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Pepco expandiert in Deutschland: In diesen Städten eröffnen jetzt neue Filialen

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Pepco verkauft als Non-Food-Discounter vor allem Haushaltswaren, Deko und Kleidung.
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Allein bis Ende 2023 sollen dutzende neue Pepco-Standorte in ganz Deutschland entstehen. Wo und wann die Filialen eröffnen im Überblick.

Köln – Während gerade in der Modebranche immer mehr Geschäfte schließen müssen, gibt es im Discounter-Markt ordentlich Wachstum. Aktuell expandiert Pepco europaweit in rasendem Tempo. Die Kette ist seit 2022 auch in Deutschland vertreten und hat große Pläne: Bis zu 2000 neue Pepco-Filialen sollen in den kommenden Jahren hierzulande entstehen. Schon 2023 wird es viele neue Läden geben: „Wir wachsen dynamisch und planen für dieses Jahr die Eröffnung von mindestens 50 neuen Geschäften im ganzen Land“, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber 24RHEIN bereits im Februar 2023. Monate später legt das Unternehmen die Grundsteine für diese Expansion. In immer mehr Bundesländern soll es bis Jahresende Neueröffnungen geben.

Liste: Wo und wann bald neue Pepco-Filialen in Deutschland eröffnen

  • Bayern: Forum Allgäu Kempten
  • Berlin: Zentrum Schöneweide („in absehbarer Zeit“ geplant)
  • Nordrhein-Westfalen: Ahlen (Oststraße 2; „in absehbarer Zeit“ geplant)
  • Hinweis: Es sind noch nicht alle Eröffnungstermine bekannt (Stand: 9. Oktober 2023)

Den Startschuss für die Pepco-Expansion stellte eine Kooperation mit dem Einkaufscenter-Betreiber ECE dar. Insgesamt 16 neue Filialen hat der Discounter bis Sommerende in ECE-Centern eröffnet. Dabei soll es aber nicht bleiben: „Weitere Pepco-Filialen in ECE-Centern sind geplant, es steht aber noch nicht fest, wann und wo“, teilte ein ECE-Sprecher gegenüber 24RHEIN mit.

Jedoch wird Pepco auch abseits von ECE-Centern zunehmend aktiver. Allein für September sind noch sechs weitere Filialeröffnungen in ganz Deutschland geplant. Diese schiere Menge an neuen Standorten ermöglicht unter anderem die Pleite von Reno, denn Pepco übernimmt vielerorts Flächen, die zuvor der Schuhhändler nutzte. Im Herbst stehen unter anderem erste Pepco-Neueröffnungen in NRW an.

Auf Anfrage sagte ein Pepco-Sprecher: „Die neuen Standorte und Daten geben wir ca. einen Monat vor Eröffnung bekannt“. Dementsprechend können für die restlichen Monate im Jahr 2023 noch weitere Neueröffnungen angekündigt werden. Für neue Standorte hat der Discounter auch klare Anforderungen: Interessant sind demnach Städte mit mindestens 20.000 Einwohnern, in denen sich freie Flächen (450 bis 750 m²) in belebten Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen oder in einem Shoppingcenter oder Fachmarktzentrum befinden.

Pepco: Alle Infos zu Gründung, Konzept und Sortiment

► Trotz der großen Expansionspläne ist Pepco vielen Menschen noch kein Begriff. 24RHEIN erklärt, wer hinter dem Discounter steckt, wie das Konzept aussieht und was es dort zu kaufen gibt.

Extra, Spar und Co.: 12 Supermärkte, die es heute nicht mehr gibt

Kunden auf dem Parkplatz vor dem Massa mobil Supermarkt in Neuruppin (Archhivfoto vom 11.03.1994).
Massa war vor allem in den 1970er bis 1980er Jahren für seine großen SB-Warenhäuser bekannt. Der erste 1964 in Alzey eröffnete Markt (jetzt Kaufland) besteht bis heute und ist damit eines der ältesten in Deutschland überhaupt. Massa wurde 1997 von Metro aufgekauft. © Karlheinz Schindler/dpa
Postkartenständer vor dem allkauf-Reisebüro in Ahlen
Ebenfalls nicht ins neuste Jahrtausend schaffte es Allkauf. Das Unternehmen hatte neben ihren SB-Warenhäusern unter anderem auch Reisebüros. Die Standorte lagen vor allem in NRW und Ostdeutschland. 1998 wurde Allkauf ebenfalls von Metro übernommen. © Stefan Schwenke/Imago
Eine Spar-Filiale mit Bistro am Adenauerplatz Berlin (2003).
Fast fünfzig Jahre lang war „Spar“ eine echte Supermarkt-Institution in Deutschland. Doch 2005 wurde Spar von Edeka übernommen. Heute gibt es Spar noch in Österreich oder Belgien. © Lem/Imago
WAL-MART - Supercenter in der Abenddämmerung in Berlin-Neukölln (2022).
Walmart kennt man vor allem aus den USA. Doch fast zehn Jahre lang gab es Walmart auch in Deutschland. 2006 machten die Walmart-Filialen dicht. © Steinach/Imago
HL-Markt in Kriftel
2006 war kein gutes Jahr für viele Supermarkt-Ketten. Auch die Kette HL-Markt verschwand nach über vierzig Jahren. © Ralph Peters/Imago
Ein MiniMal-Markt
Der großen Rewe-Umstrukturierung 2006 fielen auch die „miniMAL“-Märkte zum Opfer. Vorher gab es die Filialen in Deutschland und Polen. © Ralph Peters/Imago
Dieses Schild gehört zum Accord-Einkaufszentrum am Heusweiler Bahnhof und wurde am Mittwoch (29.01.2003) fotografiert.
„Accord“ war mit mehreren dutzend Supermärkten im Saarland und in Rheinland-Pfalz aktiv. Doch auch hier übernahm Rewe ab 2007 das Steuer. © Becker&Bredel/Imago
Extra Supermarkt in Hessisch Oldendorf
Deutlich weiter verbreitet waren die Extra-Supermärkte. In der Spitze gab es 250 Filialen vor allem in Nord- und Westdeutschland. Extra hatte als einer der ersten 2004 SB-Kassen getestet. 2009 verschwand die Marke. © Rust/Imago
Filiale von PLUS in Markkleeberg (2006).
Plus war jahrzehntelang mit zeitweise über 2000 Filialen einer der größten Discounter in Deutschland. Doch 2010 kam das Ende. Edeka übernahm und wandelte die Märkte in Netto-Filialen um. © Michael Schöne/Imago
Firmenschild der REWE-Gruppe in Köln.
Der Name Toom ist heute vor allem für Baumärkte bekannt, doch in der Vergangenheit gab es auch Getränke- und Supermärkte. Die Toom SB-Warenhäuser wurden zwar schon 1989 von Rewe übernommen, existierten aber noch bis 2014. © Chai von der Laage/Imago
Der Tengelmann „Klimamarkt“ in Mülheim an der Ruhr, aufgenommen am Montag (10.01.2011).
Die Wurzeln von Kaiser‘s Tengelmann gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Das Traditionsunternehmen hatte teilweise 550 Filialen in NRW sowie in den Großräumen Berlin und München. Ab 2016 musste sich Kaiser‘s Tengelmann zurückziehen. Edeka und Rewe übernahmen die Märkte. © Julian Stratenschulte/dpa
Sky-Supermarkt in Lübeck - Deutschland
2019 verschwand der Supermarkt Sky aus den deutschen Städten – die letzte Filiale machte dicht. © Schöning/Imago

Diese Pepco-Standorte gibt es in Deutschland bereits

  • Baden-Württemberg: Stuttgart, Göppingen und Bodenseekreis
  • Bayern: Passau
  • Berlin: 12 Filialen
  • Brandenburg: Cottbus, Rangsdorf, Bernau bei Berlin und Ahrensfelde
  • Hamburg: 2 Filialen
  • Hessen: Wetzlar
  • Niedersachsen: Göttingen
  • Mecklenburg-Vorpommern: Neubrandenburg (2), Schwerin und Güstrow
  • Nordrhein-Westfalen: Mönchengladbach, Oberhausen und Kamp Lintfort
  • Sachsen: Dresden (3), Chemnitz (2), Meissen, Coswig, Freital, Görlitz und Bautzen
  • Sachsen-Anhalt: Dessau-Roßlau (2), Halle an der Saale (2), Magdeburg, Wittenberg und Blankenburg
  • Schleswig-Holstein: Norderstedt
  • Thüringen: Jena, Mühlhausen und Sondershausen
  • Hinweis: Stand vom 9. Oktober 2023 – alle Angaben ohne Gewähr

Pepco verkauft vor allem Kleidung und Haushaltswaren zu tendenziell günstigen Preisen und ist damit direkte Konkurrenz für Geschäfte wie Tedi, Kik oder Action. Vor der geplanten Deutschland-Expansion hatte Pepco 2021 bereits mehrere Filialen in Österreich eröffnet. (os) Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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