Irres Italien-Gesetz: Urlaubern droht massive Geldstrafe, wenn sie diese Regel missachten
VonVivian Werg
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Italien ist das Land des süßen Lebens. Doch es birgt auch ein paar skurrile Gesetze. Eines sollten Urlauber besser kennen – sonst könnte es teuer werden.
München – Italien gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Jedes Jahr lockt das traumhafte Wetter, das azurblaue Wasser, das südländische Temperament und die traditionelle Küche Millionen Menschen aus aller Welt in das südeuropäische Land. Denn nirgendwo wird „Dolce far niente“ („Süßes Nichtstun“) mehr gelebt, als in Italien.
In Bella Italia ticken die Uhren etwas langsamer, Touristen können dort wahrlich das „süße Leben“ genießen. Doch die Schönheit und Beliebtheit des Landes hat auch ihre Schattenseite. Wie Reisereporter.de schreibt, sorgt gerade in der Hochsaison der hohe Ansturm von Urlaubern für verstopfte Straßen, voll belegte Strände und lange Wartezeiten bei Sehenswürdigkeiten und Restaurants. Auch der Wohnraum für Einheimische wird knapp, da Wohnungen häufig in Ferienunterkünfte umgewandelt werden. Gegen den gewaltigen Touristen-Ansturm greift Italien nun mit „Roten Zonen“ und Betten-Stopp durch. Doch das beliebte Reiseziel hat auch noch einige skurrile Gesetze, die den Urlaub schnell trüben können.
Italien: Wer gegen dieses Gesetz verstößt, dem droht eine hohe Geldstrafe
Die Lombardei ist eine der reichsten Region des Landes. Urlauber, die es in die prunkvolle Hauptstadt Mailand zieht, sollten sich unbedingt an eine Regel halten, sonst wird es teuer. Denn nach Angaben der Schweizer Tageszeitung Blick.ch wird das Sitzen an historischen Monumenten im Mailänder Raum streng geahndet. Selbiges gilt auch für den berühmten Trevi-Brunnen in Rom. Und auch das Essen und Trinken ist an manchen Orten untersagt.
Ein Land neu entdecken: So haben Sie Italien noch nicht gesehen
Rund 160 Euro soll das Sitzen auf historischen Stufen kosten. Wer bei Hitze einen Schattenplatz sucht, sollte sich lieber nicht in den Schatten einer Kathedrale setzen. Es geht skurriler weiter. Bäume sind, zumindest nach Verständnis der Mailänder Behörden, nicht zum Klettern da. Wer es dennoch tut, muss mit 40 Euro Strafe rechnen.
Zum Sommerurlaub 2023 werden in Italien Millionen Touristen erwartet.Italien droht touristischer Kollaps. Darauf will sich das Land vorbereiten. Regionen, Inseln und Städte ergreifen bereits etliche Maßnahmen. (Vivian Werg)