die Schulen und Sportanlagen wieder geöffnet, da die Pegel der Flüsse sinken. Hier beginnen die Feuerwehr und der Katastrophenschutz jetzt mit der Entleerung von Kellern. „Das Schlimmste ist vorbei. Niemand wird allein gelassen“, sagte Bürgermeister Giacomo Possamai der italienischen RaiNews.

Hochwasser im Norden Italiens: Schulen bleiben geschlossen

Erstmeldung vom 28. Februar: Vicenza – Zunächst brachte der Februar milde Temperaturen. Nun stürzen stundenlanger Regen und Schneefälle den Norden Italiens ins Chaos. Der Katastrophenschutz rief für die Regionen Ligurien und Venetien Alarmstufe Rot aus. Auch in Deutschland könnte eine plötzliche Wetter-Wende bevorstehen.

Der anhaltende Niederschlag sorgte in Venetien für Hochwasser. Auch am Mittwoch (28. Februar) scheint das Wetter noch nicht aufzuklaren. Luca Zaia, Präsident der Region Venetien, warnte bei der Nachrichtenagentur Ansa vor einer kritischen Lage rund um Verona und Padua. Derweil steigen in Vicenza die Pegelstände. Aus Sicherheitsgründen bleiben hier sämtliche Schulen geschlossen.

Der Bahnverkehr ist ebenfalls stark beeinträchtigt. Zwischen Vicenza und Padua verkehren vorerst keine Züge mehr, wie Rainews berichtet. Hochgeschwindigkeits- und Euronight-Züge können ausfallen, weshalb Reisende mit erheblichen Verzögerungen rechnen müssen.

Feuerwehrleute versuchen in der Region Venetien die Schäden des Unwetters zu beseitigen.

In den sozialen Medien verbreiten sich etliche Bilder und Videos, die das Ausmaß des Unwetters zeigen. Vielerorts sind übergetretene Flüsse und Erdrutsche zu sehen. „Die Unwettersituation in Venetien bleibt kritisch“, schrieb Zaia beim Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter).

Zahlreiche Erdrutsche in Italien: Gemeinde von Außenwelt abgeschnitten

In Ligurien hat der Regen den Boden aufgeweicht und zu zahlreichen Erdrutschen geführt. Besonders dramatisch ist die Lage in der Gemeinde Pieve Ligure, die durch einen Erdrutsch nahezu in zwei Hälften geteilt wurde. Hunderte Einwohner sind von der Außenwelt abgeschnitten. Einige von ihnen wurden bereits evakuiert. Ein Erdrutsch in Davagna führte zum Bruch einer Gasleitung. Die Straße 456 del Turchino in der Nähe von Gnocchetto bleibt aufgrund eines Felssturzes weiterhin gesperrt.

Die Unwetterfolgen zeichneten sich auch in der Toskana, in Emilia-Romagna und im Trentino ab. Die Behörden meldeten in der Toskana zeitweise Alarmstufe Orange. In Livorno kam es zu Überschwemmungen, während die Pegel in der gesamten Region besorgniserregend anstiegen. In der Gemeinde Massarosa wurde ein Auto von einem Erdrutsch erfasst, berichtete Ansa. Dabei wurden zwei Menschen eingeklemmt, verletzt wurden sie glücklicherweise nicht.

Schneechaos und Lawinengefahr in Norditalien

Überschwemmungen gab es auch in der Region Emilia-Romagna. In Trentino dagegen herrscht Schneechaos. Stellenweise fiel sogar bis zu 70 Zentimeter Neuschnee, etwa in Valsugana. Aufgrund der erhöhten Lawinengefahr wurde am Montag eine Gemeinde evakuiert. Der Fedaiapass und Rollepass wurden aus Sicherheitsgründen gesperrt. Im US-Bundesstaat Texas gibt zu dieser Zeit keine Spur einer Winterlandschaft – verheerende Waldbrände sorgen für ein enormes Ausmaß der Zerstörung.

Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

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