- VonJoshua Eiblschließen
Mit teils heftigen Regenfällen und Gewittern zog am Donnerstag ein Unwetter über weite Teile Deutschlands hinweg. In Köln wurde sogar ein Tornado gesichtet.
Köln – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete in dieser Woche vor allem in Mitteldeutschland mit einem erhöhten Tornado-Risiko. Das Sturmtief „Lambert“ sorgte in Köln tatsächlich für einen Mini-Tornado. Wie der Meteorologe Jörg Kachelmann berichtete, konnte man das Wetterphänomen im Stadtbezirk Köln-Chorweiler betrachten. Auch in Niedersachsen warnte der DWD am Donnerstag vor Tornados.
Einen #Tornado gab es mindestens gestern, auch wenn es ein F0 war - der in Köln-Pesch, er hatte Bodenkontakt und damit ein echter Tornado, danke an Jens Grenzhäuser, der im richtigen Moment geguckt hat!#Unwetter pic.twitter.com/YgiR6RENyt
— Jörg @kachelmann@meteo.social (@Kachelmann) June 23, 2023
„Einen Tornado gab es mindestens gestern, auch wenn es ein F0 war – der in Köln-Pesch, er hatte Bodenkontakt und damit ein echter Tornado“, erklärt der Wetter-Experte, auch 24rhein.de von IPPEN.MEDIA berichtete. Doch die Schäden bei einem F0-Tornado sind gering: Sie reichen von abgebrochenen Ästen und Baumkronen bis hin zur Entwurzelung flach wurzelnder Bäume und umgeworfenen Plakatwänden.
Unwetter am Dienstag: Tornado-Verdacht in Rüsselsheim
Bereits am Dienstag könnte laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Rüsselsheim ein Tornado aufgetreten sein. Allerdings ließe sich wegen der aktuellen Datenlage nicht eindeutig feststellen, ob nicht auch eine Fallböe die Schäden verursacht haben könnte, wie ein Sprecher des DWD mitteilte.
Rubriklistenbild: © Bernd März/Imago/Tobias Hartl/dpa, Collage echo24.de