Mögliche Wetter-Wende

Hoch soll uns Sommer-Wetter im Juni bescheren – Langfristprognose zeigt klaren Trend

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Der Mai endete nass, der Juni beginnt nicht besser. Doch könnte sich das Wetter schon bald ändern? Eine Prognose verspricht das Sommer-Comeback.

Offenbach – Nass und unbeständig – das war das Wetter-Bild des Mais. Insbesondere in der Monatsmitte führten heftige Unwetter zu Überschwemmungen in großen Teilen des Saarlands und Rheinland-Pfalz. Im Norden waren zahlreiche Straßen und Keller überflutet, während in Brandenburg mehrere Personen durch einen Blitzeinschlag verletzt wurden. Mit dem Beginn des meteorologischen Sommers im Juni und der Fußball-Heim-EM stellt sich die Frage: Wann wird es wieder sommerlich?

Regen-Wetter beherrscht Deutschland zum Mai-Ende – Temperaturen steigen im Juni wieder

Eine Wetter-Wende ist zunächst nicht in Sicht. Für das erste Juni-Wochenende werden sogar noch heftigere Unwetter erwartet. Dominik Jung von wetter.net warnt davor, dass sich die jüngsten Flutereignisse wiederholen könnten und spricht sogar von einer „Jahrhundertflut“. Bis zum Sonntag (2. Juni) soll es in ganz Deutschland zwei Tage lang durchgehend regnen, in einigen Regionen beginnen die Schauer bereits an Fronleichnam (30. Mai).

Füllen sich an lauen Sommerabenden im Juni wieder die Biergärten? Die Prognosen sind sich uneinig.

Ab Montag (3. Juni) wird sich laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) die Sonne zwar etwas mehr durchsetzen, doch Regenschauer werden uns voraussichtlich auch in den kommenden Tagen begleiten. Die Temperaturen könnten auf bis zu 23 Grad steigen, dazu gesellt sich jedoch „teils frischer Wind“. Insbesondere an den Küsten sind starke Böen zu erwarten.

Zur Wochenmitte könnten auch in einigen Teilen Deutschlands Gewitter auftreten. In den darauffolgenden Tagen bleibt das Wetter wechselhaft und die Temperaturen mäßig warm, so der DWD. Ein richtiger Sommeranfang ist Anfang Juni also nicht zu erwarten – noch nicht.

Die Wetter-Vorhersage für die nächsten Tage

  • Samstag (1. Juni): Dauerregen in ganz Deutschland, meist nur mäßig warm bis maximal 18 Grad.
  • Sonntag (2. Juni): Vor allem in der Südosthälfte bedeckt und regnerisch, einzelne Gewitter möglich bei maximal 24 Grad.
  • Montag (3. Juni): Teils heiter, teils bewölkt, Regen lässt größtenteils nach. Maximal 21 Grad.
  • Dienstag (4. Juni): Sonne-Wolken-Mix mit leichtem Wind. Am Alpenrand vereinzelt Schauer. Höchstwerte bei 23 Grad.
  • Mittwoch (5. Juni): Teils Regen und Schauer, gebietsweise Gewitter möglich bei maximal 23 Grad.
  • Donnerstag (6. Juni): Unbeständig, mäßig warm, leichte Schauer.
  • Freitag (7. Juni): Unbeständig, mäßig warm, leichte Schauer.
  • Samstag (8. Juni): Unbeständig, mäßig warm, leichte Schauer.

Hoch soll Wetter im Juni stabilisieren – Hitzespitzen mit über 30 Grad möglich

Ab Mitte Juni steigen die Hoffnungen auf ein Sommer-Comeback: Laut wetter.de könnte ein Hochdruckgebiet das Wetter in der zweiten Juniwoche stabilisieren. Der Monat beginnt zwar mit viel Regen, soll aber insgesamt eher trocken enden, so die Langfristprognose. Die Temperaturen werden zwar hauptsächlich frühlingshaft bleiben, doch ab Mitte des Monats seien durchaus Werte über 30 Grad wieder möglich.

Wer die ersten EM-Spiele im Freien verfolgen möchte, sollte dennoch einen Regen-Poncho oder Schirm bereithalten. Die Wetter-Prognosen sind sich schließlich uneinig: Die Experten von wetter.com erwarten zum Turnierstart am 14. Juni wechselhaftes Wetter. Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt, dass ein Tiefdruckgebiet aus dem Mittelmeer nach Deutschland zieht, was die Vorhersagen erschwert.

Bei der letzten EM passte weder das Wetter in Deutschland, noch die Leistung der DFB-Elf. Bleibt zu hoffen, dass dieses Jahr beides besser wird. (Archivbild)

Ob der Frühsommer eine Wende einleitet, bleibt also abzuwarten. Ein Wetter-Experte prognostiziert jedoch einen „Höllensommer des Jahrtausends“ mit Hitzeperioden. (rku)

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