VonChristoph Gschoßmannschließen
Ein Tornado fegt an der kroatischen Küste entlang: Das gigantische Wetterphänomen taucht vor dem Strand der Touristenstadt Rovinj auf.
München – Ein Tornado am Strand von Rovinj in Kroatien: Ein gigantischer Tornado verfehlte die Küstenstadt nur knapp. Amateur-Videos, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen den Wirbelsturm. In Kroatien gibt es derzeit schwere Unwetter. Vor allem im Westen des Landes kommt es zu Starkregen, Überflutungen und Hagel. Auch in Italien wüten schwere Unwetter.
Waterspout spotted off the coast of #Rovinj, #Croatia today🌪️
— Volcaholic 🌋 (@volcaholic1) August 28, 2023
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Touristen in Kroatien auf Aufruhr: Tornado zieht nur knapp an Urlaubsort Rovinji vorüber
Im Video sieht man, wie der Tornado das Wasser von der Adria in den Himmel zieht. Darüber sind gigantische Wolkenformationen zu erkennen. Weitere Bilder zeigen, wie Touristen am Hafenkai der beliebten Ferienstadt ungerührt ihrer Wege ziehen, während der Tornado nur wenige Hundert Meter an ihnen vorbeizieht.
Die schweren Unwetter zogen zunächst über Istrien in Kroatien, dann über die nördliche Adria. Aufgrund der in Teilen Kroatiens zu erwartenden Gewitter galt im ganzen Land eine orangefarbene Wetter-Warnung. Am Nachmittag sollen die Unwetter sich auch im Landesinneren ausbreiten und am Montagabend Slawonien erreichen.
Rovinj.. pic.twitter.com/ytJUQRFTYT
— T P (@ToniPranji1) August 28, 2023
Tornado in Kroatien: Schwere Unwetter halten Adriaküste in Atem
Im Nachbarland Slowenien kam es ebenfalls zu Starkregen und Unwettern. In der Küstenstadt Koper rissen die Windböen die Dächer eines Stadions und einer Schule weg, berichtete die Nachrichtenagentur STA. In der Grenzstadt Tolmin standen Häuser und Keller unter Wasser.
Das Unwetter zog weiter nach Nord- und Zentral-Slowenien. Zu Monatsbeginn hatten dort sintflutartige Regenfälle eine Überschwemmungskatastrophe von historischem Ausmaß ausgelöst. Die slowenische Regierung schätzt deren Schäden inzwischen auf fünf Milliarden Euro. Österreich erwartet wegen der vielen Regenfälle ein „Jahrhunderthochwasser“. (cgsc mit dpa)
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