Turbulentes Ende der Hitze

Schwere Unwetter in Deutschland: Camping-Platz geräumt – Mann von Baum erschlagen

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    Kai Hartwig
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In der Bundesrepublik kracht es ordentlich. Nach der Hitze überziehen schwere Gewitter Deutschland mit Starkregen und auch Hagel.

Update vom 25. August, 14.43 Uhr: Während des Unwetters ist ein Mann in seinem Zelt im baden-württembergischen Hechingen von einem Baum erschlagen worden. Das teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Durch den Sturm am Donnerstagabend wurde ein Teil des Baumes entwurzelt und stürzte auf das Zelt, in dem sich der 62 Jahre alte Mann alleine befand. Eine Fußgängerin fand den Leichnam am Freitagmorgen.

Unwetter über Deutschland: Camping-Platz mit 900 Menschen geräumt

Update vom 25. August, 12.46 Uhr: Wie der Deutschen Wetterdienste (DWD) am Freitag bekannt gab, sind am Donnerstagabend Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 144 Kilometern pro Stunde über den Bodensee gefegt. Den Spitzenwert während des Unwetters habe Lindau erreicht, erklärte ein DWD-Sprecher. Dort wurde laut Polizei ein Camping-Platz mit 900 Menschen geräumt (siehe Update vom 25. August, 7.33 Uhr)

Mit bis zu 40 Litern in einer Stunde habe es den meisten Regen im Schwarzwald gegeben. In Freiburg etwa seien 36 Liter pro Stunde gemessen worden. Dort liefen laut Einsatzkräften Keller voll und Straßen wurden überschwemmt. In Bayern kamen mit bis zu 31 Litern die Stunde die meisten Regengüsse in Lenggries (Bad Tölz-Wolfratshausen) und Tittmoning (Landkreis Traunstein) herunter.

Unwetter in Deutschland: Kuriose Situation in Bayern

Update vom 25. August, 12.07 Uhr: Das Unwetter hat in Bayern eine kuriose Situation herbeigeführt: In Rehling (Landkreis Aichach-Friedberg) wurden Einsatzkräfte von einem Anwohner alarmiert. Der fand nach Angaben der örtlichen Polizei urplötzlich vor seinem Haus einen Wohnwagen vor, der weder vorher schon dort stand noch ihm gehörte. Ersten Erkenntnissen nach war der Wohnanhänger vom Wind eine leicht abschüssige Straße hinuntergeweht worden und vor dem Haus des Anwohners zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug blieb dabei unbeschädigt.

Unwetter rollen über Süddeutschland – Campingplatz muss geräumt werden, sechs Menschen verletzt

Update vom 25. August, 8.51 Uhr: In Süddeutschland tobten schon in der Nacht zum Freitag Unwetter. Dabei sorgte ein Blitzeinschlag in einer Gaststätte in Freising (Bayern) für einen Schaden von 25.000 Euro. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, wie das Polizeipräsidium Oberbayern/Nord mitteilte. Derweil geriet am Donnerstag im baden-württembergischen Pfullendorf ein Bauernhaus in Brand, der finanzielle Schaden beträgt rund 700.000 Euro. Das Feuer sei vermutlich nach einem Blitzeinschlag entstanden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Das Dach der Scheune sei eingestürzt. Verletzt wurde niemand.

Update vom 25. August, 7.12 Uhr: Schwere Unwetter haben in Bayern und Baden-Württemberg für Verwüstung versorgt: Zahllose Bäume stürzten um, Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden. Der S-Bahn-Verkehr in München musste zwischenzeitlich komplett eingestellt werden. Auch in Baden-Württemberg gab es Einschränkungen im Regionalverkehr. Auf einem Campingplatz in Lindau am Bodensee wurden sechs Menschen verletzt, einer davon schwer. Der Campingplatz wurde geräumt, 900 Menschen mussten vorübergehend in einer Halle in Lindau untergebracht werden. In Freiburg hat Starkregen für überflutete Keller und Straßen gesorgt. Eine Person musste aus einem Keller gerettet werden.

Wetter in Deutschland: Unwetter sorgen für Bahnausfälle in Bayern und Baden-Württemberg

Die Unwetterfront war am Abend von West nach Ost über weite Teile von Bayern gezogen. In München wurde kurz vor Mitternacht der gesamte S-Bahn-Verkehr vorübergehend eingestellt. Einzelne Streckenabschnitte seien immer noch gesperrt, teilte der S-Bahn-Betreiber am frühen Freitagmorgen mit. „Auf der Stammstrecke und im gesamten S-Bahn Gesamtnetz ist mit Verspätungen zu rechnen.“ 

Auch andernorts in Bayern mussten Bahnstrecken wegen Unwetterschäden gesperrt werden. Wegen Bäumen im Gleis seien etwa die Strecken zwischen Buchloe und Augsburg Hauptbahnhof sowie zwischen Solnhofen und Eichstätt gesperrt, hieß es bei der Deutschen Bahn im Internet. Auch die Strecke Kempten - Lindau-Reutin war demnach nur eingeschränkt befahrbar. Zwischen Starnberg und Tutzing fuhren keine Züge, und auch nicht zwischen Freising und Landshut.

In Baden-Württemberg meldete die Bahn am frühen Freitagmorgen zwei gesperrte Linien und Strecken: Betroffen seien der IRE 6 Tübingen - Sigmaringen und der RE 55 Sigmaringen - Hausen im Tal. Eingleisig befahren werden könne demnach die Strecke des RE 2 Donaueschingen - St Georgen. Bei der S-Bahn Stuttgart waren die Strecken Kirchberg-Backnang sowie Winnenden-Backnang am Abend gesperrt worden - wegen Bäumen und größerer Äste im Gleis. Sie sind wieder frei.

Wetter in Deutschland: Auf Hitze folgen heftige Gewitter – DWD warnt vor Superzelle

Update vom 24. August, 19.30 Uhr: Teils schwere Gewitter leiten zum Wochenausklang einen Wetterumschwung in Deutschland ein. Über die Beneluxländer zieht Sturmtief „Denis“ über die Bundesrepublik hinweg in die Nordsee. Mit im Gepäck: Starkregen, Hagelkörner und Orkanböen. Den Anfang macht der Südwesten des Landes.

Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnten sich sogar eine Superzelle zusammenbrauen. Dann seien bis Montag (27. August) regional gut 100 Liter Regen pro Quadrat möglich. Auch Hagelkörner der Größe eines Tischtennisballs könnten fallen. In Baden-Württemberg musste die Feuerwehr am Donnerstagabend (24. August) bereits mehrfach ausrücken. Bereits Anfang August sorgte Hagel dort in Teilen des Landes für Chaos.

Generell erwarten die Meteorologen in der nächsten Woche immer wieder Schauer und teils auch Gewitter. Die Temperaturen gehen weiter zurück und liegen am Montag (27. August) nur noch bei um die 20 Grad. „Ein Schönwetterhoch, wie wir es letzte Woche hatten, können wir nicht erwarten“, sagte ein Sprecher des DWD.

Wetter in Deutschland: Der Süden schwitzt, dem Westen drohen Gewitter

Update vom 24. August, 15.39 Uhr: Die Südhälfte Deutschlands schwitzt noch unter den tropischen Temperaturen. Doch wohl nicht mehr lange: aus dem Westen nähern sich Unwetter, die spätestens ab Freitag (25. August) über ganz Deutschland ziehen könnten. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) schwingt ab dem Nachmittag und frühen Abend das Wetter im Südwesten um. Für das Saarland und die Moselregion sind Gewitter mit Starkregen sowie Sturm- und Orkanböen vorhergesagt.

Windiger kann es auch an der Nord- und Ostseeküste kommen, doch erst zur Nacht hin ist dort mit Schauern zu rechnen. Zum Wochenende steigt deutschlandweit das Unwetter-Risiko, mit Hitze ist allenfalls noch im Süden und Südosten zu rechnen.

Unwetter im Anmarsch: Spätestens zum Wochenende ist es in Deutschland erst einmal vorbei mit der Hitze. Aus dem Westen rollt eine Gewitterfront an, die Sturm und Starkregen mitbringen kann. (Symbolfoto)

Hitze-Endspurt in Deutschland – dann heißt es: „Auf Wiedersehen, Hochsommer“

Erstmeldung vom 23. August: München – Der Sommer 2023 hat in Deutschland die Temperaturen ordentlich in die Höhe getrieben. Und es bleibt zunächst weiterhin sehr heiß: Wetterfachmann Dominik Jung erwartet im Osten und der Mitte Deutschlands am Mittwoch (23. August) und Donnerstag (24. August) Spitzenwerte von 30 bis 35 Grad. Nur in Norddeutschland soll es kühler werden, hier weist das Thermometer insbesondere in Küstennähe 22 bis 23 Grad aus.

Wetter in Deutschland: Hitze-Finale bis zum Wochenende – ab Freitag drohen Tornados und Unwetter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ebenfalls mit hochsommerlichen Wetterbedingungen. Nach der DWD-Vorhersage herrscht am Mittwoch hierzulande „im Norden zeitweise Durchzug von Wolkenfeldern, aber kaum Regen“. Die Wetterprognose besagt zudem, dass es „sonnig oder locker bewölkt und trocken“ bleibt. Erst „nachmittags und abends“ kann es „im süddeutschen Bergland und Umgebung erneut vereinzelte Gewitter“ geben. Die Höchstwerte liegen im Norden bei 21 bis 25 Grad, „sonst 25 bis 30 Grad, im Süden bis 35 Grad“.

Am Mittwoch (23. August) macht sich noch einmal die Hitze über Deutschland breit – mit Temperaturen über 30 Grad. Doch dann wendet sich das Blatt.

Die Hitzeperiode neigt sich aber dem Ende zu. Auch wenn das Wetter am Mittwoch in ganz Deutschland noch einmal viel Sonnenschein verspricht, verabschiedet sich der Hochsommer allmählich. Bereits am Donnerstag zeigen sich einige Wolken am himmel, der Freitag (25. August) könnte es dann in zahlreichen Regionen ziemlich ungemütlich werden. Die zunehmend schwülere Luft führt zu einem großen Knall, warnt Jung. Die Konsequenz: Am Freitagmittag kann es schwere Gewitter geben. Auch Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel sind zu erwarten. Hierbei schließt Meteorologe Jung die Entstehung von Tornados nicht aus.

Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten

Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) im Bundesstaat New York.
Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) bekannt, sind beeindruckende Lichterscheinungen am Himmel. Sie entstehen durch Wechselwirkungen zwischen Sonnenwinden und der Erdatmosphäre und sind in der Nähe der Pole sichtbar. Oder wie hier im Bundesstaat New York. © IMAGO
Görlitz - Polarlichter über Sachsen zu sehen am 11.10.2024 in Görlitz
In Europa sind Polarlichter am besten in Skandinavien zu bewundern. Manchmal hat man aber auch in Deutschland Glück, wie hier in Görlitz in Sachsen. © Felix Leda/LausitzNews.de/ IMAGO
Ein Tornado über dem Gardasee.
Tornados sind extrem starke Wirbelstürme, die eine schmale, rotierende Säule aus Luft bilden, die vom Boden bis zur Wolkenbasis reicht. Sie sind für ihre zerstörerische Kraft bekannt und treten vorwiegend in den USA auf. Hier hat sich sogar einer über dem Gardasee gebildet. © IMAGO/Jöran Steinsiek
Kim Vanaken (L) und Schwester Angela Coble (M) vor ihrem zerstörten Haus durch El Reno, Oklahoma, USA, 01 June 2013.
Der bis heute größte je gemessene Tornado war der „El Reno Tornado“. Er erreichte einen maximalen Durchmesser von 4,2 Kilometern, sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 480 km/h. Der Tornado wütete 2013 über Oklahoma in den USA. Es kamen mindestens acht Menschen ums Leben, wobei mindestens 151 verletzt wurden. Hier betrachten zwei Schwestern das, was von ihrem Haus nach dem Sturm zurückgeblieben ist. © Larry W. Smith/dpa
Riesige Hagelkörner in einer Handfläche.
Hagelstürme sind mit Eiskörnern gefüllte Gewitter, die sich zu großen Hagelkörnern formen. Diese Körner können beträchtliche Größen erreichen und erheblichen Schaden an Gebäuden und Feldern anrichten. Hier wurde Bayern getroffen. © IMAGO/B&S/Bernd März
Graupelschauer im Frühling: Ein kräftiger, kurzer Graupelschauer hinterlässt die Graupelkörner in einer alten Dachrinne.
Graupel ist eine Form von Niederschlag, bei der Schneekristalle durch angefrorene Wassertröpfchen zu Kügelchen verklumpen. Graupelkörner sind im Vergleich zu Hagel deutlich kleiner und weisen lediglich einen maximalen Durchmesser von ein bis fünf Millimeter auf. © Gottfried Czepluch / IMAGO
Eisblumen an einem Fenster bei kaltem Wetter im Winter.
Eisblumen sind eine Sonderform von Raureif. Die Eiskristalle entstehen meist an dünnen Fensterscheiben mit schlechter Wärmeisolierung. Voraussetzung ist eine Außentemperatur unter 0 °C, eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum, eine geringe Wärmedämmung des Glases und Staubteilchen auf dem Glas. © HEIKO KUEVERLING / imageBROKER / IMAGO
Winterwetter in Sassenheim am 01.02.25: Person geht mit zwei Hunden an der Leine bei Nebel und Frost spazieren.
Nebel besteht wie Wolken aus feinen Wassertropfen. Man spricht erst dann von Nebel, wenn die Sichtweite weniger als einen Kilometer beträgt. © Nico Garstman / IMAGO
Eine Straußenherde flieht vor einem Sandsturm in der Kalahari Wüste in Südafrika.
Wüstenstürme, wie beispielsweise der berüchtigte Sandsturm, treten in ariden Regionen auf und bringen große Mengen an Staub und Sand mit sich. Sie können zu starken Sandverwehungen führen und die Sicht stark beeinträchtigen. Vor diesem Sandsturm in der Kalahari Wüste in Südafrika flieht eine Straußenherde. © Thomas Dressler/IMAGO
Saharastaub im Erzgebirge.
Saharastaub ist eigentlich in Deutschland gar nicht so ungewöhnlich. Im Schnitt zieht Wüstenstaub etwa fünf bis 15-mal pro Jahr aus der Sahara über Marokko und Frankreich nach Deutschland. Hier hat der Staub den Himmel über dem Erzgebirge rot gefärbt. © Oliver Kaufmann / dpa
Frauen halten Regenschirme, während sie bei starkem Regen in Kolkata, Indien, am 16. Oktober 2024 auf der Straße gehen.
Der Monsun ist eine großräumige, beständige Luftzirkulation (Luftströmung) im Bereich der Tropen und Subtropen. Besonderen Einfluss hat der Monsun auf das Klima auf dem Indischen Subkontinent. Hier bringt er im Winter Trockenzeiten und im Sommer Starkregenereignisse (Monsunregen), wie hier in Kolkata (Indien). © Sudipta Das / IMAGO
Gewitterblitz schlägt in den Großen Feldberg bei Frankfurt ein.
Gewitterblitze sind elektrische Entladungen, die während Gewittern auftreten. Sie erzeugen helle Lichtblitze und begleitenden Donner. Gewitterblitze können sowohl in Wolken als auch zwischen Wolken oder zwischen Wolken und dem Boden auftreten. Hier schlägt ein Blitz in den Großen Feldberg bei Frankfurt ein. © IMAGO/Jan Eifert
14.08.2024: Gewitterzelle über Thüringen mit lila Wolkenstimmung und Windrädern.
Donner sind sehr laute Schallwellen, die bei einem Gewitter entstehen. Wenn es blitzt, wird die Luft um den Blitzkanal schlagartig bis auf 30.000 Grad erhitzt. Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitzkanal wie bei einer Explosion aus. Diese plötzliche Ausdehnung führt wiederum zu einem lauten Krachen, das wir als Donner bezeichnen. © christian heilwagen / IMAGO
Hier steuert der Zyklon Mocha auf Myanmar zu.
Zyklone sind großräumige Tiefdrucksysteme, die sich über den Ozeanen bilden. Sie können sich zu extremen Stürmen entwickeln und starke Winde, Regen und Wellen verursachen. Zyklone werden in verschiedenen Teilen der Welt mit unterschiedlichen Namen bezeichnet, wie z. B. Hurrikane oder Taifune. Hier steuert der Zyklon Mocha auf Myanmar zu. © Cover-Images/IMAGO
Ein Mann mit einem kaputten Schirm im Typhoon Nina, Schwarz-Weiß-Foto 1975.
Der verheerendste Taifun im 20. Jahrhundert war Taifun Nina im August 1975 in China. Durch den Taifun brachen zwei große Staumauern und zehn kleinere. Die dadurch verursachten bis zu zehn Meter hohen Flutwellen töteten 100.000 Menschen. Hier versuchen die Menschen während des Taifuns, sich mit Schirmen vor Wind und Regen zu schützen. © Chan Kiu / IMAGO
Verwüstungen des Hurrikans Patricia am Freitag, dem 23. Oktober 2015.
Hurrikane sind tropische Wirbelstürme der Nordhalbkugel. Ab einer Windgeschwindigkeit von 118 Kilometern pro Stunde erhalten sie die Bezeichnung „Hurrikan“. Das entspricht der Windstärke 12 auf der Beaufort-Skala. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 345 Kilometern pro Stunde war Hurrikan Patricia der stärkste Hurrikan, der bisher aufgezeichnet wurde. Er verwüstete große Teile Zentralamerikas, wie hier eine Stadt in Mexiko. © Agencia EL UNIVERSAL Ramon Romero JMA / IMAGO
Tief Bernd: Menschen versuchen sich im Harz bei Windgeschwindigkeiten von über 130 km/h auf den Beinen zu halten.
Orkane sind Stürme ab einer Windstärke von 12 auf der Beaufort-Skala. Sie treten nur in Mitteleuropa auf und entstehen bei größer werdenden Temperaturunterschieden zwischen den südlichen Ländern und der Polarregion. Hier versuchen sich die Menschen im Harz bei einer Windgeschwindigkeit von über 130 km/h auf den Beinen zu halten. © Bernd März / IMAGO
Regenbogen im Weserbergland zwischen Halle und Bremke.
Regenbogen entstehen, wenn Sonnenlicht durch Regentropfen gebrochen und reflektiert wird. Dadurch entsteht ein buntes Lichtspektrum, das am Himmel sichtbar wird. Regenbögen sind oft nach Regenschauern zu sehen, wie hier im Weserbergland zwischen Halle und Bremke. © Ulrich Stamm/IMAGO
Halo-Erscheinung mit Zirkumzenitalbogen und Nebensonnen auf dem Weg zum Fichtelberg am Hotel Sachs.
Haloerscheinungen bestehen aus hellen Kreisen, Bögen oder Flecken am Himmel. Sie entstehen durch Brechung und Spiegelung des Lichts an Eiskristallen. Haloerscheinungen sind auch gar nicht so selten, wie man denkt. Durchschnittlich kann man sie an sechs bis sieben Tagen im Monat beobachten. © Hanke / IMAGO
Staubteufel auf einer Baustelle in Essen.
Staubteufel sind kleine Wirbelwinde, die aus aufgewirbeltem Staub oder Sand bestehen. Sie entstehen durch lokale Temperaturunterschiede und können in Wüsten oder trockenen Gebieten beobachtet werden – oder wie hier auf einer Baustelle in Essen. © Gottfried Czepluch/IMAGO
Reif umzieht Herbstlaub.
Reif – die kleine weiße Schicht kann man an vielen Wintertagen morgens auf dem Boden oder auf den Windschutzscheiben von Autos beobachten. Reif entsteht, wenn die Lufttemperatur unter den Gefrierpunkt fällt und der in der Atmosphäre vorhandene Wasserdampf direkt in Eis übergeht. Sobald die Temperaturen auf größeren Flächen unter den Gefrierpunkt sinken, werden auch ganze Wiesen und Felder weiß. © Bernd Leitner / IMAGO
Morgentau bei Sonnenaufgang auf Grashalmen auf einer Wiese in, Rottweil, Baden-Württemberg.
Tau ist das Gegenstück zum Rau. Hier wandelt sich der gasförmige Wasserdampf in flüssiges Wasser um, er kondensiert also. Dieses Phänomen lässt sich meistens in den frühen Morgenstunden beobachten. © Silas Stein/IMAGO
Föhnwind in München mit Fernsicht bis zu den Alpen.
Föhnwinde sind trockene, warme und fallende Winde, die auf der Leeseite von Gebirgen auftreten. Sie können starke Temperaturänderungen und Trockenheit verursachen und sind in Regionen mit Gebirgen wie den Alpen häufig. In München hat man an einem Tag mit Föhnwind oft eine Fernsicht bis zu den Alpen. © Christian Offenberg/IMAGO
Schneesturm in den USA, New Orleans: Mann geht zugeschneite Landschaft im Schneegestöber entlang.
Schneestürme sind eine Mischung aus starken Sturmböen und Schnee. Sie können mehrere Meter Neuschnee mit sich bringen und das Sichtfeld stark einschränken. Nordamerika ist häufig von Schneestürmen betroffen, wie hier in New Orleans in den USA. © Gerald Herbert / dpa
Person schippt Schnee im Gestöber.
Ein Blizzard ist ein heftiger Schneesturm mit starkem Schneefall und hohen Windgeschwindigkeiten. Er führt zu Schneeverwehungen, stark eingeschränkter Sicht und gefährlicher Kälte. Blizzards sind extrem und erfordern Vorsicht, um sich vor den Gefahren zu schützen, die sie mit sich bringen. Sie treten vermehrt in Nordamerika auf. © IMAGO

Wetter: Deutschland erlebt das vorläufige Ende der Hitze – „Auf Wiedersehen Hochsommer“

„Auf Wiedersehen Hochsommer heißt es spätestens ab Samstag. Dann wird es überall aus Nordwesten kälter“, so die Wetterprognose des Experten. Der Geschäftsführer des Wetterdienstes Q.met meinte zu Wetter.net, dass es bereits am Sonntag (27. August) einen spürbaren Temperaturabfall geben dürfte. Dieser habe „nur noch Höchstwerte um 20 Grad“ zur Folge. In Norddeutschland bewegen sich die Temperaturen knapp unter diesem Wert, im Süden des Landes werden die 20 Grad dagegen leicht überschritten. Auch vereinzelte Schauer können auftreten.

Die Wettertendenz der kommenden Tage weist in dieselbe Richtung. „Auch nächste Woche ist keine Sommerhitze in Sicht. Der Hochsommer geht und ist dann auch weg“, so Jung: „Klar kann es im September auch nochmal schöne Spätsommertage geben oder den Altweibersommer, das kann man aber heute noch nicht so genau sagen. Das müssen wir abwarten.“ Einen positiven Aspekt des Temperaturabfalls sieht der Wetterexperte jedoch auch: „Immerhin kann man dann nachts wieder gut schlafen, denn die große Schwüle ist dann vorbei.“

Deutschland-Wetter: Deutlicher Temperatursturz zum Wochenende

Die Wetter.net-Vorhersage prognostiziert in den kommenden Tagen folgende Aussichten:

Mittwoch (23. August):23 bis 35 Grad, viel Sonnenschein und große Hitze
Donnerstag (24. August):23 bis 37 Grad, einzelne Gewitter im Südwesten und heiß, sonst meist noch sonnig und trocken
Freitag (25. August):24 bis 33 Grad, drückende Schwüle und verbreitet heftige Schauer und Gewitter, Unwetter möglich
Samstag (26. August):18 bis 25 Grad, Abkühlung und noch einzelne Schauer im Süden
Sonntag (27. August):17 bis 23 Grad, Mix aus Sonnenschein und Wolken, kurze Schauer, viel kühler als zuletzt
Montag (28. August):16 bis 22 Grad, frisches Frühherbstwetter, immer wieder Sonne und Wolken im Wechseln, kurzer Schauer
Dienstag (29. August):16 bis 21 Grad, Mix aus Sonnenschein und Wolken, immer wieder Schauer und recht kühl
Mittwoch (30. August):17 bis 21 Grad, Sonne und Wolken wechseln sich ab, regional sind kurze Schauer möglich

Zuletzt hatten extreme Unwetter in Deutschland für Chaos gesorgt – unter anderem am Frankfurter Flughafen. (kh)

Für diesen von der Redaktion geschriebenen Artikel wurde maschinelle Unterstützung genutzt. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung von Redakteur Kai Hartwig sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © -/Stadt Tuttlingen/dpa

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