Nicht nur auf der Zugspitze

Wintereinbruch mitten im Sommer: Woche brachte bis zu 80 cm Neuschnee – Beeindruckende Bilder

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Erstaunliche Anblicke mitten im Sommer: Die Woche brachte in manchen Regionen bis zu 80 Zentimeter Neuschnee.

Garmisch-Partenkirchen/Innsbruck – Der Juli steht für Sommer und Sonne satt. Doch in diesen Tagen zeigt er in einigen Regionen ein ganz anderes Gesicht: Es kam dort zu einem Wintereinbruch mit viel Neuschnee. Auf Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze, herrschte teilweise dichtes Schneetreiben.

„Am meisten geschneit hat es in der Venedigergruppe“

Auch Österreichs Berge waren diese Woche stark betroffen. „Besonders auf den Bergen der Zillertaler Alpen und der Hohen Tauern hat es in den vergangenen Tagen ordentlich geschneit“, schrieb der Österreichische Alpenverein am Mittwoch. „Die Neuschneesummen seit Montagabend, 07.07. auf rund 2.800 m liegen zwischen 30 und 80 cm. Am meisten geschneit hat es in der Venedigergruppe. Starker Nordwind hat den Neuschnee umfangreich verfrachtet.“

Einer der zahlreichen Kommentare: „Und dann gibt es Wanderer aus unserem Lieblings-Nachbarland, die in kurzer Hose und Sommerjacke auf 2800 m im Schnee herumturnen und dann mit dem Heli geborgen werden müssen.“ Womöglich meint er den 19-jährigen Frankfurter, der am Mittwoch mit einem Hubschrauber in Tirol gerettet werden musste, nachdem er sich überschätzt hatte.

Teilweise sind beeindruckende Bilder in den Sozialen Medien gelandet. Der Bergerhof in Kals am Großglockner veröffentlichte beispielsweise am Donnerstag entsprechende Fotos bei Facebook mit dem Hinweis „Wintereinbruch im Juli“.

Hessischer Hüttenwirt in Kärnten: „Plötzlich war hier oben alles weiß“

Auch die Bergrettung Tirol hatte am Mittwoch in einem Facebook-Posting gewarnt – darin war von bis zu 40 Zentimetern Neuschnee in Tirol die Rede. „Touren im Hochgebirge erfordern jetzt besondere Aufmerksamkeit – die Bedingungen sind plötzlich winterlich, mitten im Sommer“, hieß es darin. Ein Hüttenwirt aus Hessen wurde in Kärnten vom Wintereinbruch überrascht: „Plötzlich war hier oben alles weiß“, sagte er laut hna.de.

Bis zum Wochenende hatte sich die Lage zwar beruhigt, doch der Wintereinbruch hat in den Alpen immer noch Folgen. „Von Montagabend bis Mittwoch sank die Schneefallgrenze in den Nördlichen Kalkalpen und am Alpenhauptkamm bis teils unter 2000 m. Liegen geblieben ist der Schnee oberhalb von etwa 2400 m“, heißt es im Bergbericht des Deutschen Alpenvereins fürs Wochenende. Der Lawinenwarndienst Tirol habe in seinem Blog sogar vor Lockerschneelawinen im Hochgebirge gewarnt.

Die schönsten Freibäder Bayerns: In jeder Region gibt es echte Highlights

Die Sonne brennt auf Bayern, die Straße verwandelt sich in eine gefühlte Sauna – wie verlockend ist dann der Freibad-Besuch mit einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass! Gerade in Bayern locken dabei zahlreiche Bäder ihre Besucher mit einer großen Auswahl an Becken, schönen Aussichten, toller Wasserqualität und mehr. Der Bayerische Rundfunk hat daher eine Liste der besten Freibäder Bayerns zusammengestellt – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Sonne brennt auf Bayern, die Straße verwandelt sich in eine gefühlte Sauna – wie verlockend ist dann der Freibad-Besuch mit einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass! Gerade in Bayern locken dabei zahlreiche Bäder ihre Besucher mit einer großen Auswahl an Becken, schönen Aussichten, toller Wasserqualität und mehr. Auf den nachfolgenden Fotos stellen wir eine Auswahl der besten Freibäder Bayerns vor, zusammengestellt auf Basis verschiedener Rankings im Netz, zum Beispiel beim Bayerischen Rundfunk und in der Ausflugssparte der Deutschen Bahn. © IMAGO/Markus Matzel
In besonderer Kulisse am Fuße einer imposanten Bergwand liegt das Felsenbad Pottenstein in Oberfranken. Es gilt gar als eines der schönsten Freibäder Deutschlands und ist eines der ältesten seiner Art in ganz Bayern.
In besonderer Kulisse am Fuße einer imposanten Bergwand liegt das Felsenbad Pottenstein in Oberfranken. Es gilt gar als eines der schönsten Freibäder Deutschlands und ist eines der ältesten seiner Art in ganz Bayern. © IMAGO / imagebroker
Dass dort heute gebadet wird, war zwischenzeitlich mehr als unsicher: Denn Ende der 80er Jahre verfiel das Freibad. Doch engagierte Bürger gründeten einen Verein, organisierten die Sanierung und sind hauptverantwortlich für die 2001 erfolgte Neueröffnung.
Dass dort heute gebadet wird, war zwischenzeitlich mehr als unsicher: Denn Ende der 80er Jahre verfiel das Freibad. Doch engagierte Bürger gründeten einen Verein, organisierten die Sanierung und sind hauptverantwortlich für die 2001 erfolgte Neueröffnung. © picture-alliance / dpa | Tobias_D._Höhn
„Seither lockt der Naturbadeteich zahlreiche Gäste an“, heißt es auf der Website des Freibads. „Ganz ohne Chemikalien wird das Wasser durch einen bepflanzten natürlichen Filterbereich gereinigt.“
„Seither lockt der Naturbadeteich zahlreiche Gäste an“, heißt es auf der Website des Freibads. „Ganz ohne Chemikalien wird das Wasser durch einen bepflanzten natürlichen Filterbereich gereinigt.“  © picture-alliance/ dpa | David Ebener
Dazu gibt es einen Biergarten, der mit Verpflegung und schönem Panoramablick lockt. Das Felsenbad Pottenstein liegt gegenüber dem Schöngrundsee und erfreut Jahr für Jahr begeisterte Freibad-Besucher von jung bis alt.
Dazu gibt es einen Biergarten, der mit Verpflegung und schönem Panoramablick lockt. Das Felsenbad Pottenstein liegt gegenüber dem Schöngrundsee und erfreut Jahr für Jahr begeisterte Freibad-Besucher von jung bis alt. © picture-alliance/ dpa | David Ebener
Nur 20 Kilometer von Nürnberg entfernt befindet sich die Gemeinde Großhabersdorf. Und die darf zurecht stolz auf ihr Naturbad sein.
Nur 20 Kilometer von Nürnberg entfernt befindet sich die Gemeinde Großhabersdorf. Und die darf zurecht stolz auf ihr Naturbad sein.  © Gemeinde Großhabersdorf
Laut Gemeinde-Website ist es das „zweitgrößte Freibad in Mittelfranken, das auf chemische Zusätze zur Aufbereitung des Wassers verzichtet“.
Laut Gemeinde-Website ist es das „zweitgrößte Freibad in Mittelfranken, das auf chemische Zusätze zur Aufbereitung des Wassers verzichtet“.  © Gemeinde Großhabersdorf
Zudem glänzt es für Kinder mit einem „künstlich angelegten Bachlauf mit Sandspielbereich“, einem Beachvolleyballfeld und einer Gänseeiche, eine „als Naturdenkmal geschützte mächtige Eiche“. Am 6. Juni beginnt die diesjährige Saison.
Zudem glänzt es für Kinder mit einem „künstlich angelegten Bachlauf mit Sandspielbereich“, einem Beachvolleyballfeld und einer Gänseeiche, eine „als Naturdenkmal geschützte mächtige Eiche“. Am 6. Juni beginnt die diesjährige Saison. © Gemeinde Großhabersdorf
Das Freibad am Sonnenbüchl in Bad Wörishofen kann dem Ausflugsratgeber der Deutschen Bahn zufolge vor allem mit einem großen Pluspunkt überzeugen: Die verfügbare Liegefläche ist 40.000 Quadratmeter groß. Selbst bei gigantischem Hitzesommer-Andrang findet hier also jeder sein Plätzchen.
Das Freibad am Sonnenbüchl in Bad Wörishofen kann vor allem mit einem großen Pluspunkt überzeugen: Die verfügbare Liegefläche ist 40.000 Quadratmeter groß. Selbst bei gigantischem Hitzesommer-Andrang findet hier also jeder sein Plätzchen. Dazu gibt es laut Website drei Becken, einen Abenteuerspielplatz und Volleyballfelder. Die Saison startet Ende Mai, der Eintritt kostet zwischen zwei (Kinder) und 3,50 Euro (Erwachsene).  © IMAGO / MiS
Dazu gibt es laut Website drei Becken, einen Abenteuerspielplatz und Volleyballfelder. Die Saison startet Ende Mai, der Eintritt kostet zwischen zwei (Kinder) und 3,50 Euro (Erwachsene).
Dazu gibt es laut Website drei Becken, einen Abenteuerspielplatz und Volleyballfelder. Die Saison startet Ende Mai, der Eintritt kostet zwischen zwei (Kinder) und 3,50 Euro (Erwachsene).  © IMAGO / MiS
Feiert nächstes Jahr den 50. Geburtstag: das Warmfreibad in Farchant.
Das Panoramabad Farchant in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen begeistert seine Besucher nicht nur mit seiner atemberaubenden Alpenkulisse, sondern auch mit einer langen Rutsche, vier Becken und einer großen Liegewiese. Die Saison startet voraussichtlich Ende Mai und geht dann bis Ende September. © Gemeinde Farchant
Ein Freibad mit Rutsche ist bei schönstem Wetter fast leer, im Hintergrund sieht man die Berge. 
Der Eintritt für einen Tag kostet zwischen vier (Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren) und acht (Erwachsene) Euro. Die Website des Freibads hat noch einen speziellen Tipp – denn der Sprung ins erfrischende Nass lohnt sich besonders nach einer schönen Wanderung in der Umgebung. © Andreas Müller/Gemeinde Farchant
Das Erlebnisfreibad Bärenwelle in Grafenau, Niederbayern, darf in dieser Fotostrecke nicht fehlen.
Das Erlebnisfreibad Bärenwelle in Grafenau, Niederbayern, darf in dieser Fotostrecke nicht fehlen.  © Touristinfo Grafenau
Neben 50-Meter-Bahnen im Sportbecken sowie Sprung- und Planschbecken zählt vor allem das Wellenbad zu den Highlights. „Im Wellenbad können Sie im kräftigen Seegang schwimmen oder die rollende Brandung im Flachwasser genießen“, schreibt der Betreiber auf der Website des Erlebnisfreibads.
Neben 50-Meter-Bahnen im Sportbecken sowie Sprung- und Planschbecken zählt vor allem das Wellenbad zu den Highlights. „Im Wellenbad können Sie im kräftigen Seegang schwimmen oder die rollende Brandung im Flachwasser genießen“, schreibt der Betreiber auf der Website des Erlebnisfreibads. © Touristinfo Grafenau
Stolz ist das Erlebnisfreibad Bärenwelle aber auch auf die Riesenrutsche: „Ein besonderes Highlight ist die 86 Meter lange Riesenrutsche mit separatem Auffangbecken“, heißt es auf der Website.
Stolz ist das Erlebnisfreibad Bärenwelle aber auch auf die Riesenrutsche: „Ein besonderes Highlight ist die 86 Meter lange Riesenrutsche mit separatem Auffangbecken“, heißt es auf der Website. © Touristinfo Grafenau
Neben Liegewiesen, Kiosk und einer Sonnenterrasse gibt es für die Sand-Sportbegeisterten auch ein Beachvolleyballfeld.
Neben Liegewiesen, Kiosk und einer Sonnenterrasse gibt es für die Sand-Sportbegeisterten auch ein Beachvolleyballfeld. © Touristinfo Grafenau
Ende Mai feiert das Stadionbad in Nürnberg Saisoneröffnung. Auch in diesem Jahr dürfte es wieder viele Besucher anlocken.
Ende Mai feiert das Stadionbad in Nürnberg Saisoneröffnung. Auch in diesem Jahr dürfte es wieder viele Besucher anlocken.  © picture alliance/dpa | Daniel Karmann
Und das nicht ohne Grund, gibt es doch in dem Freibad einen Sprungturm mit Zehn-Meter-Brett, auf dem man seinen Mut beweisen kann, mehrere Becken, einen Klein­kin­der­be­reich mit Bach­lauf sowie eine große Liegewiese, auf der auch schattenspendende Bäume stehen.
Ende Mai feiert das Stadionbad in Nürnberg Saisoneröffnung. Auch in diesem Jahr dürfte es wieder viele Besucher anlocken. Und das nicht ohne Grund, gibt es doch in dem Freibad einen Sprungturm mit Zehn-Meter-Brett, auf dem man seinen Mut beweisen kann, mehrere Becken, einen Klein­kin­der­be­reich mit Bach­lauf sowie eine große Liegewiese, auf der auch schattenspendende Bäume stehen. Für mittelfränkische Freibad-Enthusiasten ein Muss. © picture-alliance/ dpa | Daniel Karmann
Für mittelfränkische Freibad-Enthusiasten ein Muss.
Für mittelfränkische Freibad-Enthusiasten ein Muss. © picture alliance/dpa | Daniel Karmann
Mindestens unter Kennern gilt es als eines der schönsten Freibäder Münchens und hat sich damit auch einen Platz in dieser Fotostrecke verdient: Das Naturbad Maria Einsiedel in der bayerischen Landeshauptstadt.
Mindestens unter Kennern gilt es als eines der schönsten Freibäder Münchens und hat sich damit auch einen Platz in dieser Fotostrecke verdient: Das Naturbad Maria Einsiedel in der bayerischen Landeshauptstadt. © IMAGO / HRSchulz
Seine Besucher begeistert es nicht nur mit den schönen Schwimmbecken: Eine Besonderheit des Freibads ist der Zugang zum Mühlbach, in dem man sich an der großen Liegewiese entlang quer durch das Schwimmbad treiben lassen kann.
Seine Besucher begeistert es nicht nur mit den schönen Schwimmbecken: Eine Besonderheit des Freibads ist der Zugang zum Mühlbach, in dem man sich an der großen Liegewiese entlang quer durch das Schwimmbad treiben lassen kann. © IMAGO / Lindenthaler
Eine echte Freibad-Perle in dieser Liste ist die Hainbadestelle in Bamberg. Bereits 1786 wurde hier – für die Gesundheit natürlich – gebadet. Heute ist die Hainbadestelle ein Flussbad an einem Seitenarm der Regnitz am Bamberger Stadtpark.
Eine echte Freibad-Perle in dieser Liste ist die Hainbadestelle in Bamberg. Bereits 1786 wurde hier – für die Gesundheit natürlich – gebadet. Heute ist die Hainbadestelle ein Flussbad an einem Seitenarm der Regnitz am Bamberger Stadtpark. © Screenshot Zwischen Spessart und Karwendel / Bayerischer Rundfunk
Laut Website der örtlichen Stadtwerke wurde die Hainbadestelle 2018 runderneuert und begeistert ihre Besucher nun mit einem hölzernen Steg zum Sonnen, einer Liegewiese, Kiosk und WC sowie der Regnitz zum natürlichen Badevergnügen.
Laut Website der örtlichen Stadtwerke wurde die Hainbadestelle 2018 runderneuert und begeistert ihre Besucher nun mit einem hölzernen Steg zum Sonnen, einer Liegewiese, Kiosk und WC sowie der Regnitz zum natürlichen Badevergnügen.  © Screenshot Zwischen Spessart und Karwendel / Bayerischer Rundfunk
Mitte Mai war die diesjährige Saisoneröffnung.
Mitte Mai war die diesjährige Saisoneröffnung. © Screenshot Zwischen Spessart und Karwendel / Bayerischer Rundfunk
Das Freibad in Landshut begeistert nicht nur mit fantastischem Wasserspaß, sondern auch mit einem vielfältigen Angebot abseits der Becken. Denn während die Wasserratten den Sprungturm oder die Riesenrutsche (80 Meter!) aufsuchen, finden auch wasserscheue Gäste eine große Auswahl vor: „Die Spielwiese mit Bodentrampolin, Barfußpfad und einer Nest- und Bankschaukel sowie einem Kletter- und Baumspielhaus, mit Wippen, einer Trockenrutsche und unserem Nass-Sandspielplatz mit Handpumpe laden zum Abenteuer ein“, heißt es auf der Website. Dazu gibt es noch vier Volleyballfelder.
Das Freibad in Landshut begeistert nicht nur mit fantastischem Wasserspaß, sondern auch mit einem vielfältigen Angebot abseits der Becken. Denn während die Wasserratten den Sprungturm oder die Riesenrutsche (80 Meter!) aufsuchen, finden auch wasserscheue Gäste eine große Auswahl vor: „Die Spielwiese mit Bodentrampolin, Barfußpfad und einer Nest- und Bankschaukel sowie einem Kletter- und Baumspielhaus, mit Wippen, einer Trockenrutsche und unserem Nass-Sandspielplatz mit Handpumpe laden zum Abenteuer ein“, heißt es auf der Website. Dazu gibt es noch vier Volleyballfelder.  © Leidorf/Stadtwerke Landshut

Schnee-Lage wird sich beruhigen

Bis zu 80 Zentimeter in der Venedigergruppe, um die 20 Zentimeter in den Ötztaler Alpen oder der Berninagruppe vermeldet auch der Deutsche Alpenverein. Der Schnee werde in den Nördlichen Kalkalpen mit hoher Sicherheit schnell wieder abschmelzen. Oberhalb von 2700 Metern könne er sich aber noch etwas halten. In manchen Regionen steht auch anderweitig ein ungemütliches Wetter-Wochenende bevor. (lin)

Rubriklistenbild: © Bergerhof

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