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Mit dem Ferienbeginn in 14 Bundesländern erwartet der ADAC ein äußerst staureiches Wochenende. Welche Routen voraussichtlich besonders betroffen sein werden, lesen Sie hier.
München – Bayern und Baden-Württemberg müssen sich noch etwas gedulden, doch für alle anderen Bundesländer gilt spätestens am Samstag, 23. Juli 2022: Es sind Ferien. Während in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Koffer für den Urlaub gepackt werden, erwartet der ADAC, wie er am Montag, 18. Juli, mitteilte, insbesondere auch aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, und Thüringen eine zweite Reisewelle. Intensiviert wird das Verkehrsaufkommen durch Touristen aus den Niederlanden, in denen auch gerade vielerorts Ferienzeit ist. Insgesamt könnte es laut dem Verkehrsclub eines der staureichsten Wochenenden der Saison werden.
Stau am Wochenende: Diese Strecken sind besonders gefährdet
Insgesamt sei am kommenden Wochenende mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen, auch Rückreiserouten seien betroffen. Besonders viel Stau prognostiziert der ADAC derzeit für folgende Strecken:
- Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
- Großraum Hamburg
- Großraum Berlin
- Autobahn A1 Bremen - Lübeck
- Autobahn A3 Würzburg - Nürnberg - Passau
- Autobahn A4 Kirchheimer Dreieck - Bad Hersfeld - Erfurt - Dresden
- Autobahn A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
- Autobahn A7 Hamburg - Flensburg
- Autobahn A7 Hamburg - Hannover
- Autobahn A7 Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
- Autobahn A8 Stuttgart - München - Salzburg
- Autobahn A9 Halle/Leipzig - Nürnberg - München
- Autobahn A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
- Autobahn A72 Leipzig - Chemnitz - Hof
- Autobahn A93 Inntaldreieck - Kufstein
- Autobahn A95 München - Garmisch-Partenkirchen
- Autobahn A99 Umfahrung München
- Bundesstraße B2 München - Garmisch-Partenkirchen
Aktuelle Informationen zum Straßenverkehr finden Sie jederzeit in unseren Verkehrsmeldungen.
Stau im Ausland: Wochenende bringt auch international viel Straßenverkehr
Auch im benachbarten Ausland erwartet der ADAC volle Autobahnen. Zu den Problemstrecken zählen demnach Tauern-, Fernpass-, Arlberg-, Rheintal-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route, sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Hierbei betonte der Verein abermals, dass auch in Richtung Nordeuropa beträchtlich viel Straßenverkehr herrschen werde.
ADAC warnt vor Stau-Wochenende: So wird der Urlaubstart keine Kupplungskatastrophe
Ist der Urlaub bereits gebucht, sehen sich viele Autofahrer gezwungen, dennoch am Wochenende in den sauren Apfel zu beißen. Doch mit der richtigen Reiseplanung muss das nicht sein. „Wer kann, sollte bei Hin- und Rückfahrt antizyklisch fahren“, empfiehlt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte vom ADAC Hessen-Thüringen. Das bedeutet, dann ins Auto zu steigen, wenn es – voraussichtlich – wenig andere tun. Die höchsten Belastungen seien laut ADAC am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag zu erwarten; wer kann, sollte diese Zeiten meiden. Ansonsten ist es ratsam, die Reise so früh wie möglich zu beginnen oder bei kürzeren Strecken auf Alternativrouten auszuweichen. (askl mit dpa)
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