Südtirol

Münchner Tourengänger stirbt bei Lawinen-Unglück in Südtirol

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Ein Hubschrauber bringt Lawinen-Opfer ins Krankenhaus.
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  • Kilian Bäuml
    Kilian Bäuml
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Münchner stirbt in Südtirol durch Lawine. Zwei weitere deutsche Tourengänger konnten reanimiert werden und liegen im Krankenhaus.

Update vom 29. Februar, 07.02 Uhr: Wie die dpa berichtet, handelt es sich bei dem von einer Lawine in Südtirol ums Leben gekommenen Touristen um einen21 Jahre alten Deutschen aus München. Nach Angaben der italienischen Bergwacht ging die Lawine in der Nähe der Gemeinde Ratschings nahe der österreichischen Grenze herunter. Dabei sei eine Gruppe deutscher Tourengänger auf etwa 2100 Metern Höhe vom Schnee verschüttet worden.

Den Rettungskräften gelang es, eine Frau und einen weiteren Mann aus den Schneemassen zu ziehen und zu reanimieren. Sie befinden sich jedoch mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus Bozen. Bis die Retter vor Ort waren, dauerte es einige Zeit. Deren Arbeit wurde dann dadurch erleichtert, dass die Verschütteten Lawinensuchgeräte trugen. An den Rettungsarbeiten waren etwa 30 Helfer beteiligt.

Die Tourengänger, die abseits der regulären Pisten unterwegs waren, hatten vermutlich das Schlotterjoch (2373 Meter) oder das Glaitner Hochjoch (2389 Meter) zum Ziel. Nach Angaben der Bergwacht sind alle Opfer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Einem Sprecher zufolge kommen sie aus verschiedenen deutschen Städten.

Lawinen-Unglück in Südtirol: Zwei Tourengänger wiederbelebt, einer tot

Ratsching – In den vergangenen Wochen ist es in Tirol immer wieder zu lebensgefährlichen Lawinen gekommen. Auch am Mittwoch (28. Februar) kam es zu einer Lawine, nahe der Österreichisch-Italienischen Grenze, nahe der Gemeinde Ratsching. Gegen 16 Uhr soll eine Gruppe deutscher Touristen von der Schneewalze erfasst und verschüttet worden sein. Dabei soll mindestens eine Person ums Leben gekommen sein. Laut dem Portal Südtirol News bestand die Gruppe aus vier Personen.

Den Rettungskräften sei es jedoch auch gelungen, zwei Menschen zu retten, die mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Bozen gebraucht wurden. Wie Südtirol News berichtet, befinden sie sich auf der Intensivstation. Ein Teilnehmer der Gruppe soll sich auf einer Hütte befunden haben und dadurch von der Lawine verschont geblieben sein.

Schneefall in den Alpen erhöht die Gefahr für Lawinen in Tirol

In den Alpen kam es in den vergangenen Tagen zu teils heftigem Schneefall, Experten rechnen auch weiter mit viel Neuschnee. Das erhöht die Gefahr für lawinen deutlich. Es kam bereits mehrfach zu Vorfällen durch die Schneemassen, so wurde erst kürzlich ein 74-jähriger Mann mit samt Auto von einer Lawine mitgerissen.

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