Autofahrer brauchen Geduld

Stress für Urlauber: „Generalprobe für Chaos“ auf Brenner-Autobahn startet

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Autofahrer müssen sich auf Brenner-Autobahn auf Staus einstellen. Ab jetzt beginnen Überprüfungen an der Luegbrücke. Ab kommendem Jahr droht sogar die Totalsperrung.

Lueg – Wer in Richtung Süden fährt, kommt an der Luegbrücke kaum vorbei – nicht umsonst ist sie eine der am stärksten frequentierten Brücken in Österreich und eine Schlüsselverbindung im europäischen Straßennetz. Täglich passieren tausende Fahrzeuge die Brücke auf ihrem Weg zwischen Nord- und Südeuropa. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke durchgeführt. Im kommenden Jahr wird es besonders ernst: Dann soll es nur noch eine Fahrspur geben – ab heute starten die Überprüfungen.

Die Brennerautobahn ist eine der wichtigsten Verkehrsadern Europas.

„Generalprobe für Chaos“ auf Brenner-Autobahn – es geht um den Zustand der Luegbrücke

Italienische Medien sprechen bereits von der „Generalprobe für Chaos“ – dazu wird es bis zum 12. April tatsächlich nur eine Fahrspur in Richtung Süden, und vom 10. bis 30. April nur eine Fahrspur in Richtung Norden geben. „Wir wissen, dass die bestehende Luegbrücke dringend neu errichtet werden muss, darauf weisen wir seit Jahren hin“, sagt der Geschäftsführer des zuständigen Autobahnbetreibers ASFINAG, Alexander Walcher in einer Mitteilung. Ein Tiroler Ort klagt bereits gegen einen Neubau der Luegbrücke.

Walcher sagt weiter: „Die Hauptprüfung soll jetzt Klarheit über die aktuelle Statik sowie den Zustand der einzelnen Brückenteile bringen. Wir sprechen hier bei diesem Check von einer Befundaufnahme vor Ort. Die Expertinnen und Experten checken umfassend den baulichen Zustand und sammeln Daten innerhalb eines Monats, um sie im Anschluss zu analysieren, evaluieren und zu interpretieren“, so der ASFINAG-Geschäftsführer.

Name:Luegbrücke
Art:Hangbrücke, Balkenbrücke
Länge:1800 Meter
Breite:21 Meter
Fertigstellung:Dezember 1968

Die erhobenen Daten sollen dann die Grundlage für alle Folge-Entscheidungen bilden. Der umfassende Brückencheck wird von unabhängigen Experten durchgeführt, die ASFINAG erwartet den Abschlussbericht im Sommer 2024. Angesichts der Brücken-Katastrophen in Genua oder zuletzt im US-amerikanischen Baltimore hat das Thema Brückensicherheit eine besonders hohe öffentliche Relevanz.

Ranking: Die 15 schönsten und beliebtesten Urlaubsorte Italiens

Siena campo
Platz 15 belegt Siena in der Toskana. Mit der schönen Altstadt und unnachahmlichen Bauwerken zieht die Stadt Urlauber immer wieder in ihren Bann.  © Marco Brivio
Roca Vecchia in Apulien: Die Aufnahme der „Höhle der Poesie“ bei Sonnenuntergang
Roca Vecchial in Apulien: Die Aufnahme der „Höhle der Poesie“ bei Sonnenuntergang steht nur symbolisch für die vielen herrlichen Strände und Landschaften im Südosten Italiens. Rang 14 im IPPEN-Ranking. © IMAGO/Manuel Romano
Sizilien Letojanni
Die Strände Siziliens sind einzigartig und bezaubernd. Bei Check24 belegt die Insel daher den zwölften Platz. In diesem Ranking Platz Nummer 13. Auf dem Foto sieht man den Strand von Letojanni.  © Matthias Tödt
Mailänder Dom
Die norditalienische Metropole Mailand ist bekannt für die wunderschöne Altstadt und etliche teure Modemarken. Hier sieht man den Dom im Zentrum der Stadt. Im Ranking belegt Mailand den elften Platz. Bei Check24 sogar Platz 7.  © Oliver Weiken
Lago Maggiore
Auf Platz 11 ist der prachtvolle Lago Maggiore. Ein Teil des Sees ist in der Schweiz. Bei weg.de ist der Lago Maggiore sogar auf dem siebten Platz der beliebtesten Urlaubsorte in Italien.  © Nando Lardi
Bozen, Italien, Südtirol
Auch Südtirol ist unter Italien-Fans besonders beliebt. Hier erhascht man einen Blick über die Alpen auf die Stadt Bozen.  © Micha Korb
Elba sonnenuntergang
Die kleine Insel Elba ist momentan noch ein Geheimtipp. Hier erlebt man bezaubernde Natur und typische italienische Dörfer. Daher ein verdienter Platz neun.  © Karsten Jeltsch
Cinque Terre Italien
Unter Urlaubern ist außerdem die Cinque Terre besonders beliebt. Die meisten der fünf Dörfer erreicht man nur zu Fuß oder mit einer Bahn.  © Augst / Eibner-Pressefoto
Marina Grande capri
Nicht umsonst ist die kleine Insel Capri im Golf von Neapel ein regelrechter Touristenmagnet. Hier vor Ort kann man nicht nur durch wunderschöne Dörfer schlendern, sondern auch das Meer und die Natur genießen.  © Günter Gräfenhain
Colosseum in Rome
Italiens Hauptstadt Rom hat für alle Gäste etwas zu bieten und belegt daher den sechsten Platz. So zum Beispiel das weltberühmte Kolosseum. Im Ranking von Check24 belegt Rom sogar den zweiten Platz.  © Givaga
Venedig platz acht
Venedig ist mit seinen vielen Kanälen und kleinen Gassen einzigartig. Ein Besuch lohnt sich definitiv, allerdings sollte man am besten im Frühling oder Herbst in die Stadt kommen. Venedig belegt daher den fünften Platz der Top 15 Urlaubsziele in Italien, bei Check24 ist die Stadt an der Adria sogar Erster.  © Frank Bienewald
Florenz-skyline
Das bezaubernde Florenz in der Toskana belegt den vierten Platz. Hier kann man sich durch kleine Gassen treiben lassen und ohne Ende Kultur genießen. © alimdi / Michelle Gilders
Amalfiküste Italien
Die Amalfiküste südlich von der Metropole Neapel belegt den dritten Platz im Ranking um die schönsten Urlaubsorte in Italien.  © Günter Gräfenhain
Costa Smeralda
An der Costa Smeralda auf Sardinien gibt es Strände, die teilweise welchen in der Karibik gleichen. Nicht umsonst belegt sie daher den zweiten Platz. Auch auf dem Reiseportal weg.de zählt die Küste auf Sardinien zu den schönsten Reisezielen in Italien. © Emmanuele Contini
Desenzano del Garda
Den ersten Platz der beliebtesten und schönsten Urlaubsorte in Italien belegt laut weg.de ganz klar der Gardasee. Hier sieht man das wunderschöne Städtchen Desenzano del Garda am Abend.  © Imago / Augst / Eibner-Pressefoto

Luegbrücke wird überprüft – Autofahrer müssen sich auf Brenner-Autobahn auf Staus einstellen

Bereits bei der jetzigen „Generalprobe für Chaos“ wird mit massiven Verzögerungen und Staus gerechnet. Während der Umbauarbeiten im kommenden Jahr wird in jede Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen – auf unbestimmte Zeit. Es könnte aber sogar noch schlimmer kommen, sogar eine Totalsperre ist möglich.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) kritisierte zuletzt gegenüber IPPEN.MEDIA das Vorhaben: „Ich erwarte von der ASFINAG und dem Land Tirol, dass der Verkehr auch in der Bauphase so organisiert wird, dass er weiter fließen kann.“ Logistikunternehmen und auch die Öffentlichkeit bräuchten Planungssicherheit. „Die von der ASFINAG ins Spiel gebrachte vollständige Sperrung der Strecke an einzelnen Tagen für Lkw muss unter der Woche auf jeden Fall vermieden werden“, so Bernreiter.

Rubriklistenbild: © IMAGO (2) / Manngold / Eibner Europa

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