Erdbeben an kroatischer Adriaküste bei zweitgrößter Halbinsel des Landes
VonAndreas Knobloch
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Im Süden von Kroatien haben Seismografen am Morgen des 28. Juli ein Erdbeben aufgezeichnet. 14 Kilometer entfernt von Korcula.
Peljesac - In der Nähe der zweitgrößten Halbinsel Kroatiens, Peljesac, wurde am Freitagmorgen des 28. Juli von einem kleinen Erdbeben gesprochen. Das Epizentrum war etwa 14 Kilometer entfernt von der Nachbarinsel Korcula, wie der seismologische Dienst „Seizmoloska slzuba HR“ auf Twitter verkündete. Auch das kroatische Portal dnevnik.hr berichtete über das Naturgeschehen.
Erdbeben an kroatischer Adriaküste: „Erschütterung und leichtes Zittern“
Dnevnik.hr, was übersetzt „Tagebuch“ heißt, zitiert auch Bewohner, die wohl Dinge schrieben wie: „Ein Erdbeben“ oder „Erschütterung und leichtes Zittern“. Das Erdbeben soll laut Richterskala eine Stärke von 2,9 gehabt haben. Auf der EMS-Skala, der sogenannten Intensitätsskala, soll es sich um eine „drei bis vier“ gehandelt haben. Die Skala hat zwölf Stufen. Stufe drei bis vier bedeutet, dass es schwach bis deutlich, also von einigen Personen wahrgenommen wurde, wie auch die Zitate beweisen. Von Verletzten war bisher nicht die Rede.
Kroatische Halbinsel Peljesac zweitgrößte nach Istrien
Peljesac befindet sich in Dalmatien, im Süden Kroatiens und ist die zweitgrößte Halbinsel Kroatiens nach Istrien. Mit einer Länge von 66 Kilometer und sieben Kilometer Breite ist sie sowohl vom Festland als auch mit der Fähre zu erreichen. Auf der benachbarten Insel Korcula kann man bei guten Wetterbedingungen auch schonmal bis nach Italien schauen.
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In Bayern beginnen am 28. Juli mit dem letzten Schulgong die sechswöchigen Schulferien und auch Kroatien ist ein beliebtes Reiseziel für viele Einwohner des Freistaats. Selbst einige Negativschlagzeilen wie horrende Preise bei Cevapcici und Pommes als auch die Waldbrände in der Nähe Dubrovniks werden die Urlauber von einer Reise nach Südeuropa wohl nicht abhalten. Aufgepasst sei den Autofahrern allerdings auf dem Weg, denn es drohen durch das hohe Verkehrsaufkommen Stau und lange Wartezeiten, ob sich ein Stopp auf einer Raststätte rentiert, ist die andere Frage. (ank)