VonRobin Dittrichschließen
In der Ostsee können viele Tierarten, aber auch Relikte gefunden werden. Eine Frau fand jetzt etwas, das sie nicht gänzlich zuordnen konnte.
Bremen – Die Ostsee ist nicht nur bei Strand-Urlaubern im Sommer überaus beliebt. Auch „Schatzsucher“ machen sich immer wieder auf, um das Meer zu durchkämmen. Eine Frau fand dort nahe Eckernförde eine mysteriöse Kugel und bat auf Facebook um Hilfe.
Frau findet mysteriöse Kugel in der Ostsee – was kann das sein?
Wer an der Ostsee am Strand spazieren geht und im Sand nach kleinen Schätzen Ausschau hält, kann durchaus fündig werden. Auch im Wasser können immer wieder Funde gemacht werden, Besucher sollten sich jedoch vor Phosphor hüten, der in einer Vielzahl im Wasser liegt. Erhitzt sich dieser, kann es zu schweren Verbrennungen kommen, wie Urlauber und Anwohner immer wieder feststellen müssen.
Die Facebook-Userin, die in der Nähe von Eckernförde spazieren war, fand einige Dinge im Sand. Diese postete sie stolz, fragte die anderen Nutzer aber: „Was ist das für eine Kugel?“ Neben ihren anderen Fundstücken präsentierte sie die orange aussehende Kugel. Die anderen Facebook-User waren sich nicht gerade einig, worum es sich handeln könnte. Eine Nutzerin vermutete, dass es sich auch dabei um Phosphor handeln könnte, andere widersprachen vehement: „Immer diese Panikmacher. Hier hat noch keiner erzählt, dass er Phosphor gefunden hat.“
„Donnerkeil“ oder „fossiles Schildkrötenei“: Worum handelt es sich bei der Ostsee-Kugel?
Beim Phosphor schlossen sich nicht alle aus der Facebook-Gruppe „Strandfunde, Seeglas, Fossilien, Steine und Meer“ der Meinung der einen Nutzerin an. „Leider kommt es hin und wieder mal vor, dass Phosphor und Bernstein verwechselt werden.“ Ein anderer Nutzer gab hingegen an, dass es sich um „rund geschliffenen Donnerkeil“ handeln könnte, was einige Likes einbrachte – alleine war er mit seiner Meinung also nicht.
Eine Scherzantwort fand eine Person offenbar bei Google: „Google sagt fossiles Schildkrötenei“, schrieb er und kassierte einige Lacher. Einige gaben der Spaziergängerin den Tipp, das Fundstück mit einer Taschenlampe zu durchleuchten. Demnach könnte es sich um „eine Flint/Feuerstein-Kugel handeln, im Inneren könnte der Schwamm sein.“ Eine weitverbreitete Vermutung war noch, dass es sich um einen Seeigel handelt, auch dort wurde ein Anleuchten des Fundstücks empfohlen. (rd)
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