Mehrere Schwerverletzte

Unglücks-Gondel in Tirol fährt wieder – Seilbahn-Behörde spricht von unglücklicher Absturz-Ursache

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Schrecklicher Unfall erschüttert Österreich. Im Skigebiet Hochoetz (Tirol) ist am Dienstag eine Gondel abgestürzt. Es gibt mehrere Schwerverletzte. Die News im Ticker.

Update vom 12. Januar, 11.16 Uhr: Die Unglücks-Gondel fährt wieder. Drei Tage nach dem Unfall nahm die Acherkogelbahn heute den Betrieb wieder auf. Die Bergbahnen teilen mit, alle sicherheitsrelevanten Überprüfungen hätte stattgefunden. Außerdem seien weiterführende Maßnahmen entlang der Trasse vorgenommen worden. Die Seilbahn-Behörde habe bei ihrer Untersuchung festgestellt, eine „Verkettung von mehreren ungünstigen Gegebenheiten“ hätte zum Absturz mit sechs Verletzten geführt

„Sie wissen nicht, wie es geschah“ Familienvater schwebt nach Gondel-Unglück in Tirol in Lebensgefahr

Update vom 11. Januar, 11.03 Uhr: Nach dem Seilbahn-Unglück in Tirol befindet sich der 49-jährige Vater der dänischen Familie weiter in einem kritischen Zustand, berichtet das ORF. Der Schwerverletzte kämpft in der Innsbrucker Klinik nach einer Notoperation am Dienstagabend um sein Leben. Auch seine schwer verletzte 19-jährige Tochter wird dort behandelt. Sein Sohn (20) und der sein Bruder (46) befanden sich der österreichischen Polizei zufolge im Krankenhaus Zams.

Die Unfallursache des Gondel-Absturzes ist zunächst noch weiter unklar. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt. Auch ein Ehepaar (58 und 62 Jahre) aus Deutschland wurden verletzt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

„Wir konnten den 20-jährigen Sohn des 49-Jährigen befragen“, zitiert die Krone Hubert Juen, Bezirkskommandant der Polizei in Imst. Der 20-Jährige stehe jedoch unter Schock und könne sich derzeit an nichts mehr erinnern. Der 46-jährige Onkel habe demnach keine Angaben zur Unfallursache machen können. „Sie wissen nicht, wie es geschah“, so Juen.

Nach Gondel-Absturz in Tirol – Suche nach Unfallursache geht weiter

Update vom 10. Januar, 13.30 Uhr: Einen Tag nach dem Absturz einer Gondel im österreichischen Oetz geht die Suche nach der Ursache weiter. Sehr wahrscheinlich werde dafür ein Gutachter bestellt, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch in Innsbruck. Eine Kabine der Acherkogelbahn war am Dienstag wahrscheinlich von einem umstürzenden Baum aus der Verankerung gerissen worden und etwa zehn Meter tief in den Schnee gestürzt.

Vier Urlauber einer Familie aus Dänemark im Alter von 19, 20, 46 und 49 Jahren wurden schwer verletzt. Einer von ihnen wurde in kritischem Zustand in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Auch ein deutsches Ehepaar im Alter von 58 und 62 Jahren, das in der Gondel vor der Unglückskabine saß, war betroffen und hatte sich als verletzt gemeldet. Das Ehepaar werde am Mittwoch von der Polizei zum Hergang befragt, hieß es seitens der Behörden. Das deutsche Gondel-Ehepaar kommt aus Plötzkau im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt), weiß IPPEN.MEDIA aus Polizeikreisen.

Gondel stürzt in Tiroler Skigebiet in die Tiefe: Auch Deutsche verletzt

Update vom 10. Januar, 8.32 Uhr: Noch ist vieles nach dem Gondel-Absturz am Dienstagvormittag (9. Januar) unklar. Eine Familie aus Dänemark wurde schwer verletzt: ein Vater mit seinem 19 Jahre alten Sohn, seiner 17-jährigen Tochter und der Onkel der Kinder. Die beiden Skifahrer sind 49 und 46 Jahre alt. Sie alle stürzten bei der Bergfahrt mit der 8er-Gondelkabine etwa zehn bis zwölf Meter in unwegsames Gelände ab, teilte die österreichische Polizei mit. Einer der Schwerverletzen soll sich in einem kritischen Zustand befinden.

Zwei Deutsche (58 und 62 Jahre) wurden in einer anderen Gondel verletzt. Die beiden Urlauber befanden sich in der davor bergwärts fahrenden Gondel. Über die Schwere ihrer Verletzungen ist zunächst nichts bekannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen verursachte ein Baum den schweren Unfall im Skigebiet Hochoetz. Der Baum fiel der Polizei zufolge auf das Gondeltragseil, daraufhin stürzte die 8-er Gondelkabine ab.

Alle anderen Personen, die am Dienstagvormittag in weiteren Gondeln mit der Acherkogelbahn unterwegs waren, konnten von der Seilbahn bis zum Ausstieg weiter befördert werden.

Gondel-Absturz in Österreich – Urlauberfamilie aus Dänemark schwer verletzt

Update vom 9. Januar, 16.30 Uhr: Vier Personen wurden bei dem Absturz einer Gondel im Tiroler Skigebiet Hochoetz schwerverletzt – eine Person schwebt in Lebensgefahr. Dabei soll es sich um eine Familie aus Dänemark handeln (siehe Update von 15.06 Uhr).

Eine Gondel der Acherkogelbahn ist am Dienstagvormittag (9. Januar) aus etwa sieben Meter Höhe abgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Baum auf das Tragseil gekracht und hatte den Absturz verursacht. Warum der Baum umfiel, ist zunächst noch unklar.

Gondel-Absturz erschüttert Tirol – Die Bilder vom Unglückstag in Österreich

Bei dem Absturz einer Gondel in Österreich sind vier Insassen schwer verletzt worden. Die Gondel ist am Dienstagvormittag im Skigebiet Hochoetz in Tirol (Imst) abgestürzt.
Bei dem Absturz einer Gondel in Österreich sind vier Insassen schwer verletzt worden. Die Gondel ist am Dienstagvormittag im Skigebiet Hochoetz in Tirol (Imst) abgestürzt. © ZOOM.TIROL/APA/dpa
Gondel-Absturz in Österreich: Vier Skifahrer aus Dänemark sind bei dem Unglück am Dienstag (9. Januar) schwer verletzt worden.
„Wir wissen nur, dass es sich um einen Vater, dessen Sohn und Tochter sowie einen Onkel handelt. Es dürfte also eine Familie sein“, sagt der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant Michael Haid. Die Familie kommt wohl aus Dänemark, wollte vermutlich ihren Skiurlaub genießen. Alle vier verletzten sich schwer, einer sogar lebensgefährlich. Außerdem berichteten drei weitere Personen von Verletzungen durch die Schwingung des Tragseils. © BMI/FLUGPOLIZEI/dpa
Gondel-Unglück in Österreich: Die Betreiber rätseln ob der Unfallumstände.
Die Betreiber rätseln ob der Unfallumstände. Offenbar sei ein Baum auf das Seil gefallen, was das Unglück ausgelöst haben könnte. Eigentlich ist entlang der Gondeltrasse eine Schneise in den Wald gerodet. Wieso aber daneben ein Baum stehen kann, der so hoch ist, dass der auf die Gondel stürzt? „Es wurden alle Vorschriften eingehalten“, so Benjamin Rohrer, Pressebeauftragter der Bergbahnen Hochoetz. © ZOOM.TIROL/APA/dpa
Unfallstelle der Gondel in Tirol
„Die Gondel stürzte senkrecht in die Tiefe“, berichtet Michael Haid vom zuständigen Bezirkskommando der Polizei in Imst. Mehrere Hubschrauber wurden alarmiert, um die Verletzten zu bergen. © BMI/FLUGPOLIZEI/dpa
Das Bild zeigt das Skigebiet Hochötz.
Das Bild zeigt das Skigebiet Hochötz. Nach dem Unglück wurden die restlichen Gondeln mitsamt Insassen evakuiert und vom Seil genommen, der Gondelbetrieb ruht. Das Skigebiet ist aber über andere Bergbahnen weiter erreichbar.  © APA/ZOOM.TIROL/dpa
Bei der Bergung wird ein Retter zusammen mit einem Verletzten mit einer Seilwinde in einen Hubschrauber gezogen, der über der Absturzstelle einer Gondel der Acherkogelbahn steht.
Bei der Bergung wird ein Retter zusammen mit einem Verletzten mit einer Seilwinde in einen Hubschrauber gezogen, der über der Absturzstelle einer Gondel der Acherkogelbahn steht. Eine Kabine war am Dienstag wahrscheinlich von einem umstürzenden Baum aus der Verankerung gerissen worden und etwa zehn Meter tief in den Schnee gestürzt. Einen Tag nach dem Absturz der Gondel geht die Suche nach der Ursache weiter.  © Liebl Daniel/Tiroler Tageszeitung/dpa

„Die Gondel stürzte senkrecht in die Tiefe“, berichtet Michael Haid vom zuständigen Bezirkskommando der Polizei in Imst Merkur.de von IPPEN.MEDIA. Mehrere Hubschrauber wurden alarmiert, um die Verletzten zu bergen. „Das Gelände ist steil und unwegsam“, sagte ein Sprecher der Bergbahnen Hochoetz.

Die knapp drei Kilometer lange Acherkogelbahn transportiert Wintersportler vom Tal auf etwa 2000 Meter Seehöhe. Die Bahn sei angesichts des guten Wetters voll ausgelastet gewesen, als das Unglück passierte, so der Sprecher der Bergbahnen.

Der Betrieb der Bahn wurde seitens der Behörden zunächst eingestellt. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, sei noch unklar, hieß es. „Die Trasse ist vorschriftsmäßig frei von Bäumen“, so der Bergbahnsprecher weiter.

Gondel-Absturz in Österreich: Vier Skifahrer aus Dänemark sind bei dem Unglück am Dienstag (9. Januar) schwer verletzt worden.

Update vom 9. Januar, 15.06 Uhr: Wer saß in der Tiroler Unglücksgondel? „Wir wissen nur, dass es sich um einen Vater, dessen Sohn und Tochter sowie einen Onkel handelt. Es dürfte also eine Familie sein“, sagt der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant Michael Haid dem ORF. Wo die Familie herkommt, weiß die Polizei nicht. Auch das Alter der Verunglückten ist zunächst noch unbekannt. Drei weitere Personen wurden außerdem verletzt. Laut Polizei offenbar durch die Schwingung des Tragseils.

8er-Gondel stürzt in Tiroler Skigebiet in die Tiefe – Betreiber nennt Unfallursache

Erstmeldung vom 9. Januar, 12.25 Uhr: Wien – Bei dem Absturz einer Gondel in Österreich sind vier Insassen schwer verletzt worden, berichtet der ORF unter Berufung auf die Polizei. Die Gondel ist am Dienstagvormittag im Skigebiet Hochoetz in Tirol (Imst) abgestürzt.

Es handelt sich bei dem Absturz offenbar nicht um einen technischen Defekt. Laut Polizei soll ein umgestürzter Baum den Absturz der Achtergondel der Acherkogelbahn verursacht haben. Das Unglück ereignete sich demnach gegen 10.22 Uhr.

Gondel-Absturz in Tirol (Österreich): Mehrere Schwerverletzte müssen von Rettungskräften mit dem Hubschauber geborgen werden.

Gondel in Tirol abgestürzt – vier Schwerverletzte

Ein Baum soll auf das Tragseil gefallen sein, berichtet die österreichische Zeitung Krone. Daraufhin stürzte die Gondel mit vier Insassen zwischen den Stützen acht und neun in die Tiefe.

Ein Großeinsatz läuft. Hubschrauber und Bergrettung sind neben anderen Rettungskräften sowie der Polizei am Unglücksort. Das Gelände dort sei sehr unwegsam und schwierig zu erreichen, heißt es demnach vonseiten der Bergbahnen. Die Verletzten müssen vom Hubschrauber mit einem Tau gerettet werden, so die Tiroler Tageszeitung. Über die Identität der Verletzten liegen zunächst noch keine Informationen vor.

Ursache für Gondel-Absturz an Achterkogelbahn unklar – „es müssen Sachverständige klären“

Michaela Burger von den Bergbahnen Hochoetz spricht im ORF von einem „dramatischen Unglück“. Mehrere Bäume seien in die Seilbahntrasse gestürzt. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass eine Gondel abstürzt, selbst wenn ein Baum in die Seilbahntrasse fällt. „Es müssen Sachverständige klären, wie das überhaupt passieren konnte“, sagt Burger. Offen ist auch, warum die Bäume überhaupt umgekippt sind. Starker Wind ging nicht.

Gondel-Drama in Österreich: In Tirol im Skigebiet Hochötz (Foto) sind beim Absturz einer Achtergondel vier Insassen schwer verletzt worden.

Aufgrund der Kälte war nicht viel Betrieb im Skigebiet. Die betroffene Bahn wurde sofort angehalten. Die Skifahrer, die nicht direkt betroffen waren, wurde über Lautsprecher informiert und zum Teil mit Bussen in einen anderen Teil des Skigebiets gebracht.

Erst im Dezember hatte ein Unfall im Skigebiet Ratschings Diskussionen ausgelöst. Auch dort war ein Baum auf die Seilbahn gestürzt, Grund war hier allerdings wohl der Wind.

Rubriklistenbild: © BMI/FLUGPOLIZEI/dpa

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