Schlamm reißt Häuser und Autos mit,

Schwere Alpen-Unwetter spülen Autobahn weg: Leiche gefunden – Weitere Personen vermisst

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  • Martina Lippl
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    Teresa Toth

Die Schweiz erlebt extreme Regenfälle und Erdrutsche. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten. Die Schäden sind enorm.

Update vom 24. Juni, 6.30 Uhr: Nach heftigen Unwettern haben Erdrutsche und Überschwemmungen in der Schweiz erhebliche Schäden angerichtet. Zwei Personen in der Gemeinde Lostallo im Misoxtal gelten weiterhin als vermisst. „Wenn wir die Verschüttungen anschauen mit den riesigen Geröllmassen, sind die Überlebenschancen (...) relativ gering“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. 

Die Unwetter in der Schweiz sorgten für erhebliche Schäden.

Die Wassermassen zerstörten auf der Autobahn A13 oberhalb von Lostalle ein 200 Meter langes Stück. An einer Stelle war die gesamte vierspurige Fahrbahn von Wasser unterspült und eingebrochen. Die A13 ist eine wichtige Ausweichroute für den Ferienverkehr über den San-Bernardino-Pass in Richtung Italien, wenn der Gotthard-Tunnel überlastet ist. 

Das Bundesamt für Straßen (Astra) begutachtete die Schäden an der Schweizer Autobahn nach den Unwettern. „Die Räumungsarbeiten sind bereits angelaufen. Wenn es die Bedingungen zulassen, können zudem erste Reparaturarbeiten am Montag beginnen“, sagte ein Astra-Sprecher auf Anfrage von IPPEN.MEDIA. Wie lange die Sperrung der A13 andauern wird, war zunächst nicht abzusehen.

„Da gibt es wenig Hoffnung, dass wir das in Kürze oder wenigstens in absehbarer Zeit wieder betriebsfähig hinbringen“, sagte William Kloter, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, wie die Berner Zeitung berichtete. Eine Brücke hatte dem tosenden Wasser nach erster Einschätzung aber standgehalten.

Update vom 23. Juni, 20.53 Uhr: Auf Hochtouren haben Einsatzkräfte am Sonntag nach zwei Vermissten in den Trümmern der zerstören Häuser gesucht. Auch Hunde, Drohnen und Helikopter kamen zum Einsatz. Das unwegsame Gelände stellt die Suchteams vor große Herausforderungen. Die Leiche eines Vermissten wurde acht Kilometer unterhalb des Unglücksortes gefunden, berichtete der SRF. Damit könnten auch die beiden noch vermissten Personen von der Schlammlawine weggespült worden sein.

Auch wenn die Chance gering ist, die Vermissten noch lebend zu finden, gibt Bundesrat Iganzio Cassis die Hoffnung nicht auf. „Es geht jetzt darum, sie zu befreien, mit einem Rest Hoffnung, dass irgendjemand noch atmet“, sagte er gegenüber Reportern, als er am Nachmittag das Katastrophengebiet besuchte.

Rettungskräfte suchen mit einem Hund in der Steinlawine nach einem Erdrutsch nach den Vermissten.

Derweil wird die Kantonsstraße zwischen Lostallo und Mesocco ab 22 Uhr in beide Richtungen wieder geöffnet. Das gab die Kantonspolizei von Graubünden in einer Mitteilung bekannt. Allerdings nicht für alle: Wegen Aufräumarbeiten wird die Strecke in beide Richtungen für mindestens eine Woche für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Ab Montag (24. Juni) um 5 Uhr wird zumindest die Strecke von Thusis bis Lostallo und von Lostallo über die A13 in Richtung Süden geöffnet.

Update vom 23. Juni, 18.15 Uhr: Bei der in einem Fluss entdeckten Leiche in Misox handelt es sich um einen Mann. Die Leiche sei bereits am Sonntagmorgen entdeckt worden, berichtete der örtliche Sender Radio Central. Derweil suchen Einsatzkräfte nach den übrigen zwei Vermissten. Die Chancen, sie lebend zu finden, sind allerdings nicht besonders hoch. Polizeikommandant William Kloter warnte in einer Pressekonferenz am Nachmittag, nicht auf eigene Faust nach den Vermissten zu suchen. „Wir wollen keine weiteren Opfer beklagen“, sagte er.

Wegen der überschwemmten A13 droht derweil ein Verkehrskollaps. Thierry Burkart, Präsident des Schweizer Nutzfahrzeugverbands Astag, schlug deshalb im SRF vor, das Sonntags- und Nachtfahrverbot zeitweise aufzuheben. Wichtig sei aber in erster Linie, dass die Schweiz vom Transitverkehr umfahren wird. „Ein Ausweichverkehr über die Dörfer muss verhindert werden“, erklärte auch Simon Stadler, Mitglied des Urner Nationalrates.

Bis die A13 wieder befahrbar ist, könnte es Wochen oder sogar Monate dauern. Bis dahin könnte womöglich die Schweizer Armee helfen. „Ich schlage vor, sofort das Katastrophenhilfe-Bereitschaftsbataillon aus Bremgarten im Misox einzusetzen, damit rasch eine Notfahrbahn erstellt werden kann“, zitierte Watson den Oberst im Generalstab der Armee, Stefan Giezendanner. Eine Notfahrstraße könnte demnach bereits in 72 Stunden einsatzbereit sein.

Update vom 23. Juni, 15.03 Uhr: Überschwemmungen haben in der Schweiz für Chaos gesorgt. „Heute ist ein trauriger Tag“, sagte Bundesrat Ignazio Cassis bei einer Pressekonferenz am Nachmittag in Misox. Die A13 ist nach wie vor gesperrt. Lediglich Anwohnerinnen und Anwohner dürfen die Straße passieren. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten im betroffenen Gebiet laufen mit rund 200 Einsatzkräften auf Hochtouren.

Dennoch gibt es eine traurige Nachricht: Laut Polizeikommandant William Kloter ist eine Leiche gefunden worden. Die Angehörigen seien informiert worden. Zwei Personen werden nach wie vor vermisst. Die Suche geht weiter. Doch die Chance, sie noch lebend zu finden, ist Kloter zufolge gering. „Die letzten Stunden waren schwierig“, so der Polizeikommandant.

Update vom 23. Juni, 11.19 Uhr: Das Hochwasser in der Rhone geht am Sonntag weiter zurück. Die Lage stabilisiere sich, teilt das Walliser Präsidium des Staatsrates und das Kantonale Führungsorgan (KFO) mit. Der Alarm für die Rhone, die Seitenflüsse und die besondere Lage wurde aufgehoben. „Die Wassermengen in den Flüssen sind jedoch immer noch hoch und das Hochwasser hat die Flussufer geschwächt“, so das KFO.

Update vom 23. Juni, 10.45 Uhr: Die Suche nach drei Vermissten im Misox im Kanton Graubünden ist am Sonntagmorgen wieder angelaufen, berichtet der SRF. Inzwischen unterstützt die Schweizer Armee die Operation der Kantonspolizei mit Helikoptern, teilt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf X mit.

Der Ort Lostallo ist weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Geröll- und Schlammlawine hatte am Freitagabend mehrere Häuser und die Straße zerstört. Die Steinlawine sei laut Rettungskräften bis zu vier Meter hoch. Ein Teil der Autobahn A13 wurde von einem Erdrutsch weggerissen. Wie lange die Sperrung andauert, sei noch unklar (siehe auch Update, 23. Juni, 7.44 Uhr).

Nach Unwettern in der Schweiz hat eine Gerölllawine Häuser im Misox im Kanton Graubünden verschüttete.

Update vom 23. Juni, 8.45 Uhr: Der Höhepunkt des Hochwassers ist vorbei. Im Schweizer Kanton Wallis bleibt die Alarmstufe für die Rhone und die Seitenflüsse bestehen, teilt das Kanton mit. Trotz Rückgang, blieben die Abflussmengen noch hoch. Entlang der Seitenflüsse sei es zu Überschwemmungen und Murenabgängen gekommen, es bestehe die Gefahr von weiteren Erdrutschen. Die meisten der 230 am Freitag evakuierten Personen konnten laut den Behörden nach Hause zurückkehren. Für 59 Personen sei das allerdings noch nicht möglich.

Update vom 23. Juni, 7.44 Uhr: Nach dem heftigen Unwetter in der Schweiz ist Zermatt – Matterhorn wieder erreichbar. „Die Lage beruhigt sich“, schreibt der Ort auf Facebook. Zwischen Zermatt und Täsch verkehrt demnach ein Shuttle wieder nach Fahrplan. Die Zugverbindung zum beliebten Touristenziel Zermatt war am Freitag wegen Hochwasser und Erdrutschen unterbrochen worden. Aufnahmen aus dem letzten Zug, der Zermatt verlassen hatte, verbreiteten sich daraufhin in den sozialen Medien.

Überflutungen, Erdrutsche, kaputte Häuser: Unwetter verwüsten Alpenraum – Bilder zeigen Ausmaß

Seit Donnerstag (22. Juni) zieht eine Regen- und Gewitterfront über den Alpenraum. Zudem sind die Böden wegen der Schneeschmelze mit Wasser gesättigt. Das führte zu starken Überflutungen und Erdrutschen.
Seit Donnerstag (22. Juni) zieht eine Regen- und Gewitterfront über den Alpenraum. Zudem sind die Böden wegen der Schneeschmelze mit Wasser gesättigt. Das führte zu starken Überflutungen und Erdrutschen. © Kanton Wallis
Der Pegel der Rhône erreichte am Freitag (21. Juli) seinen Höchststand. Das Wallis war von den Alpen-Unwettern am stärksten betroffen. Vor allem der bekannte Ferienort Zermatt.
Der Pegel der Rhône erreichte am Freitag (21. Juli) seinen Höchststand. Das Wallis war von den Alpen-Unwettern am stärksten betroffen. Vor allem der bekannte Ferienort Zermatt. © Kanton Wallis
Zermatt in Trümmern: „Hunderte Häuser wurde praktisch zerstört“, schreibt ein Twitter-User. Laut Zivilschutz mussten im Wallis rund 230 Menschen ihr Häuser verlassen.
Zermatt in Trümmern: „Hunderte Häuser wurde praktisch zerstört“, schreibt ein Twitter-User. Laut Zivilschutz mussten im Wallis rund 230 Menschen ihr Häuser verlassen. © Screenshot/X
Dramatische Szenen mitten in Zermatt. Im Ortskern der Schweizer Gemeinde entwickelte sich die Mattervispa zur reißenden Flut. Mit einem Bagger versuchen Einsatzkräfte, den Schaden zu begrenzen.
Dramatische Szenen mitten in Zermatt. Im Ortskern der Schweizer Gemeinde entwickelte sich die Mattervispa zur reißenden Flut. Mit einem Bagger versuchen Einsatzkräfte, den Schaden zu begrenzen. © Screenshot/X
Braune Flut im Ferienort. Die Mattervispa überschwemmte Straßen und Fußgängerwege in Zermatt. Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Wassermassen in Grenzen zu halten.
Braune Flut im Ferienort. Die Mattervispa überschwemmte Straßen und Fußgängerwege in Zermatt. Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, die Wassermassen in Grenzen zu halten. © Screenshot/X
Bei Gewitter und Starkregen traten Flüsse im Wallis über die Ufer und richteten Zerstörung an. Hier hängt ein Auto in Zermatt gerade noch so an der in Teilen weggebrochenen Straßen.
Bei Gewitter und Starkregen traten Flüsse im Wallis über die Ufer und richteten Zerstörung an. Hier hängt ein Auto in Zermatt gerade noch so an der in Teilen weggebrochenen Straßen. © Screenshot/X
Mit provisorischen Sperren und Sandsäcken stoppte die Kantonsverwaltungen die Fluten im Wallis etwas. Dennoch kam es zu großen Schäden. Und im Bündner Südtal Misoux sogar zu vier Vermissten.
Mit provisorischen Sperren und Sandsäcken stoppte die Kantonsverwaltungen die Fluten im Wallis etwas. Dennoch kam es zu großen Schäden. Und im Bündner Südtal Misoux sogar zu vier Vermissten. © Screenshot/X
Auch in Südtirol richteten die Unwetter große Schäden an. Der Landesfeuerwehrverband berichtet von über 200 Einsätzen in der Nacht auf Samstag (22. Juni).
Auch in Südtirol richteten die Unwetter große Schäden an. Der Landesfeuerwehrverband berichtet von über 200 Einsätzen in der Nacht auf Samstag (22. Juni).  © Landesfeuerwehrverband Südtirol
Dauereinsatz für die Feuerwehr in Südtirol. Bäume wurden entwurzelt, Äste auf die Straßen geschleudert und etliche Verkehrswege musste befreit werden.
Dauereinsatz für die Feuerwehr in Südtirol. Bäume wurden entwurzelt, Äste auf die Straßen geschleudert und etliche Verkehrswege musste befreit werden. © Landesfeuerwehrverband Südtirol
Die Alpen-Unwetter zerrissen in Südtirol auch ganze Häuser, deckten Dächer ab und überfluteten Keller. Dazu ging teils großer Hagel nieder.
Die Alpen-Unwetter zerrissen in Südtirol auch ganze Häuser, deckten Dächer ab und überfluteten Keller. Dazu ging teils großer Hagel nieder. © Landesfeuerwehrverband Südtirol
Im strömenden Regen erlebt die Feuerwehr eine schlaflose Nacht. Immerhin scheint sich die Unwetter-Lage am Samstag (22. Juni) zumindest vormittags etwas beruhigt zu haben.
Im strömenden Regen erlebt die Feuerwehr eine schlaflose Nacht. Immerhin scheint sich die Unwetter-Lage am Samstag (22. Juni) zumindest vormittags etwas beruhigt zu haben.  © Landesfeuerwehrverband Südtirol
Häuser in der Gemeinde Lostallo nach einem Erdrutsch, der durch das schlechte Wetter und den starken Regen im Misox-Tal verursacht wurde.
Häuser in der Gemeinde Lostallo nach einem Erdrutsch, der durch das schlechte Wetter und den starken Regen im Misox-Tal verursacht wurde. © Samuel Golay/dpa
Massive Schäden nach Unwetter in der Schweiz: Bei einem Erdrutsch sind 200 Meter Autobahn eingestürzt.
Massive Schäden nach Unwetter in der Schweiz: Bei einem Erdrutsch sind 200 Meter Autobahn eingestürzt.  © Samuel Golay/KEYSTONE/dpa
Nach Unwettern in Schweiz ist die A13 zwischen San Vittore und dem San Bernardino Tunnel Nordportal gesperrt.
Nach Unwettern in Schweiz ist die A13 zwischen San Vittore und dem San Bernardino Tunnel Nordportal gesperrt.  © Graubünden Polizei

Update vom 23. Juni, 7 Uhr: Zermatt ist immer noch von der Außenwelt abgeschnitten, im Kanton Graubünden hat eine Schlammlawine schwere Schäden angerichtet und drei Personen werden vermisst (siehe auch Erstmeldung vom 22. Juni).

Nach dem Erdrutsch im Misox ist die A13 zwischen San Vittore und dem San Bernardino Tal Nordportal gesperrt, teilt die Polizei Graubünden mit. Heftige Gewittern und Niederschläge lösten am Freitagabend gegen 18 Uhr massive Überschwemmungen aus. Wassermassen mit Geröll, Holz und Schlamm rissen im Dorf Sorte drei Häuser und drei Autos mit. Einsatzkräfte der Polizei mussten sich eigenen Angaben zufolge selbst schwimmend in Sicherheit bringen, als ihr Wagen bis zum Dach in den Fluten stand.

Autobahn A13 nach Unwettern in der Schweiz wohl monatelang gesperrt

Auf 200 Metern wurde die Autobahn A13 weggefegt, wie auf Fotos zu sehen ist. Die Reparaturarbeiten werden monatelang dauern, berichtet blick.ch. Vor allem während der Ferienzeit gilt die Strecke neben der A2 als eine wichtige Nord-Süd-Verbindung der Schweiz, besonders bei Stau vor dem Gotthard-Tunnel. Verantwortliche befürchten demnach einen „Gotthard-Kollaps“ und auch einen „Versorgungsengpass“ für die Ostschweiz. Da auch der Güterverkehr von der San-Bernardino-Route betroffen sei.

Erstmeldung vom 22. Juni 2024: Chur – Heftige Unwettern haben die Schweiz heimgesucht. Dabei wurden vier Personen durch einen Erdrutsch, der Schlamm- und Schuttmassen mit sich brachte, verschüttet. Im Misoxtal, nördlich des Comer Sees im Kanton Graubünden, konnte eine Frau am frühen Samstagmorgen (22. Juni) lebend gerettet werden, so die Kantonspolizei. Ein Paar und eine ältere Frau wurden noch vermisst und mit Hunden, Hubschraubern und Drohnen gesucht. Drei Häuser wurden durch den Schuttstrom zerstört.

Schäden nach Unwettern in der Schweiz: Mehrere Ortschaften vom Strom abgeschnitten

Bei dem Erdrutsch soll die Nationalstraße A13 zwischen Roveredo GR und dem San-Bernardino-Pass völlig zerstört worden sein, wie Frapp schreibt. Demnach sei die A13 über alle vier Straßen verschüttet. Die Straße ins Tal war nur für Rettungskräfte geöffnet. Dort lagen meterhohe Felsbrocken, wie die Polizei berichtete. Die Polizei warnte davor, Keller oder Tiefgaragen zu betreten und rief die Bevölkerung auf, sich von Hochwasser führenden Gewässern fernzuhalten. Mehrere Ortschaften waren vom Strom abgeschnitten.

Die Situation im Touristenort Zermatt in der Schweiz war ebenfalls angespannt. Das Dorf am Matterhorn war von der Außenwelt abgeschnitten, da sowohl die Bahnstrecke als auch eine Zufahrtsstraße gesperrt waren. Romy Biner-Hauser, die Gemeindepräsidentin, betonte jedoch im Fernsehen, dass alle Bewohner und Gäste sicher seien.

„Wetter wechselt ständig“ – Wanderwege in Zermatt in der Schweiz sicherheitshalber gesperrt

Die Hauptgeschäftsstraße in Zermatt war nicht betroffen, wie eine Mitarbeiterin des Tourismusbüros der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte. Restaurants und Geschäfte waren geöffnet. Gäste konnten auch die Bergbahnen nutzen, allerdings waren die meisten Wanderwege aus Sicherheitsgründen gesperrt. Am Samstagmorgen schien in Zermatt zunächst die Sonne. „Aber das Wetter wechselt ständig, später soll es wieder regnen“, sagte die Mitarbeiterin. Zermatt bietet in Hotels und Ferienwohnungen über 14.000 Betten für Urlauber.

Im Norden des Landes, am Bodensee, galt aufgrund des Hochwasserrisikos Warnstufe 4 von 5. Die Menschen wurden aufgefordert, sich von den Ufern fernzuhalten. Am Samstag entspannte sich die Situation an der Rhone vor dem Eintritt in den Genfersee.

Auch Österreich hat mit schweren Schäden nach Unwettern zu kämpfen. Und auch in Italien wüten schwere Unwettern. (tt/dpa)

Rubriklistenbild: © Michael Buholzer/dpa

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