Mehrere Unglücke

Lawinen-Serie trifft Norditalien: Vier Tote

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Aus einem Rettungshelikopter versucht die italienische Bergwacht Lawinen-Opfer zu finden und zu bergen.
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Gleich mehrere Lawinen-Unglücke erschütterten am Wochenende Italien. Insgesamt waren 17 Menschen betroffen. Vier Personen starben.

Bozen – Vier Tote forderten mehrere Lawinen-Unglücke am Wochenende in Nord-Italien. Bei allen vier Personen handelt es sich um Skitourengeher. Gleich vier Lawinen hatten sich nach Angaben der italienischen Bergwacht innerhalb von wenigen Stunden gelöst. Zwei im Aostatal, eine in Südtirol und eine im Piemont. Insgesamt waren 17 Menschen von den Unglücken betroffen.

In Südtirol starben zwei Einheimische, nachdem sich am Sonntagmorgen im Vinschgau ein Schneebrett löste und mehrere Menschen mit sich riss. Für einen Mann und eine Frau kam jede Hilfe zu spät, ein weiterer Mann wurde schwer verletzt per Helikopter ins Krankenhaus geflogen, wie die Bergrettung berichtet. Vier Ski-Bergsteiger kamen dagegen mit dem Schrecken davon. Sie wurden nur leicht verletzt und mussten nicht in ein Krankenhaus, wie südtirolnews.it berichtet. Sie gaben demnach Alarm und versuchten auch die anderen drei Verschütteten zu befreien.

Lawinen-Unglück in Südtirol

Der Abgang ereignete sich laut der Bergrettung gegen 8.40 Uhr in Langtaufers, zwischen Tiergartenspitze und Maseben-Hütte auf 2700 Metern Höhe. Zwei Menschen wurden in einer Tiefe von knapp einem Meter verschüttet. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Dabei handelte es sich um eine 46-Jährige und einen 67-Jährigen aus dem Vinschgau. Ein 27-Jähriger aus Schluderns wurde schwer verletzt gerettet und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.

Lawinen auch im Aostatal in Italien

Im Aostatal nahe der Schweizer Grenze und des Matterhorns hatte sich am Samstagabend eine Lawine gelöst und zwei Menschen in den Tod gerissen.

Bei einem zweiten Unfall im Aostatal und jenem im Piemont konnten die Verschütteten von ihren Begleitern jeweils gerettet werden. Die Behörden hatten vor dem Wochenende vor gefährlichen Schneeverhältnissen gewarnt.

Erst am vergangenen Wochenende hatten zwei Lawinen-Unglücke in Südtirol für Aufsehen gesorgt. Dabei kamen zwei Touristen ums Leben. (rjs)

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