VonKilian Bäumlschließen
Gold, Silber und Edelsteine im Wert von Milliarden liegen im Wrack der „San José“ auf dem Meeresgrund. Kolumbien wagt nun die Bergung des versunkenen Schatzes.
Bogotá – Nur etwa 30 Kilometer vor der Küste Kolumbiens, die Bergung eines seit Jahrhunderten versunken Schatzes geplant. Es klingt fast wie in einem Abenteuerfilm: Vor mehr als drei Jahrhunderten sank die „San José“, ein mit kostbaren Gütern beladenes Schiff, nach einem Seegefecht. Ihr Wrack soll nahe der kolumbianischen Küstenstadt Cartagena auf dem Meeresgrund liegen und reichlich Gold, Silber und Edelsteine beinhalten. Die Ladung des Schiffes wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt, deshalb plant die kolumbianische Regierung eine Expedition, um die Schätze zu heben.
Milliardenschatz im Meeresgrund: Kolumbien plant Bergung der „San José“
Erst sieben Jahre zuvor wurde das Schiffswrack vor der Küste Kolumbiens entdeckt. Nun soll ein Tauchroboter das Wrack inspizieren. Kulturminister Juan Davin Correa erklärte gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass der Roboter prüfen soll, „wie sie reagieren, wenn sie [die Schiffsladung] (aus dem Wasser) kommen, und um zu verstehen, was wir tun können“. Alexandra Chadid, eine Marineforscherin, warnte, dass viele der Objekte nach drei Jahrhunderten auf dem Meeresgrund „physische und chemische“ Veränderungen durchlaufen haben könnten und sich möglicherweise bei der Bergung auflösen könnten.
Die „San José“ und ihre wertvolle Fracht
Die „San José“ war ein Schiff der spanischen Krone und befand sich 1708 auf dem Weg von den lateinamerikanischen Kolonien nach Spanien. Schätzungen zufolge befanden sich etwa 200 Tonnen Gold, Silber und Edelsteine an Bord, als es von der britischen Flotte versenkt wurde. Der Untergang der „San José“ kostete fast die gesamte 600-köpfige Besatzung das Leben.
Quelle: Deutschlandfunk
Versunkener Milliardenschatz: Kolumbien startet Expedition zur „San José“
Die geplante Expedition zur Bergung des Schatzes soll zwischen April und Mai dieses Jahres stattfinden. Der Einsatz, der in einer Tiefe von 600 Metern stattfinden wird, wird voraussichtlich mehr als 4,15 Millionen Euro kosten. Um den archäologischen Fund, der als einer der wertvollsten der Geschichte gilt, vor Schatzjägern zu schützen, bleibt die genaue Lage des Wracks geheim. Die „San José“ ist nicht das einzige Schiffswrack, das einen Schatz birgt. Forscher entdeckten auch in 1500 Metern Tiefe vor der Küste Chinas einen Schatz von unschätzbarem Wert. Für kleinere Schätze muss man hierzulande manchmal sogar nur an den Strand, dort wird nämlich immer wieder Bernstein angespült.
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