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Apokalyptisches Wetter in Spanien: Dauerregen flutet Madrid – Zahl der Todesopfer steigt

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Spanien ist von schweren Unwettern betroffen, es kommt zu Rekordniederschlägen. In Madrid spielen sich dramatische Szenen ab. Alle Infos im News-Ticker.

Update vom 6. September, 7.14 Uhr: Die schweren Unwetter in Spanien führt Meteorologe Felix Dietzsch vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf „ein zufälliges Zusammenspiel mehrerer Faktoren“ zurück, wie er der Deutschen Presseagentur (dpa) erklärte. In Europa herrsche derzeit eine angespannte Großwetterlage, die zudem noch durch ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet über Deutschland beeinflusst werde.

„An der südwestlichen und südöstlichen Flanke dieses Hochdruckgebiets bilden sich Tiefdruckgebiete aus“. Diese träfen derzeit auf Spanien sowie das ebenfalls schwer betroffene Griechenland und seien sehr beständig. Das führe zu langanhaltendem Starkregen und Gewittern.

Nach den schweren Unwettern in Madrid geht die Suche nach Vermissten weiter.

Unwetter in Spanien vergleichbar mit Flutkatastrophe im Ahrtal – „Nur mit Vielfachem der Regenmenge“

Im Mittelmeerraum sei es dadurch innerhalb von zwei bis drei Tagen punktuell zu so viel Niederschlag gekommen, wie in manchen Regionen Deutschlands im ganzen Jahr. Der Experte verglich die Situation mit der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 – „nur mit einem Vielfachen der Regenmenge“, wie er sagte.  

Update vom 5. September, 7.44 Uhr: Auch in der Nacht hielten die Unwetter an. Wie die ARD berichtet, zählten Rettungskräfte bis 1.30 Uhr mehr als 1200 Einsätze. Unzählige Häuser, Keller, Garagen und Unterführungen wurden mit Wasser und Schlamm überschwemmt. Entwurzelte Bäume und Fassadenteile sowie Dachziegel stürzten auf die Straßen.

Bei heftigen Unwettern ist in der Gemeinde Bargas eine Person im Inneren eines Fahrzeugs gestorben.

Vielerorts wurde auch der Eisenbahnverkehr eingestellt. Hunderte Passagiere mussten unfreiwillig in Bahnhöfen in Madrid, Málaga und anderen Städten übernachten. Bei dem schweren Unwetter sind mindestens fünf Menschen gestorben, weitere Personen werden vermisst.

Apokalyptisches Wetter in Spanien: Dauerregen flutet Madrid

Update vom 4. September, 17.22 Uhr: In Spanien werden die Spuren nach dem Unwetter nach und nach sichtbar. Schlamm und Steine bedecken Straßen. Brücken, wie die Pedrera-Brücke über dem Fluss Alberche wurden weggerissen oder zerstört. Madrid und Kastilien-La Mancha beantragten bei der Zentralregierung zum Katastrophengebiet erklärt zu werden, um Staatshilfen zu erhalten. In Toledo haben Niederschlagsmengen von bis zu 92 Liter pro Quadratmeter erhebliche Schäden verursacht, berichtet El Pais. Parks und Sportanlagen bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Wann städtische Busse wieder ihren Betrieb aufnehmen, ist nach Aussage des Bürgermeisters nach Überschwemmungen im Industriegebiet, wo sich der Busbahnhof befindet, fraglich.

Flüsse traten über die Ufer und rissen Autos einfach mit. Einsatzkräfte der Feuerwehr begutachten die Lage am Flussufer in Stadt Aldea del Fresno in der Region Madrid.

„Dana“ wütete in Spanien: Tote nach Unwetter in Toledo und Madrid – Suche nach Vermissten geht weiter

Update vom 4. September, 14.19 Uhr: Die Zahl der Todesopfer nach dem Unwetter in Spanien steigt auf mindestens vier. In der Provinz Toledo sind zwei Männer gestorben, teilte die Regierung der Region Kastilien-La Mancha mit. Ein 20-Jähriger ist in einem Garagenaufzug in Casarrrubios del Monte ums Leben gekommen, ein weiterer in seinem Wagen auf der A-40 in der Gemeinde Bargas.

Der Vater des geretteten Zehnjährigen (siehe Update 10.33 Uhr) bleibt zunächst weiter vermisst, nachdem er mit seinem Auto vom Fluss Alberche mitgerissen wurde. Einsatzkräfte suchen außerdem nach einer 54-jährigen Frau, die in Valmajado (Toledo) in einem Seat Altea unterwegs war. Zudem fehlt jede Spur von einem 83-jährigen Mann, der in Villamanta (Madrid) von der Strömung mitgerissen wurde.

Noch in der Nacht suchten Beamte der Guardia Civil nach Überlebenden in Fahrzeugen, die völlig von Schlammmassen verschüttet waren, wie Videos auf der Plattform X (vormals Twitter) zeigen.

Beamte der Guardia Civil Madrid suchen nach Vermissten, die von den Wassermassen in ihren Autos mitgerissen wurden.

Die starken Regenfälle lassen laut der Prognose des nationalen Wetterdienstes Aemet im Laufe des Tages langsam nach. Am Montag (4. September) gilt jedoch weiterhin für die Mitte und im Norden der Iberischen Halbinsel die Wetterwarnstufe Gelb.

Unwetter in Spanien: Suche nach Vermissten geht weiter

Update vom 4. September, 12.21 Uhr: Nach dem Unwetter sind einige Gebiete südwestlich von Madrid noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Die Suche nach Vermissten gehe dort weiter, heißt es. Ein isoliertes Tiefdruckgebiet namens „Dana“ versetzte Regionen der iberischen Halbinsel in einen Ausnahmezustand. Wetterstationen verzeichneten Rekordniederschläge in Spanien. In der Hafenstadt Cadiz (Andalusien) wurden nach den neuesten Daten der nationalen Wetterbehörde Aemet an einer Messstelle 172,2 Liter pro Quadratmeter gemessen. In Tortosa (Tarragona) 115,6 Liter pro Quadratmeter.

Sintflutartige Regenfälle in weiten Teilen Spaniens – Fotos zeigen verheerende Unwetter

In der spanischen Hafenstadt Tarragona wurden ganze Straßen von den Unwettern überflutet.
In der spanischen Hafenstadt Tarragona wurden ganze Straßen von den Unwettern überflutet. © Twitter-Screenshot @ScottDuncanWX
Nach den Unwettern in Spanien sind Autos am Flussufer in der Stadt Aldea del Frenso in der Region Madrid gestrandet.
Nach den Unwettern in Spanien sind Autos am Flussufer in der Stadt Aldea del Frenso in der Region Madrid gestrandet.  © Javier Soriano/afp
Schwere Unwetter in Spanien: In Tarragona (Katalonien) wurden Straßen überschwemmt. Inzwischen normalisiert sich die Lage. Eine Frau steht in Tarragona (Katalonien) vor ihrem Haus.
Schwere Unwetter verursacht durch das isolierte Tiefdruckgebiet Dana verwüsteten Teile Spaniens. In Tarragona (Katalonien) wurden Straßen überschwemmt. Inzwischen normalisiert sich die Lage.  © Lorena Sopêna//EUROPA PRESS/dpa
Unwetter in Spanien: Sintflutartige Regenfälle sind in Madrid und Toledo niedergegangen. Um Überschwemmungen zu verhindern, reinigt ein Mann in Navalcarnero bei Madrid einen Abfluss.
Sintflutartige Regenfälle sind in Madrid und Toledo niedergegangen. Um Überschwemmungen zu verhindern, reinigt ein Mann in Navalcarnero bei Madrid einen Abfluss.  © Gustavo Valiente/EUROPA PRESS/dpa
Unwetter in Spanien sorgen für Überschwemmungen: Hubschrauber-Aufnahmen der Feuerwehr, wie der Fluss Alberche über die Ufer getreten ist.
Unwetter in Spanien sorgen für Überschwemmungen: Hubschrauber-Aufnahmen der Feuerwehr, wie der Fluss Alberche über die Ufer getreten ist. © Screenshot Twitter/112cmadrid
Wetter in Spanien: Eine Fußgängerin schützt sich mit einem Regenschirm vor dem Regen auf der Plaza de Espana in Sevilla.
Eine Fußgängerin schützt sich mit einem Regenschirm vor dem Regen auf der Plaza de Espana in Sevilla.  © Rocío Ruz/EUROPA PRESS/dpa
Trümmer werden auf den Straßen gesammelt.
Nach den heftigen Unwettern mit Starkregen, Gewittern und Orkanböen laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. © Lorena Sopêna/ dpa
Wetter in Spanien: Menschen laufen mit einem Plastikschutz in einer Fußgängerzone in Pamplona.
Der spanische Wetterdienst Aemet warnte vor außergewöhnlichen Regenfällen in fast allen Regionen Spaniens. In Pamplona lassen sich die Menschen in der Fußgängerzone davon nicht abschrecken.  © Alvaro Barrientos
Wetter in Spanien: Unwetter wüten in Spanien: Der Campingplatz Alfacs nach dem Sturm am Sonntag (3. September).
Unwetter wüten in Spanien: Der Campingplatz Alfacs nach dem Sturm am Sonntag (3. September).  © Marc Asensio Clupes/ZUMA Press Wire/dpa
Spanien, Sevilla: Einsatzkräfte beseitigen herabfallende Äste bei starken Regenfällen.
In Sevilla (Spanien) beseitigen Einsatzkräfte herabfallende Äste bei starken Regenfällen.  © Rocío Ruz/dpa
Starkregen in Spanien
Menschen überqueren bei starkem Regen eine überschwemmte Straße in Pamplona. © Alvaro Barrientos/AP

Schwere Überschwemmungen nach Unwetter in Spanien – Rettungskräfte entdecken vermissten Jungen auf einem Baum

Update vom 4. September, 10.30 Uhr: Einer der Vermissten ist gefunden worden, berichtet die spanische Zeitung El Pais. Ein zehnjähriger Junge ist in der Früh auf einem Baum sitzend entdeckt worden. Die Suche nach seinem vermissten Vater gehe weiter. Die beiden waren nach ersten Erkenntnissen mit ihrem Auto in der Nacht in den Fluss Alberche südwestlich von Madrid gestürzt. Vater und Sohn seien von den Überschwemmungen überrascht worden.

Bei Tageslicht zeigt sich das Ausmaß der Naturgewalt. Luftaufnahmen aus einem Feuerwehrhubschrauber zeigen, wie der Fluss Alberche über sein Ufer getreten ist. Eine Brücke wurde völlig zerstört. In die Region Toledo und die besonders schwer betroffenen Gemeinden Escalona und Bargas sind Spezialkräfte unterwegs, um Menschen von den Dächer ihrer Häuser zu retten.

Update vom 4. September, 9.15 Uhr: Madrid und Toledo sind in der Nacht auf Montag von heftigen Regenfällen getroffen worden. Menschen müssen aus Häusern und Fahrzeugen gerettet werden. Innerhalb kürzester Zeit sind Rekord-Niederschläge (bis zu 120 Liter pro Quadratmeter) niedergegangen. Wassermassen verwandelten Straßen in tosende Flüsse und rissen Autos einfach mit. In den sozialen Medien sind Videos zu finden, die das heftige Unwetter in Spanien dokumentieren. Der Katastrophenschutz löste bereits Mittags in Madrid Alarm aus, berichtet die spanische Zeitung El Mundo. Die meisten Spanier hielten sich daran und blieben in ihren Wohnungen.

Schwere Unwetter in Spanien fordert Todesopfer – Rettungskräfte versuchten Mann noch zu erreichen

Zwei Menschen werden seit dem frühen Morgen vermisste. Laut El Pais waren sie in der Stadt Aldea del Fresno mit einem Fahrzeug unterwegs und stürzten in den Fluss Alberche. Ein Mann ist demnach in seinem Auto in Casarrubios del Monte (Toledo) gestorben, als die Rettungskräfte versuchten, ihn zu erreichen. Das berichtet der Präsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page.

In fünf Regionen gilt am Montag (4. September) weiter die Alarmstufe Gelb: Madrid, Kastilien und León, Kastilien-La Mancha, das Baskenland und La Rioja.

Ausgangssperre wegen Unwetter in Spanien verhängt: „Sintflutartiger“ Regen droht – zwei Menschen tot

Update vom 04. September, 6.23 Uhr: Wegen der schweren Unwetter in weiten Teilen Spaniens sitzen mehrere tausend Menschen seit Sonntag in ihren Häusern und Wohnungen fest. Mehrere Landstraßen mussten wegen Überflutung gesperrt werden. Heftige Unwetter mit Starkregen, Gewittern und Orkanböen sollen laut Wetterdienst mindestens bis Montagmorgen anhalten.

Auf Mallorca blieb die Lage, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, trotz Unwetterwarnung der dritthöchsten Stufe Gelb ruhig. Am Flughafen in Palma kam es zwar nach Angaben der Verwaltungsbehörde Aena zu Verspätungen, am Sonntag sei bisher aber kein Flug gestrichen worden.

Ausgangssperre wegen Unwetter in Spanien verhängt – Sintflutartige Regenfälle trafen Madrid und Toledo

Update vom 3. September, 19.20 Uhr: Etwa 10.000 Menschen dürfen am Sonntag ihre Häuser und Wohnungen in einigen Regionen Spaniens nicht verlassen. Grund ist das heftige Unwetter über der iberischen Halbinsel. So wurde für die katalanische Gemeinde Alcanar im Nordosten des Landes angesichts drohender Überschwemmungen ein unbefristetes Ausgehverbot verhängt, teilte der Notdienst mit.

Betroffene sollen sich demnach nach Möglichkeit in die oberen Stockwerke der Häuser begeben. Innerhalb von nur 24 Stunden fiel dort eine Regenmenge von 215 Litern pro Quadratmeter. Nach Angaben der spanischen Bahngesellschaft Renfe wurde der Zugverkehr zwischen Valencia und Barcelona eingestellt.

Schon seit Samstag wüten heftige Unwetter mit Starkregen, Gewittern und Orkanböen in Spanien. Mindestens bis Montagmorgen soll die Wetterlage anhalten. In einigen Regionen rief der nationale Wetterdienst Aemet die höchste Alarmstufe Rot aus. Auf der Urlaubsinsel Mallorca blieb es zunächst weitgehend ruhig. Allerdings wurden mehrere Fähren gestrichen. Auswirkungen auf den Flugverkehr hatte das Unwetter bislang nicht.

Erneut schwere Unwetter in Spanien: „Sintflutartige“ Regenfälle drohen

Erstmeldung vom 3. September: Madrid – Nach der Hitzewelle über Südeuropa im Juli, ziehen nun schwere Unwetter über Spanien. Auf der Ferieninsel Mallorca wurden sogar Kinder auf Luftmatratzen weggeweht. Ein Ende scheint vorerst nicht in Sicht. Wie der spanische Wetterdienst Aemet berichtete, wurden nun im Norden Spaniens rund um Valencia starke Regenfälle verzeichnet.

Unwetter in Spanien: Zwei Männer von Regen überrascht – beide tot

In Pamplona, die Hauptstadt der Provinz Navarra, seien innerhalb eines Tages mehr als 140 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen – fast dreimal so viel wie im ganzen September. Wie Tagesschau berichtete, fluteten die Wassermassen vielerorts Straßen und Keller. Zwei Männer seien beim Canyonig in den Pyrenäen von dem Starkregen überrascht worden und ertrunken.

Spanien, Pamplona: Menschen überqueren bei starkem Regen eine überschwemmte Straße. Die Behörden haben für die nächsten Tage landesweit außergewöhnlich heftige Regenfälle angekündigt.

Laut wetter.de bildeten sich am Samstag (2. September) schwere Gewitter. Auch am Sonntag (3. September) drohen entlang der spanischen Mittelmeerküste Unwetter mit Hagel und Sturmböen. Wie der Wetterdienst mitteilte, gelte für einige Regionen die höchste Alarmstufe Rot.

Schwere Unwetter in Spanien: Regen in „sintflutartiger Intensität“

Es werden Niederschläge mit „sintflutartiger Intensität“ erwartet. Bis zu 120 Liter pro Quadratmeter werden innerhalb von zwölf Stunden erwartet. Betroffen seien demnach die Regionen Kastilien-La Mancha und Andalusien sowie rund um die Hauptstadt Madrid. Erst am Montag (4. September) soll sich das Wetter wieder allmählich beruhigen.

Von schweren Überschwemmungen in Spanien berichtete auch der schottische Meteorologe Scott Duncan. Schwere Stürme suchten die iberische Halbinsel heim. Der Wetter-Experte veröffentlichte Videoaufnahmen von einem Campingplatz in der nordöstlichen Hafenstadt Tarragona. Wassermassen fluteten einen ganzen Küstenabschnitt.

Ein Eurowings-Flugzeug geriet auf dem Weg nach Ibiza kürzlich in ein schweres Unwetter. Ein Passagier schrieb sogar einen Abschiedsbrief. Während Spanien angesichts der Unwetter in Alarmbereitschaft versetzt ist, dreht der Sommer in Deutschland nochmal richtig auf. Eine „Omega-Wetterlage“ soll für sommerliche Temperaturen sorgen. (kas/dpa)

Rubriklistenbild: © Oscar Del Pozo Canas/afp

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