Unwetter-Warnung

Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes für Urlaubsziel – Behörden warnen vor „Gefahren für Leib und Leben“

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Ein nahender Taifun bringt den Norden der Philippinen in höchste Alarmbereitschaft. Die Behörden vor Ort haben die höchste Warnstufe ausgerufen.

Manila – Der Inselstaat der Philippinen liegt im westlichen Pazifik und umfasst über 7.600 Inseln. Mit einer Bevölkerung von etwa 115 Millionen Menschen zählt er zu den am dichtesten besiedelten Ländern weltweit. Aufgrund seiner geostrategischen Position, der wirtschaftlichen Entwicklung und sozialen Spannungen gilt der Archipel als Brennpunkt in Südostasien.

Die Behörde auf den Philippinen warnen vor Sturmfluten und orkanartigen Böen.

Das Auswärtige Amt hat auf seiner Website eine Teilreisewarnung für die Philippinen herausgegeben. Der Grund dafür ist der Taifun Ragasa, der lokal auch als „Nando“ bekannt ist. Laut der philippinischen Wetterbehörde PAGASA bewegt sich der Taifun derzeit über das Philippinische Meer und steuert auf den Norden der Insel Luzon zu.

Taifun Ragasa: Höchste Warnstufe für Nordphilippinen ausgerufen

Meteorologen prognostizieren, dass der Taifun am 22. September 2025 am Nachmittag oder Abend die Inselgruppen Batanes und Babuyan erreichen könnte. Die Auswirkungen sollen bis zum 23. September anhalten. Es werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 222 Kilometern pro Stunde und starke Regenfälle erwartet.

Die philippinischen Behörden haben verschiedene Warnstufen ausgerufen. Am stärksten bedroht ist der Nordosten der Provinz Cagayan sowie die Inselgruppen Batanes und Babuyan, für die die höchste Warnstufe 3 gilt. Warnstufe 2 betrifft große Teile von Cagayan, Isabela, Ilocos Norte und angrenzende Gebiete. Central Luzon und der nördliche Teil der Provinz Quezon fallen unter Warnstufe 1. Neben orkanartigen Böen sind auch Überschwemmungen und Erdrutsche zu erwarten.

Sandstrände, Metropolen und antike Stätten: Die schönsten Urlaubsorte in der Türkei

Sicht auf Bodrum in Mugla, Türkei.
Bodrum ist die „weiße Stadt“ der Türkei, mit ihrer imposanten Kreuzritterburg St. Peter und dem malerischen Yachthafen. Sie liegt an der türkischen Ägäisküste. © Monticellllo/Pond5 Images/IMAGO
Blick auf Istanbul vom Fluss aus. 24.07.2025.
Istanbul ist eine einzigartige Metropole zwischen Europa und Asien. Die Hagia Sophia, die Blaue Moschee und der Bosporus vereinen Jahrtausende Geschichte mit pulsierendem Leben. © Alexander Ryumin/ZUMA Press/IMAGO
Ephesos (bei Kusadasi) von oben. 21.03.2025.
Ephesos (bei Kusadasi) ist eine der bedeutendsten antiken Städte der Welt – UNESCO-Weltkulturerbe mit der berühmten Celsus-Bibliothek und beeindruckenden römischen Ruinen. © Lokman İlhan/Anadolu Agency//IMAGO
Konyaalti Strand, Türkei, Antalya, 28.06.2025
Die Perle der türkischen Riviera: In Antalya treffen traumhafte Strände wie der Konyaalti Beach auf das Taurusgebirge. © Orhan Cicek/Anadolu Agency/IMAGO
Blick von einer Drohne auf das ehemalige griechische Dorf Kayakoy, Fethiye.
Blick von einer Drohne auf das ehemalige griechische Dorf Kayakoy, Fethiye. © Jack F/Pond5 Images/IMAGO
Nachgebautes trojanisches Pferd beim Eingang zur antiken Ausgrabungsstätte von Troja, Troia, Truva, UNESCO-Weltkulturerbe.
Die legendäre Stadt Troja aus Homers Ilias liegt ebenfalls in der Türkei. Sie ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Menschheit. Am Eingang zu der antiken Ausgrabungsstätte steht ein nachgebautes trojanisches Pferd. © imagebroker/IMAGO
Blick auf Kas. 21.11.2023.
Kaş zählt als charmantes Künstlerstädtchen an der Lykischen Küste mit bunten Häusern, antiken Stätten und kristallklaren Buchten für Taucher und Naturliebhaber. © proslgn/Pond5 Images/IMAGO
Luftansicht von Marmaris in der Provinz Mugla, Türkei.
Marmaris ist ein lebendiger Badeort zwischen Kiefernwäldern und türkisblauem Meer, bekannt für seinen natürlichen Hafen, endlose Strände und das pulsierende Nachtleben. © monticellllo/Pond5 Images/IMAGO
Heißluftballons fliegen über Kappadokien in der Türkei. 30.04.2025.
Kappadokien zählt zu den großen Naturwundern im Landesinneren der Türkei. Wer hierhin reist, trifft auf eine märchenhafte Vulkanlandschaft mit bizarren Feenkaminen und unterirdische Städte. Bei Sonnenaufgang fliegen Heißluftballons über die Stadt und bieten eine traumhafte Kulisse – von oben oder unten. © Luis Pina/Cavan Images/IMAGO
Kalk-Sinterterrassen von Pamukkale, Pamukkale, Provinz Denizli, Ägäisregion, Türkei.
Die „Baumwollburg“ mit schneeweißen Kalksinterterrassen und heilenden Thermalquellen – ein UNESCO-Weltkulturerbe. Eine Heißluftballonfahrt über die weißen Terrassen ist ein besonderes Erlebnis. © Anna Reinert/imageBROKER/IMAGO
Antiker Apollon-Tempel von Didyma. 07.05.2021.
Didim ist ein entspannter Badeort mit dem berühmten Altinkum-Strand und dem majestätischen antiken Apollon-Tempel von Didyma in unmittelbarer Nähe. © Jack F/Pond5 Images/IMAGO
Dalyan von oben, 23.10.2023.
Dalyan ist ein Naturparadies am gleichnamigen Fluss mit antiken Felsengräbern und Schildkrötenstränden. Auf Bootsfahrten kann man unberührte Schilflandschaften entdecken. © monticello/Zoonar.com/IMAGO
The centuries-old landmark of Kusadasi, Okuz Mehmet Pasha Caravanserai. 30.07.2025.
Kusadasi ist das lebendige Tor zu Ephesos mit traditionellen Basaren, modernem Yachthafen und der romantischen Taubeninsel vor der Küste. © Berkan Cetin/Anadolu Agency/IMAGO
Beleuchtete antike Ruinen in Side bei Nacht.
Side ist eine antike Hafenstadt mit beeindruckenden Tempeln und Ruinen direkt am Strand. Hier treffen 3500 Jahre Geschichte auf modernen Badeurlaub. © Mustafa Karabiyik/IMAGO
Izmir von oben, 23.07.2025.
Izmir ist eine pulsierende Metropole am Ägäischen Meer. Die moderne Großstadt hat 4000 Jahren Geschichte, lebendige Kultur und den berühmten Uhrturm. © Berkan Cetin/Anadolu Agency/IMAGO
Blick von der Burg auf Çeşme.
Çeşme gilt als Windsurf-Hotspot an der Ägäis. Es bietet Thermalbäder, Weinberge und das malerische Dorf Alaçatı mit seinen charakteristischen Steinhäusern. © thehakanarslan/IMAGO
Der brennende Berg Chimaira (Lykien) in der Türkei.
Cirali ist das Ökotourismus-Paradies im Olympos-Nationalpark. Dort gibt es unberührte Natur, antike Ruinen und das mystische ewige Feuer von Chimaira. © Iris Kaczmarczyk/CHROMORANGE/IMAGO
April 28, 2016. Kemer in der Türkei, Blick auf den Alanya Hafen.
Kemer ist, wo das Taurusgebirge das Mittelmeer küsst. Eine moderne Marina, kristallklare Buchten und spektakuläre Bergpanoramen in perfekter Harmonie. © ZUMA Press/IMAGO
Sonnenuntergang über Konakli. 13.08.2023.
Konakli ist ein ruhiger Familienort zwischen Alanya und Side mit weitläufigen Sandstränden und spektakulärem Blick auf das Taurusgebirge. © D Tatiana/Pond5 Images/IMAGO
Blick auf Kumburnu.
Ein Blick auf den Strand Kumburnu, den ersten mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Strand des Landes. Er liegt in Ölüdeniz, einem der meistbesuchten Touristenziele. © Ali Rıza Akkır/Anadolu Agency/IMAGO
Straßenansicht von Ayvalik, Türkei, 19. Juli 2022.
Ayvalik ist eine charmante Hafenstadt an der nördlichen Ägäis mit osmanischer Architektur, vorgelagerten Inseln und traditionellen Olivenhainen. © Erdal3416/Depositphotos/IMAGO
Zwei Frauen an der Promenade in Alanya.
Alanya ist eine historische Küstenstadt mit der imposanten Seldschuken-Burg, dem berühmten Roten Turm und kilometerlangen Sandstränden unter südlicher Sonne. © Michal Fludra/NurPhoto/IMAGO
Eine Luftaufnahme des Patara-Strandes, des größten Strandes in der Türkei.
Der Patara-Strand ist der größte Strand in der Türkei. Hier findet man 18 Kilometer unberührten Sandstrand im Naturschutzgebiet – ein Brutplatz der Meeresschildkröten und Heimat der antiken Hauptstadt des Lykischen Reiches. © Wirestock/Pond5 Images/IMAGO
Blick auf traditionelle osmanische Häuser in Safranbolu mit türkischem Kaffee.
Safranbolu ist ein UNESCO-Weltkulturerbe mit perfekt erhaltener osmanischer Architektur. Ein Besuch ist wie eine Zeitreise in das historische Anatolien zwischen traditionellen Holzhäusern und Kopfsteinpflasterstraßen. © thehakanarslan/Pond5 Images/IMAGO
Das Sumela-Kloster in Trabzon.
Das griechisch-orthodoxe Sumela-Kloster ist der Jungfrau Maria geweiht. Es liegt auf einer steilen Klippe in etwa 1200 Metern Höhe im Pontischen Gebirge der türkischen Schwarzmeerregion. Seine Gründung geht auf das 4. Jahrhundert zurück. © IMAGO/Resul Kaboglu

Taifunbedrohung und Reisehinweise: Behörden rufen Bevölkerung zur Vorsicht auf

Die Behörden auf den Philippinen warnen ausdrücklich vor „erheblichen Gefahren für Leib und Leben sowie Besitztümer“. In den nördlichen Küstenregionen von Luzon wurden vorsorgliche Evakuierungen durchgeführt. Besonders betroffen sind niedrig gelegene, küstennahe und hanggefährdete Gebiete, einschließlich Teilen der Insel Mindoro. Reisende und Bewohner in den gefährdeten Regionen werden dringend aufgefordert, Evakuierungsanweisungen strikt zu befolgen.

Das Auswärtige Amt hat zudem am 11. September aktualisierte Reise- und Sicherheitshinweise für die Dominikanische Republik veröffentlicht. Die Behörde nennt als Gründe eine angespannte Sicherheitslage mit erhöhter Kriminalität, politische Unruhen und Risiken durch Naturkatastrophen.

Philippinen: Auswärtiges Amt mahnt Reisende zur Aufmerksamkeit und Vorsorge

Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich strikt an die Anweisungen der lokalen Behörden zu halten und die Wetter- und Sicherheitsmeldungen aufmerksam zu verfolgen. Die philippinische Wetterbehörde bietet stets aktuelle Informationen unter www.pagasa.dost.gov.ph an. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass Behörden, öffentliche Einrichtungen und Geschäfte in den betroffenen Gebieten nur eingeschränkt arbeiten. Es wird geraten, rechtzeitig Vorräte aufzufüllen. (Quellen: Auswärtiges Amt, PAGASA) (jal)

Rubriklistenbild: © Justine Mark Pillie Fajardo/AP/dpa

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