Expansionspläne

Pepco eröffnet im August 16 neue Deutschland-Filialen – alle Standorte im Überblick

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16 neue Filialen kommen im August, zehn weitere sind in Planung: Pepco expandiert massiv. Platz findet der Discounter auch in ehemaligen Reno-Filialen.

Köln – 2000 Filialen möchte Pepco perspektivisch in Deutschland eröffnen. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt, dass es der Discounter für Kleidung, Deko und Haushaltswaren ernst meint. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen hunderte neue Geschäfte in ganz Europa an den Start gebracht. Darunter sind seit 2022 auch einige wenige deutsche Pepco-Standorte. Die ganz große Expansion blieb hierzulande zwar bisher aus, doch das wird sich sehr zeitnah ändern, wie Pepco mitteilt: Im August kommen 16 neue Filialen, zehn weitere sind bereits angekündigt. 17 Stück entstehen im Rahmen einer Kooperation mit dem Einkaufszentrum-Betreiber ECE.

Liste: Diese Neueröffnungen plant Pepco im August 2023 und danach

  • Baden-Württemberg: Milaneo Stuttgart (am 19. August)
  • Bayern: Forum Allgäu Kempten und Stadt-Galerie Passau
  • Berlin: Wilma Berlin (11. August), East Gate (30. August), Tegel Quartier, Linden-Center und Tempelhofer Hafen
  • Brandenburg: Bahnhofspassage Bernau (5. August), Südring Center Rangsdorf (24. August) und Kaufpark Eiche
  • Hamburg: Billstedt-Center (15. August) und Phoenix-Center (25. August)
  • Hessen: Forum Wetzlar
  • Mecklenburg-Vorpommern: Güstrow (9. August) und Marktplatz-Center Neubrandenburg
  • Sachsen: Weißeritz-Park Freital (22. August), Coswig (23. August), Görlitz (25. August), Altmarkt-Galerie Dresden, Sachsen-Allee Chemnitz und Kornmarkt-Center Bautzen
  • Sachsen-Anhalt: Rathaus-Center Dessau (17. August) und Kaufland-Center Dessau (23. August)
  • Schleswig-Holstein: Herold-Center Norderstedt (30. August)
  • Thüringen: Mühlhausen (8. August)
  • Hinweis: Es sind noch nicht alle Eröffnungstermine bekannt (Stand: 8. August 2023)

Pepco: Alle Infos zu Gründung, Konzept und Sortiment

24RHEIN erklärt, wer hinter dem Discounter steckt, wie das Konzept aussieht und was es dort zu kaufen gibt.

Pepco und ECE wollen Kooperation ausbauen – auch Neueröffnung in NRW geplant

Pepco könnte bald zur Konkurrenz für Primark, Kik, NKD und Co. werden. (Symbolbild)

Die neuen Pepco-Standorte in ECE-Centern nehmen eine Gesamtfläche von 9500 Quadratmetern ein, doch dabei wird es wohl nicht bleiben: „Weitere Pepco-Filialen in ECE-Centern sind geplant, es steht aber noch nicht fest, wann und wo“, teilte ein ECE-Sprecher gegenüber 24RHEIN mit. „Unser Ziel ist es, allen potenziellen Kundinnen und Kunden nahe zu sein und die Eröffnung von 17 Filialen in ECE-Einkaufszentren in ganz Deutschland ist nur einer von vielen nächsten Schritten“, sagte auch Patrick Steiger, Operations Manager Pepco Deutschland.

Tatsächlich sind bereits weitere Pepco-Filialeröffnungen geplant. Platz findet Pepco auch in ehemaligen Reno-Filialen. Der Schuhhändler hatte im März Insolvenz angemeldet und schließt zahlreiche Läden. Pepco will „einen wesentlichen Teil der Ladenflächen“, die dann frei werden, übernehmen.

Als einer der größten bundesweiten Anbieter betreibt ECE auch 18 Shoppingcenter in NRW. Darunter der Limbecker Platz Essen, das Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim, das Allee-Center Remscheid, das Aquis Plaza Aachen, der Hürth Park oder das Rheinpark-Center Neuss. Bei einer Ausweitung der Kooperation sind also weitere Pepco-Filialen im Westen durchaus möglich. Der polnische Discounter plant für 2023 auch in NRW seine allerersten Filialeröffnungen.

Extra, Spar und Co.: 12 Supermärkte, die es heute nicht mehr gibt

Kunden auf dem Parkplatz vor dem Massa mobil Supermarkt in Neuruppin (Archhivfoto vom 11.03.1994).
Massa war vor allem in den 1970er bis 1980er Jahren für seine großen SB-Warenhäuser bekannt. Der erste 1964 in Alzey eröffnete Markt (jetzt Kaufland) besteht bis heute und ist damit eines der ältesten in Deutschland überhaupt. Massa wurde 1997 von Metro aufgekauft. © Karlheinz Schindler/dpa
Postkartenständer vor dem allkauf-Reisebüro in Ahlen
Ebenfalls nicht ins neuste Jahrtausend schaffte es Allkauf. Das Unternehmen hatte neben ihren SB-Warenhäusern unter anderem auch Reisebüros. Die Standorte lagen vor allem in NRW und Ostdeutschland. 1998 wurde Allkauf ebenfalls von Metro übernommen. © Stefan Schwenke/Imago
Eine Spar-Filiale mit Bistro am Adenauerplatz Berlin (2003).
Fast fünfzig Jahre lang war „Spar“ eine echte Supermarkt-Institution in Deutschland. Doch 2005 wurde Spar von Edeka übernommen. Heute gibt es Spar noch in Österreich oder Belgien. © Lem/Imago
WAL-MART - Supercenter in der Abenddämmerung in Berlin-Neukölln (2022).
Walmart kennt man vor allem aus den USA. Doch fast zehn Jahre lang gab es Walmart auch in Deutschland. 2006 machten die Walmart-Filialen dicht. © Steinach/Imago
HL-Markt in Kriftel
2006 war kein gutes Jahr für viele Supermarkt-Ketten. Auch die Kette HL-Markt verschwand nach über vierzig Jahren. © Ralph Peters/Imago
Ein MiniMal-Markt
Der großen Rewe-Umstrukturierung 2006 fielen auch die „miniMAL“-Märkte zum Opfer. Vorher gab es die Filialen in Deutschland und Polen. © Ralph Peters/Imago
Dieses Schild gehört zum Accord-Einkaufszentrum am Heusweiler Bahnhof und wurde am Mittwoch (29.01.2003) fotografiert.
„Accord“ war mit mehreren dutzend Supermärkten im Saarland und in Rheinland-Pfalz aktiv. Doch auch hier übernahm Rewe ab 2007 das Steuer. © Becker&Bredel/Imago
Extra Supermarkt in Hessisch Oldendorf
Deutlich weiter verbreitet waren die Extra-Supermärkte. In der Spitze gab es 250 Filialen vor allem in Nord- und Westdeutschland. Extra hatte als einer der ersten 2004 SB-Kassen getestet. 2009 verschwand die Marke. © Rust/Imago
Filiale von PLUS in Markkleeberg (2006).
Plus war jahrzehntelang mit zeitweise über 2000 Filialen einer der größten Discounter in Deutschland. Doch 2010 kam das Ende. Edeka übernahm und wandelte die Märkte in Netto-Filialen um. © Michael Schöne/Imago
Firmenschild der REWE-Gruppe in Köln.
Der Name Toom ist heute vor allem für Baumärkte bekannt, doch in der Vergangenheit gab es auch Getränke- und Supermärkte. Die Toom SB-Warenhäuser wurden zwar schon 1989 von Rewe übernommen, existierten aber noch bis 2014. © Chai von der Laage/Imago
Der Tengelmann „Klimamarkt“ in Mülheim an der Ruhr, aufgenommen am Montag (10.01.2011).
Die Wurzeln von Kaiser‘s Tengelmann gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Das Traditionsunternehmen hatte teilweise 550 Filialen in NRW sowie in den Großräumen Berlin und München. Ab 2016 musste sich Kaiser‘s Tengelmann zurückziehen. Edeka und Rewe übernahmen die Märkte. © Julian Stratenschulte/dpa
Sky-Supermarkt in Lübeck - Deutschland
2019 verschwand der Supermarkt Sky aus den deutschen Städten – die letzte Filiale machte dicht. © Schöning/Imago

Alle bisherigen Pepco-Standorte in Deutschland

  • Berlin: Boulevard Berlin (Schlossstraße 10), The Playce (Alte Potsdamer Straße 7) und Neukölln Arcaden (Karl-Marx-Straße 66)
  • Bernau: Bahnhofspassage Bernau (Börnicker Chaussee 1-2)
  • Chemnitz: Straße der Nationen 2-4
  • Cottbus: Cottbus Center (Sielower Chaussee 38)
  • Dresden: Dresden Hauptbahnhof (Wiener Platz 4)
  • Göppingen: Marktstraße 4
  • Halle Saale: Südstadtring 90
  • Magdeburg: City Carré (Kantstraße 5a)
  • Meissen: Neumarkt Arkaden (Neumarkt 5)
  • Mühlhausen: Sondershäuser Str. 17A
  • Sievershagen: Ostsee-Park-Straße 3
  • Hinweis: Stand vom 8. August 2023 – alle Angaben ohne Gewähr

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Rubriklistenbild: © Beata Zawrzel/Imago

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