Tagelang vermisst

Münchner Makler in Thailand zerstückelt aufgefunden: Razzia gegen deutschen Rockerclub

Die Polizei findet in Thailand die zerstückelte Leiche eines Mannes in einer Kühltruhe. Ein Münchner Makler ist das Opfer. Die Suche nach den Tätern ist in Gange.

Update vom 22. Juli, 16.33 Uhr: Kommen nun nach dem grausamen mutmaßlichen Mord an einem deutschen Geschäftsmann in Thailand weitere Details zu den Hintergründen ans Licht? Mit einem weiteren Deutschen (52) wurde bereits ein Hauptverdächtiger festgenommen, der das 62-jährige Opfer zerstückelt und in einer Kühltruhe aufbewahrt haben soll. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat nicht von ihm alleine begangen worden sei, zwei weitere deutsche Frauen wurden verdächtigt. Zudem führte die Spur bereits vor einigen Tagen ins Rockermilieu.

Genau dort ist den thailändischen Behörden nun wohl ein schwerer Schlag gelungen. Das berichtet die Bild, der Anführer der Rocker-Gruppierung „Outlaws Motorcycle Club“ habe die Informationen bestätigt. Demnach seien vier weitere Verdächtige festgenommen sowie mögliches Beweismaterial sichergestellt worden. Zu den verdächtigten Rockern zählt auch ein Deutscher.

Stückel-Mord in Thailand: Weitere Festnahme – und neue Details zum Motiv

Update vom 13. Juli, 13.24 Uhr: Nach dem Fund der Leiche eines deutschen Geschäftsmanns in Thailand ist eine weitere Person festgenommen worden. Einem Medienbericht zufolge befinden sich mittlerweile drei Deutsche und ein 27-jähriger Mann aus Pakistan in Gewahrsam. Bei den deutschen Verdächtigen handele es sich um einen 52-jährigen Mann und zwei Frauen im Alter von 52 und 54 Jahren, berichtete die Zeitung Bangkok Post unter Berufung auf die Ermittler. Alle hätten bestritten, mit dem Tod des 62-Jährigen etwas zu tun zu haben. Die Leiche des Manns aus München, der seit dem 4. Juli vermisst wurde, war am Montag zerstückelt in einer Kühltruhe entdeckt worden.

Drei der Festgenommenen würden verdächtigt, den Leichnam in 13 Teile zersägt und dann in Plastiktüten in der Truhe versteckt zu haben, zitierte die Bangkok Post die Polizei. Die vierte Verdächtige soll das Haus angemietet haben, in dem der Tote entdeckt wurde. Sie werde in einem Krankenhaus wegen Verletzungen behandelt, die sie sich wahrscheinlich selbst zugefügt habe, berichteten mehrere Medien übereinstimmend.

Auch zum möglichen Motiv gibt es neue Details. Die Verdächtigen wollten den Makler aus München möglicherweise zwingen, Geld auf ihre Konten zu überweisen, hieß es. Am Mittwoch hatte die Zeitung Khaosod berichtet, dass insgesamt drei Millionen Baht (rund 78.000 Euro) von dessen Konto auf zehn Zielkonten überwiesen worden seien. Der Mord sei von der Gang über einen Monat lang geplant und gut vorbereitet worden, zitierte das Blatt den Vize-Chef der Nationalpolizei, Surachate Hakparn.

Münchner Makler in Thailand zerstückelt aufgefunden: Polizei nimmt dritten Verdächtigen fest

Update vom 12. Juli, 13.26 Uhr: Am Dienstag (11. Juli) wurden bereits zwei Verdächtige, ein Mann und eine Frau, festgenommen. Jetzt sei eine dritte Person, die mit dem mutmaßlichen Mord des deutschen Maklers Hans-Peter M. (62) in Zusammenhang stehen könnte, verhaftet worden. Das berichtetet The Pattaya News. Dabei soll es sich um einen pakistanisch-thailändischen Mann handeln. Er wurde dem Bericht zufolge im thailändischen Kanchanaburi verhaftet.

Münchner Makler in Thailand zerstückelt aufgefunden: Tat war offenbar lange geplant

Update vom 12. Juli, 8.40 Uhr: Die Ermittlungen im Fall des mutmaßlichen Mordes an dem deutschen Geschäftsmann Hans-Peter M. (62) in Pattaya, Thailand, laufen auf Hochtouren. Immer mehr Details über die grausame Tat werden bekannt. So soll die Tötung des Mannes, dessen zerstückelte Leiche in einer Gefriertruhe gefunden wurde, von den drei Hauptverdächtigen über einen Monat lang geplant und gut vorbereitet worden sein, zitierte das thailändische Medium Khaosod den Vize-Chef der Nationalpolizei. Es handelt sich den Ermittlern zufolge um einen Fall von Erpressung.

Die Behörden gehen außerdem von möglichen weiteren Beteiligten des Komplotts aus. Zu diesem Schluss kommen sie, weil insgesamt drei Millionen Baht (78.230 Euro) vom Konto des 62-Jährigen auf zehn unterschiedliche Konten überwiesen worden seien, meldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

Update vom 12. Juli, 7.25 Uhr: Nach dem Auffinden des getöteten deutschen Geschäftsmannes Hans-Peter M. (62), in Pattaya, Thailand, hat die Polizei nun erste Vermutungen zum Tatmotiv geäußert. Chefermittler Theerachai Chamnanmor sagte laut der Zeitung Bangkok Post, dass der Tod des offenbar aus München stammenden Mannes mit Erpressung in Zusammenhang stehe.

Der Äußerung dieses Verdacht gehen zwei Festnahmen voraus: Eine Deutsche hatte sich bereits am Dienstag der Polizei gestellt. Ein weiterer Deutscher, der mutmaßlich an der Tat beteiligt ist, wurde inzwischen ebenfalls verhaftet. Nach einem dritten, aus Pakistan stammenden Mann, wird noch gefahndet. Alle drei stünden im Verdacht, an der vorsätzlichen Tötung des Geschäftsmannes beteiligt gewesen zu sein und versucht zu haben, seine Leiche zu verstecken, meldete die Seite The Thaiger.

Die Polizei sei durch die Auswertung von Aufnahmen von Überwachungskameras auf ihre Spur gekommen, schrieb die „Bangkok Post“. In einem Haus in Pattaya seien die Fahnder dann auf die Gefriertruhe mit den in Plastiksäcken verpackten Körperteilen gestoßen. Auch eine elektrische Säge und Seile hätten sie gefunden. Vor dem Verschwinden des Mannes sei ein auffällig hoher Geldbetrag von seinem Bankkonto abgebucht worden, meldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

Update vom 11. Juli, 21.05 Uhr: Nach dem Auffinden der zerstückelten Leiche des Deutschen Hans-Peter M. sickern immer mehr Details durch. Wie der lokalen TV-Sender Thairath berichtete, hat die Polizei einen Landsmann des Toten festgenommen. Er soll laut übereinstimmenden Medienberichten ein Mitglied der Rockergruppe „Outlaws MC“ sein. In dem thailändischen Fernsehsender kursierten Bilder von der Festnahme des Verdächtigen, den die Polizei in einem Vereinsheim der Rockergruppe überwältigte. Zudem gelte dem Sender nach neben diesem und einer Frau noch eine dritte Person als tatverdächtig, ein aus Pakistan stammender Mann, der auch im Besitz der Staatsbürgerschaft von Thailand sei. Dieser ist allerdings noch flüchtig.

Update vom 11. Juli, 13.51 Uhr: Eine Deutsche soll in Thailand an einem grausamen Mord an einem deutschen Immobilienmakler beteiligt sein, wie das thailändische Nachrichtenportal The Pattaya News berichtet. Die Frau gilt demnach als Tatverdächtige und stellte sich Medienberichten zufolge der Polizei. Sie werde derzeit verhört, heißt es.

Die Polizei hatte am Montagabend die Leiche eines vermissten deutschen Immobilienmaklers zerstückelt in einer Gefriertruhe in einem Haus gefunden (siehe Erstmeldung). Der Deutsche Hans-Peter M. galt seit dem 4. Juli vermisst. Am Tag seines Verschwindens wollte er sich laut Bangkok Post mit einem ausländischen Immobilienmakler treffen. Bei diesem Geschäftstreffen soll M. gegen Mittag mit einer Frau gesehen worden sein, berichtet die Bild.

Nach weiteren Bild-Informationen soll die festgenommene Frau aus Deutschland offenbar Geschäftspartner betrogen haben. Im September 2018 soll demnach die Staatsanwaltschaft Ermittlungen nach mehreren Anzeigen aufgenommen haben.

Deutscher verschwindet in Thailand – zerstückelte Leiche in Gefriertruhe gefunden

Update vom 11. Juli, 7.40 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Leichenfund eines deutschen Immobilienmaklers in Thailand soll es Medienberichten zufolge weitere Hinweise auf eine von den örtlichen Behörden verfolgte erste Spur geben. Im Verdacht stehe demnach ein Deutscher, der geschäftlich mit dem Opfer zu tun gehabt haben soll. Die thailändische Polizei geht außerdem davon aus, dass thailändische Staatsangehörige an der Tat beteiligt gewesen sein könnten, berichtet das thailändische Nachrichtenmagazin The Pattaya News.

Polizeibeamte transportieren die Gefriertruhe ab, in der der Tote verstaut war.

Die Polizei entdeckte demnach auf dem Bankkonto des Geschäftsmanns eine ungewöhnliche Geldtransaktion. Mehr als zwei Millionen Baht (über 51.000 Euro) sollen von seinem Konto überwiesen worden sein, ein Teil davon an einen Deutschen mit dem Namen Olaf. Informationen des thailändischen Nachrichtenportals Khaosod zufolge gehöre Olaf zu einer Gruppe von Deutschen, mit denen M. häufiger zusammen war. Das Konto, auf dem das Geld einging, ist in Kambodscha registriert. Ein Zusammenhang zwischen den Zahlungen und dem Tod von Hans-Peter M. wurde bislang von der Polizei nicht bestätigt.

Deutscher verschwindet in Thailand – zerstückelte Leiche gefunden: Ist es der Vermisste?

Erstmeldung vom 10. Juli: Nong Prue/Pattaya – Ein deutscher Geschäftsmann ist im Süden Thailands offenbar Opfer eines schweren Verbrechens geworden. Wie mehrere Medien berichten, soll es sich dabei ersten Erkenntnissen nach um einen 62 Jahre alten Immobilienmarker aus Deutschland handeln. Seine Leiche sei zerstückelt in einem Gefrierschrank gefunden worden.

Zunächst hatte die thailändische Zeitung Thairat über einen Leichenfund in der Provinz Kanchanaburi berichtet und geschrieben, dass es sich dabei um einen Deutschen namens Hans-Peter M. handeln soll, der seit Dienstag (4. Juli) vermisst wurde. Mittlerweile schreibt auch die Bild unter Berufung auf Polizeiangaben, dass es sich „sehr wahrscheinlich um den Deutschen handelt“. Behörden hätten die Information aber noch nicht offiziell bestätigt.

Deutscher Immobilienmarkler in Thailand getötet? Polizei findet zerstückelte Leiche

Hans-Peter M. war den Medienberichten zufolge als Immobilienmarkler in Thailand tätig. Kurz vor seinem Tod habe er eine Villa auf der Urlaubsinsel Koh Samui sowie eine Boxhalle vermitteln wollen. Für das geplante Geschäft habe er sich am 4. Juli zu einem Treffen mit einer unbekannten Frau aufgemacht, wie Überwachungskameras zeigen sollen. Seitdem fehlte von dem 62-Jährigen jede Spur.

Laut Informationen von Thairat habe seine Familie daraufhin ein Betrag von mehr als 77.000 Euro versprochen, sollte jemand Hans-Peter M. lebend finden. Doch die Polizei soll am Montag nur noch die Leiche des Mannes in einem Reihenhaus gefunden haben, zerstückelt in einem Gefrierschrank. Informationen der Bild zufolge sei ein Haftbefehl gegen einen deutschen Staatsbürger erlassen worden. Viele Details sind noch unklar.

Deutscher in Thailand verschwunden: Auto wurde wohl gesäubert

Zuvor war bereits das Auto des Deutschen auf einem Parkplatz entdeckt worden. Innerhalb fand man Spuren von Reinigungsflüssigkeiten. Die Vermutung liegt nahe, dass Spuren beseitigt werden sollten.

„Es bestand die Absicht, Beweise zu vernichten, und der Fall deutet darauf hin, dass das Verschwinden von Hans Mack verdächtig war“, sagte Polizeigeneral Theerachai laut der deutschen örtlichen Zeitung Der Farang. Ein Zeuge hatte berichtet, dass das Auto Tage zuvor dort geparkt worden sei und zwei Frauen ausgestiegen seien.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Panthermedia

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