VonAlina Schröderschließen
Robin Dittrichschließen
Nikolaus kommt mit Schmuddelwetter: Am Sonntag (2. Juli) erreicht das Sturmtief Deutschland. In weiten Teilen des Landes wird vor schweren Böen und Unwetter gewarnt.
Update vom 2. Juli, 15.28 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWS) gibt für Sonntagabend eine amtliche Warnung für die Nordhälfte Deutschlands heraus. Gegen 20 Uhr können Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde auftreten. An der Ostsee erwarten die Wetterexperten zudem vereinzelt kurze Gewitter.
Auch in der Nacht zum Montag kommt es an den Küstenabschnitten weiterhin zu stürmischen Böen. Im Binnenland und in den Kammlagen der Mittelgebirge geht der Wind jedoch deutlich zurück. Am Montag wechseln sich heitere Abschnitte und Quellwolken ab. Bundesweit bleibt es größtenteils trocken, nur ganz im Norden besteht auch Beginn der kommenden Woche weiterhin ein geringes Gewitterrisiko. Die Temperaturen liegen am Montag in der Regel zwischen 20 und 25 Grad, wobei das Thermometer auf den Inseln sowie an den Küsten auf 18 Grad fallen kann.
Warnung des Deutschen Wetterdienstes: Sturmtief Nikolas trifft am Sonntagmorgen auf Deutschland
Update vom 2. Juli, 8.10 Uhr: Im Laufe des Sonntagmorgens trifft Sturmtief Nikolaus auf Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits Warnungen herausgegeben. Besonders betroffen sind Nord- und Ostsee. Demnach ist „an den Küsten und im angrenzenden Binnenland“ mit schweren Böen bis zu 85 Kilometer pro Stunde und Gewittern zu rechnen. In der Mitte Deutschlands, vor allem im Mittelgebirge, gilt eine Warnung der Stufe 1.
Sommersturm Nikolaus kommt nach Deutschland – in welchen Regionen starke Unwetter drohen
Update vom 30. Juni, 11.50 Uhr: Das Sturmtief Nikolaus beschert uns ungemütliches Wetter: In vielen Teilen Deutschland kommt es am Freitag zu Gewittern, Starkregen und Hagel. Besonders gefährdet ist die Region von Sachsen, über Oberfranken, Mittelfranken bis nach Oberbayern, erklärt Gernot Schütz von wetter.com. Auch der Südosten von Baden-Württemberg sowie die Region um den Südschwarzwald ist von Starkregen gefährdet. Zusätzlich kann es dort zu starken Gewittern kommen.
Die Kaltfront, die den Regen mit sich bringt, zieht von Westen nach Osten über Deutschland. Die Regenwolken verlassen den Norden wieder recht schnell, dort wird es am Nachmittag wieder freundlicher. Im Süden jedoch erhöht sich die Gefahr für Starkregen und Gewitter. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) können lokale Unwetter im Osten und Süden am Nachmittag und Abend auftreten. Die Temperaturen liegen dabei bei 18 bis 22 Grad, in der Lausitz sind auch 27 Grad möglich, wie Schütz erklärt. Das Wochenende soll wechselhaft bleiben, bis am Sonntag dann schließlich Sturmtief Nikolaus von Norden her auf Deutschland trifft. Es werden bis Dienstag (4. Juli) Böen mit bis zu 90 Kilometer pro Stunde erwartet.
Wetter: Tief „Nikolaus“ sorgt für Gewitter in Deutschland
Erstmeldung vom 28. Juni: München – Einige Unwetter brachten in den letzten Tagen etwas Abkühlung nach Deutschland. Nach einer länger anhaltenden Hitzeperiode freuten sich vor allem Landwirte. Bringt Sommersturm Nikolaus noch weitere Unwetter nach Deutschland?
Drohen noch in dieser Woche erneute Unwetter in Deutschland?
Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, wechseln sich auch in den kommenden Tagen Sonne und Regen ab. Sind am Mittwoch noch Tageshöchstwerte zwischen 22 und 27 Grad zu erwarten, wird es ab Donnerstag schon wieder deutlich wärmer. Trotz Temperaturen von 25 bis 30 Grad am Donnerstag, kann es gebietsweise zu etwas Regen kommen. In der Nacht zu Freitag sind vereinzelte Gewitter zu erwarten, die erneut etwas Abkühlung bewirken.
Am Freitag wird das Wetter voraussichtlich ähnlich wie in der Nacht. Wie der DWD schreibt, wird es wechselnd bis stark bewölkt, vereinzelt auch gewittrig. Im Süden und Osten Deutschlands kann es sogar zu kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Die Temperaturen kühlen bis zu 20 Grad ab, auch in der Nacht wird es kühler. Ein ähnliches Bild soll sich auch in den kommenden Tagen abzeichnen. Wie weather.com dementgegen berichtet, bringt Sommersturm Nikolaus starke Unwetter nach Deutschland. So gehen Sie bei Gewitterschäden an Haus und Eigentum vor.
Treibt Sommersturm Nikolaus am Wochenende sein Unwesen?
Weather.com schreibt, dass sich die Unwetterlage am Freitag deutlich schwerer entwickelt. Im Süden und teilweise auch im Osten sind Temperaturen von bis zu 30 Grad möglich. In kürzester Zeit können dann bis zu 40 Liter Regen fallen. Stärker regnen soll es vor allem aufgrund der Waldbrände in Kanada, da „durch den entstehenden Rauch die Wolkenbildungsprozesse intensiviert werden.“ Sommersturm Nikolaus hat sich im Nordatlantik gebildet und sorgt für starke Westwinde über den Britischen Inseln. Vor allem im Norden Deutschlands wird es deshalb wechselhaft und kühler.
Rubriklistenbild: © Bernd März/Imago (Symbolbild)



