Kommt jetzt der goldene Oktober? Wetter-Prognose zeichnet für die kommenden Tage eindeutiges Bild
VonDominik Jung
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Nach dem Ausbleiben von Regen zeichnet sich eine wechselhafte, meist trockene Wetter-Woche ab – doch sonnenverwöhnt wird sie nicht werden. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt - Der Wochenausklang startet vielerorts mit trübem Wetter: Nebel, Hochnebel und dichte Wolken dominieren, Nieselregen bleibt vor allem im Norden und Osten nicht ausgeschlossen. Ab der Mittagszeit lockert es im Südwesten allmählich auf, und Richtung Alpen darf man sich länger über freundlichere Abschnitte freuen. In höheren Lagen scheint sogar gelegentlich die Sonne.
Im restlichen Land bleibt es meist wolkig, vereinzelt kann im Osten noch Regen fallen. Die Höchstwerte erreichen etwa 14 bis 19 Grad. Im Norden und Osten frischt ein mäßiger Wind aus West bis Nordwest auf, an den Küsten ist mit kräftigen Böen zu rechnen. In der Südwesthälfte bleibt es dagegen meist windschwach.
Wetter am Samstag und Sonntag: Sonne zeigt sich immer öfter
Am Samstag (11. Oktober) löst sich im Südwesten und Richtung Alpen nach Nebel und Hochnebel allmählich auf, und größere Aufheiterungen sind möglich. Im Bergland könnten sich längere sonnige Phasen einstellen. In den übrigen Regionen bleibt es jedoch oft ganztägig bedeckt, und im Norden wie Osten ist leichter Sprühregen möglich. Die Temperaturen steigen auf maximal 15 bis 19 Grad. Im Norden und Nordosten bläst ein mäßiger Nordwestwind, an der Ostsee sind stürmische Böen möglich. Sonst bleibt der Wind schwach.
Am Sonntag (12. Oktober) zeigt sich im Süden und Südwesten nach Auflösung von dichterem Nebel wieder mehr Sonne, in den Bergen sogar häufiger. Nördlich davon bleibt es meist stark bewölkt oder trüb, und im Tagesverlauf breitet sich im Norden und Osten Regen aus. Die Höchstwerte pendeln sich auf 14 bis 18 Grad ein. Im Nordosten und an der Ostsee frischt der Wind deutlich auf, örtlich sind Böen möglich.
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Am Montag (13. Oktober) gestaltet sich das Bild geteilt: Im Norden und Nordosten herrscht meist trockenes und teils sonniges Wetter. Auch im äußersten Südwesten lockern Nebelfelder auf und lassen sonnige Abschnitte zu, besonders in höheren Lagen. Im restlichen Deutschland bleibt der Himmel meist bedeckt, und besonders von der Mitte bis in den Südosten hinein ist mit etwas Regen zu rechnen. Die Temperaturen erreichen im Norden 11 bis 16 Grad, im Südwesten mit Sonne lokal bis 18 Grad. Der Wind weht zunächst schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost, im Nordosten mit Böen.
Wetter am Dienstag bis Donnerstag: Vielerorts Nebel, Regen nur örtlich
In der Nacht zum Dienstag kann im Südosten noch etwas Regen fallen, sonst werden vermehrt trübe Abschnitte durch Nebel oder Hochnebel möglich. Tiefstwerte liegen bei 5 bis 0 Grad – örtlich leichter Frost in klaren Lagen, an den Küsten milder. Von Dienstag (14. Oktober) bis Donnerstag (16. Oktober) bleibt der Osten und Norden meist wolkig oder sogar stark bedeckt, gelegentlich kann es zu leichtem Nieselregen kommen. Im Westen und im Süden liegt in den Niederungen regional beständiger Hochnebel oder zäher Nebel, der sich nur langsam auflöst.
Darüber hinaus sind in mittleren oder höheren Lagen zeitweise Auflockerungen und sogar sonnige Abschnitte möglich. Anhaltender Hochnebel begrenzt die Höchstwerte im Südwesten auf unter 10 Grad, sonst liegen sie meist zwischen 11 und 16 Grad. Die Nächte bringen Werte zwischen 5 und 0 Grad, bei klarer Witterung ist erneut leichter Frost möglich. Der Wind bleibt meist schwach und kommt häufig aus östlicher Richtung
Trendprognose: Trockenheit bleibt – aber Wetter zeigt sich nur zeitweise golden
Für das Wochenende und auch für die kommende Woche ist eine eher ruhige, weitgehend niederschlagsarme Wetterlage zu erwarten. Besonders in Westdeutschland kann sich längere Trockenheit etablieren, während im Osten und Norden gelegentliche Regenreste oder Nieselregen nicht ausgeschlossen sind. Für einen durchweg „goldenen“ Oktober mit strahlendem Sonnenschein reicht es jedoch meist nicht, da Nebel, Hochnebel und dichtere Wolken vielerorts mitmischen. In höheren Lagen sowie in Süddeutschland dürften gelegentliche Sonnenfenster für eine herbstliche Stimmung sorgen.