Bis zu 44 Grad Celsius

Hitze-Alarm in Italien: Orange Warnstufe in elf Städten ausgerufen – ein Ort besonders im Fokus

  • schließen

Eine große Hitzewelle breitet sich in Italien aus. In den nächsten Tagen klettern die Temperaturen deutlich über 40 Grad Celsius – Ärzte warnen.

Rom – Im Süden Europas wie in der Türkei oder Griechenland sind ersten Hitzewellen bereits eingetroffen. Auch in Italien sorgt das Hochdruckgebiet „Minos“ für Extremwerte. Während die ersten Urlauber sich an den italienischen Stränden oder in den Städten befinden, klettern die Temperaturen auf bis zu über 40 Grad Celsius. Das italienische Gesundheitsministerium hat für Mittwoch (19. Juni) und Donnerstag (20. Juni) Hitzewarnungen für zahlreiche Regionen ausgesprochen.

Hitzewarnung für Italiens Städte: Temperaturen über 40 Grad Celsius

Das Hochdruckgebiet „Minos“ zieht aus Afrika Richtung Mittelmeer und bringt laut dem italienischen Portal RaiNews die erste schwere Hitzewelle des Jahres nach Italien. Besonders betroffen sind Mittel- und Süditalien. Am Mittwoch (19. Juni) werden in Oristano auf Sardinien 39 Grad Celsius erwartet. Die Temperaturen könnten um Cagliari, ebenfalls auf Sardinien, sogar auf 44 Grad Celsius steigen.

Das Hochdruckgebiet „Minos“ lässt die Temperaturen in Italien auf über 40 Grad steigen (Symbolbild).

In den Provinzen Benevento und Taranto werden diese Woche noch 41 Grad Celsius erwartet. In anderen Teilen Italiens wird mit Temperaturen um die 40 Grad gerechnet. Das Hochdruckgebiet heizt auch die Region Apulien ordentlich ein, wo mit Werten um die 36 Grad Celsius gerechnet wird. Auch in der Region Umbrien breitet sich die Hitze mit 35 Grad Celsius Richtung Norden aus.

Orange Hitze-Warnstufe in 15 Städten Italiens – Perugia erreicht rot

Gleich elf Städte wurden im Hitzewellen-Bulletin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch orange gefärbt, was der Warnstufe zwei von drei entspricht. Die Warnung wurde für folgende Städte ausgesprochen:

  • Ancona
  • Bologna
  • Bozen
  • Campobasso
  • Frosinone
  • Latina
  • Palermo
  • Perugia
  • Pescara
  • Rieti
  • Rom

Am Donnerstag soll sich die Lage laut adnkronos.com verschärfen. Perugia wird sich an diesem Tag rot färben und damit die höchste Warnstufe erreichen. Für insgesamt 15 Städte gilt am Donnerstag die Hitzewarnstufe zwei. Bolzano fällt aus der Liste wieder raus, dafür kommen folgende Städte hinzu:

  • Bari
  • Catania
  • Florenz
  • Neapel
  • Reggio Calabria
  • Viterbo

Hitzewelle in Italien bis mindestens Freitag – Ärzte warnen Bevölkerung

Die Temperaturen liegen in Italien teilweise bis zu 12 Grad über den Durchschnittswerten für diese Zeit. Bis mindestens Freitag soll die Hitzewelle anhalten. Am Samstag können dann Gewitter aufziehen und vor allem im Norden die Situation entschärfen. Bis dahin warnen Ärzte die vulnerable Bevölkerung, sich gut vor der Hitze zu schützen. Die extreme Hitze könnte in den nächsten Monaten immer wieder auftauchen. Meteorologen fürchten, dass die Sommer in Europa in den nächsten Jahren heißer werden könnten.

Unbekannte Städte, Dörfer und Landschaften: Zehn Geheimtipps für den Italien-Urlaub

Stadt Urbino in der italienischen Region Marken
Im Italien-Urlaub verschlägt es viele Reisende zu den Touristenmagneten Rom, Venedig oder Florenz. Aber wie wäre es mit der Stadt Urbino in der italienischen Region Marken? Sie gilt als die “Wiege der Renaissance” und ist der Ort, an dem der berühmte Künstler Raffael das Licht der Welt erblickte. Sein Geburtshaus kann heute noch besichtigt werden. Aufgrund der imposanten Architektur zählt Urbino zudem zum Unesco-Weltkulturerbe. Das wohl beeindruckendste Bauwerk ist der Palazzo Ducale aus dem 15. Jahrhundert.  © Pond5 Images/Imago
Kanal Vena in der italienischen Stadt Chioggia
Wer keine Lust auf lange Schlangen und Gedränge in der Lagunenstadt Venedig hat, findet nur etwa eine Autostunde entfernt die “kleine Schwester” Chioggia – auch bekannt als “kleines Venedig”. Das malerische Fischerdorf mit seinen engen Gassen und bunten Häuschen zeigt das authentische Italien und lädt zu einem Spaziergang durch die Altstadt ein. Besonders an den insgesamt neun Brücken, die über den Canal Vena führen, fühlt man sich an die große Schwester nur 50 Kilometer entfernt erinnert.  © Pond5 Images/Imago
Civita di Bagnoregio in der italienischen Region Latium
Besonders ursprünglich ist das Dorf Civita di Bagnoregio in der Region Latium geblieben. Es wurde vor rund 2.500 Jahren von den Etruskern gegründet und drohte seither aufgrund von Erdrutschen schon mehrere Male auszusterben. Seine einzigartige Lage an der Spitze eines Gesteins macht den Ort jedoch zu einem perfekten Ausflugsziel: Er ist nur über eine 250 Meter lange Fußgängerbrücke zu erreichen, sodass Touristen und Einheimische schon immer vor Autolärm verschont geblieben sind. Eine wunderbare Gelegenheit für Besucher, entspannt durch die Gassen zu spazieren und sich in vergangene Zeiten entführen zu lassen. © Liubomir Paut/Imago
Panorama der zentralen Apenninen im Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga in den Abruzzen
Die Abruzzen zählen ebenfalls zu den eher weniger besuchten Regionen Italiens. Jedoch finden Aktivurlauber genug zu tun, denn mit dem Gebirgsmassiv Gran Sasso befindet sich hier einer der eindrucksvollsten Höhenzüge Italiens. Der Nationalpark verfügt über eine Vielzahl von gut ausgewiesenen Wanderwegen, die tolle Ausblicke auf die imposante Berglandschaft bieten. Da sich das Gebirge nur unweit der Adria-Küste befindet, lässt sich ein Wanderurlaub auch wunderbar mit einer Auszeit am Strand verbinden. © Pond5 Images/Imago
Hafen in Portovenere
Die Cinque Terre mit ihren fünf malerischen Küstendörfern gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen von Italien-Reisenden – daher wird es hier immer Sommer auch mal ganz schön voll. Wer es etwas ruhiger mag, findet nur unweit davon das vergleichsweise unbekannte Portovenere. Auch hier reihen sich bunte Fischerhäuschen aneinander, vor denen sich im Hafen kleine Boote tummeln. Einen Besuch ist außerdem die alte Ortskirche San Pietro wert, die sich vorgelagert auf einem steilen Felsen befindet, sowie die Burg Doria, welche auf einem hohen Felsmassiv thront.  © Pond5 Images/Imago
Sommerabend auf Panarea
Zu den eher unbekannteren Inseln Italiens zählt Panarea im Thyrrenischen Meer vor Sizilien. Beliebt ist sie vor allem bei Prominenten und Wohlhabenden, was sich auch an den Luxusyachten bemerkbar macht, die sich im Hafen befinden. Wer nicht auf dem Eiland übernachten möchte, kann einen Tagesausflug mit der Fähre von Milazzo aus unternehmen. Die Ostküste der Insel ist dicht besiedelt und kann somit wunderbar zu Fuß erkundet werden. Ein Highlight sind die Häuser im Ort San Pietro, die mit ihren weißen Fassaden und blauen Türen an griechische Dörfer erinnern. Wer etwas entspannen möchte, findet sich am Sandstrand Caletta di Zimmari ein.  © Alexander Rochau/Imago
Piazza del Comune Duomo di Santa Maria Assunta mit Torrazzo Baptisterium in Cremona
80 Kilometer südöstlich von Mailand liegt die Stadt Cremona, die für ihre Jahrhunderte alte Tradition des Geigenbaus bekannt ist – bekannte Meister wie Stradivari, Guaneri und Amati waren hier tätig. Einige der schönsten Instrumente werden im Rathaus, dem Palazzo del Comune, ausgestellt. Sehenswert sind zudem der eindrucksvolle Dom von Cremona sowie der benachbarte Glockenturm und das Baptisterium (siehe Bild). © Martin Jung/Imago
Hochebene von Castelluccio im Nationalpark Monti Sibillini
Die Region Marken gehört zu den am wenigsten besuchten Gebieten Italiens – dabei befindet sich hier mit dem Nationalpark Monti Sibillini ein wahres Paradies für Wanderer. Der höchste Gipfel des Gebirgsmassivs ist der Monte Vettore mit 2.476 Metern, an dessen Fuß sich der malerische Lago di Pilato befindet. Zu den beliebtesten Fotomotiven zählt jedoch die Hochebene von Castelluccio, die sich im Mai und Juni in ein buntes Blumenmeer mit Farben von ockergelb bis lila verwandelt.  © Maurizio Sartoretto/Imago
Matera in der italienischen Region Basilikata
Der Ort Matera in der italienischen Region Basilikata wurde 2019 mit dem Titel Kulturhauptstadt ausgezeichnet und im James-Bond-Film “Keine Zeit zu sterben” zur Kulisse einer rasanten Verfolgungsjagd. Dennoch halten sich die Touristenmassen in den verschlungenen Gassen, die sich an den kargen Hügeln entlang schlängeln, noch in Grenzen. Besonders beeindruckend an Matera sind die in den Fels geschlagenen Höhlenwohnungen, auch genannt Sassi, in denen bis in die 60 Jahre hinein noch Menschen lebten.  © Pond5 Images/Imago
Rocce Rosse in Arbatax auf Sardinien
Auf Sardinien konzentrieren sich viele Touristen auf die Regionen rund um Cagliari und Olbia. Dabei hat auch der Osten der Insel einiges zu bieten. Zu den atemberaubendsten Ausblicken zählt die Bucht Rocce Rosse bei Arbatax, einem Ortsteil der Stadt Tortoli. Die hohen roten Granitfelsen vor dem türkisfarbenen Meer sorgen für ein einzigartiges Schauspiel. Am Strand von Cea, wenige Kilometer entfernt, befinden sich mit “Is Scoglius Arrubius” zwei weitere beeindruckende rote Felsen.  © Vadym Lavra/Imago

Auch in Bayern ist der Sommer endlich angekommen. Andere Teile Deutschlands waren von starken Unwettern betroffen. Im Süden Brandenburgs schwebt ein Mann weiter in Lebensgefahr. (vk)

Rubriklistenbild: © Cecilia Fabiano/dpa

Kommentare