E-Mobilität und Verbrenner-Aus

Kia drückt beim E-Auto aufs Gaspedal: Neue Konkurrenz aus der Slowakei

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Während andere Hersteller beim Thema E-Auto zurückrudern, hält Kia an seinen Zielen fest. Wie die Koreaner den europäischen Markt erobern und was das für die Branche bedeutet.

Zilina/Frankfurt – Seitdem die Gewinne der deutschen Autobauer purzeln, hat sich das Klima in der einstigen Vorzeigeindustrie spürbar verändert. Steigende Kosten belasten nicht nur die Hersteller selbst, sondern treffen auch zahlreiche Zulieferer.

Das bekommt der Wirtschaftsstandort Deutschland deutlich zu spüren – und ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der Wandel hin zur Elektromobilität. Doch während Mercedes-Benz und Co. beim Thema E-Auto inzwischen zurückrudern, setzt Kia in Europa unbeirrt auf Strom. Bei einem bedeutenden Event in der Slowakei nimmt ein Manager der koreanischen Marke Stellung – und nimmt Ola Källenius aufs Korn.

Kia startet Elektroauto-Produktion in der EU – Seitenhieb an Mercedes

Während viele Hersteller angesichts schleppender E-Auto-Verkäufe und politischer Unsicherheiten eine Kurskorrektur vornahmen, hält Kia an seinen ambitionierten Zielen fest. „Für Kia ist es kein Problem, ab 2035 in der EU nur noch rein elektrisch unterwegs zu sein. An diesem Ziel wird nicht gerüttelt, ob wir das nun mögen oder nicht“, stellte Europachef Marc Hedrich laut Autogazzette.de am Rande des Produktionsbeginns der Elektro-Modellreihe Kia EV4 fest.

Mit dieser Haltung grenzt sich Kia von Wettbewerbern wie Mercedes ab, deren Vorstandschef sich seit geraumer Zeit für eine Aufweichung des Verbrenner-Enddatums stark macht. Hedrich kommentierte trocken: „Das ist die gleiche Person, die vor ein paar Jahren gesagt hat, dass Mercedes im Jahr 2030 voll elektrisch ist.“ Für den Kia-Manager ist klar: Wer jetzt den E-Kurs verlässt, verspielt die Zukunft.

Kia gehört in Sachen E-Mobilität in Europa zu den Gewinnern

Die aktuellen Zahlen sprechen für Kia: Im ersten Halbjahr 2025 lag der Anteil reiner Elektroautos (BEV) am Kia-Gesamtabsatz in Europa bei 23 Prozent, in Deutschland sogar bei 25 Prozent. Damit liegt der südkoreanische Hersteller über dem Marktdurchschnitt, der europaweit bei rund 16 Prozent und in Deutschland bei 18 Prozent liegt.

Bei einem Event von Hersteller Kia fällt ein Seitenhieb auf Mercedes-CEO Ola Källenius. Der Manager legte beim Thema E-Mobilität eine 180-Grad-Wende hin.

Während andere Hersteller mit dem Absatz ihrer Stromer und den daraus resultierenden Folgen kämpfen, trifft Kia offenbar den Nerv der europäischen Kundschaft – und das trotz weggefallener Subventionen beim Neuwagenkauf: „Der Elektromarkt gerade in Deutschland wächst – und das sogar ohne Kaufprämien“, wird Hedrich am Rande seines Besuchs von Kia Motors Slovakia (2004 gegründet) zitiert. Förderungen seien zwar hilfreich, aber nicht zwingend notwendig für den Markterfolg.

EV4 für Europas Märkte: Kia startet E-Auto-Produktion in Zilina

Ein wichtiger Baustein der E-Offensive ist das Werk im slowakischen Zilina. Seit 2006 wurden dort mehr als fünf Millionen Fahrzeuge gefertigt, nun ist dort die Produktion des neuen Kia EV4 gestartet. Es handelt sich um einen Crossover, der auf der E-GMP-Plattform basiert und mit zwei Batteriegrößen (58,3 oder 81,4 kWh) eine Reichweite bis zu 625 Kilometer bietet. Der Einstiegspreis liegt aktuell bei 37.590 Euro.

„Der Start der EV4-Produktion ist ein bedeutender Meilenstein für uns. Er demonstriert die technische Leistungsfähigkeit und Flexibilität unserer europäischen Aktivitäten“, erläutert Hedrich in einer entsprechenden Mitteilung. Noch in diesem Jahr soll mit dem EV5 das nächste E-Modell folgen, Anfang 2026 dann der kompakte EV2, der ebenfalls in der Slowakei gebaut wird und für rund 30.000 Euro erhältlich sein soll.

Kia hat im slowakischen Werk Zilina mit der Produktion des Elektroautos EV4 begonnen.

Kia rechnet mit 15 Elektroauto-Modellen bis 2030 – und Plug-in-Hybriden

Bis 2030 will Kia weltweit 15 reine Elektro-Modelle und zehn Plug-in-Hybride anbieten. Das globale Ziel nach Angaben von Autogazzette.de: 4,19 Millionen verkaufte Fahrzeuge, davon 1,26 Millionen reine Stromer. Ein günstiges E-Auto-Modell für unter 25.000 Euro ist dabei jedoch nicht geplant: Dies laufe dem Premiumgedanken der Hyundai-Tochter zuwider, wie Hedrich ausführt.

Auch in der Debatte um Technologieoffenheit positioniert sich Kia: Prinzipiell sei man offen für verschiedene Antriebe, E-Fuels würden für die Koreaner allerdings keine Rolle spielen: „Daran verschwenden wir angesichts der bestehenden Regulatorik keinen Gedanken.“ Auch Range Extender sind für Kia offenbar kein Thema – der Fokus liege klar auf batterieelektrischen Fahrzeugen.

Keine E-Auto-Kaufprämie in Deutschland – so plant Kia für die Zeit nach 2035

Die kurzfristige Abschaffung des Umweltbonus Ende 2023 sorgte in Deutschland für Unsicherheit. Worin sich das Unternehmen mit der deutschen Konkurrenz einig ist: Für Kunden und Industrie sei Planbarkeit wichtiger als kurzfristige Förderungen. Kia will daher unabhängig von staatlicher Unterstützung Kurs halten und für die Zeit nach dem Verbrenner-Aus auf reine E-Autos setzen.

Spitzenreiter mit fast 19 Millionen Euro – so viel verdienen Chefs der DAX-Unternehmen

Deutschland erlebt wirtschaftlich turbulente Zeiten. Wie wirkt sich das auf die Chefs der DAX-Konzerne aus? Hier kommt die Übersicht mit den Top 30
Deutschland erlebt wirtschaftlich turbulente Zeiten. Wie wirkt sich das auf die Chefs der DAX-Konzerne aus? Hier kommt die Übersicht mit den Top 30. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
Platz 30: Der Rückversicherer Hannover Rück verbuchte 2024 einen Rekordgewinn von rund 2,3 Milliarden Euro. Das Gehalt des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Jean-Jacques Henchoz kletterte um etwa ein Drittel auf 2,7 Mio. Euro
Platz 30: Der Rückversicherer Hannover Rück verbuchte 2024 einen Rekordgewinn von rund 2,3 Milliarden Euro. Das Gehalt des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Jean-Jacques Henchoz kletterte um etwa ein Drittel auf 2,7 Mio. Euro. © localpic/Imago
Platz 29: DHL und die Deutsche Post erlitten 2024 einen deutlichen Gewinneinbruch. Auch die Vergütung mitsamt Boni des Vorstandschefs ist merklich gesunken: die Vergütung von Tobias Meyer schrumpfte auf 2,9 Mio. Euro
Platz 29: DHL und die Deutsche Post erlitten 2024 einen deutlichen Gewinneinbruch. Auch die Vergütung mitsamt Boni des Vorstandschefs ist merklich gesunken: die Vergütung von Tobias Meyer schrumpfte auf 2,9 Mio. Euro. © IMAGO/Zhang Fan
Platz 28: Der größte deutsche Immobilien-Konzern Vonovia sieht sich immer wieder Kritik ausgesetzt, angesichts von vermeintlich ungerechtfertigter Mieterhöhungen. 2024 schloss die Vonovia SE das Geschäftsjahr positiv ab. Vorstandschef Rolf Buch erhält aktuell Bezüge in Höhe von ca. 3,9 Mio. Euro
Platz 28: Der größte deutsche Immobilien-Konzern Vonovia sieht sich immer wieder Kritik ausgesetzt, angesichts von vermeintlich ungerechtfertigter Mieterhöhungen. 2024 schloss die Vonovia SE das Geschäftsjahr positiv ab. Vorstandschef Rolf Buch erhält aktuell Bezüge in Höhe von ca. 3,9 Mio. Euro. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Platz 27: Die Rüstungsindustrie boomt und Rheinmetall ist (abgesehen vom pan-europäischen Airbus-Konzern) Deutschlands größtes Unternehmen. CEO Armin Papperger kassierte 2024 rund 4,2 Mio. Euro
Platz 27: Die Rüstungsindustrie boomt und Rheinmetall ist (abgesehen vom pan-europäischen Airbus-Konzern) Deutschlands größtes Unternehmen. CEO Armin Papperger kassierte 2024 rund 4,2 Mio. Euro. © Funke Foto Services/Imago
Platz 25: Gute Geschäfte bei Deutschlands größter Klinikkette Helios und mit Arzneien haben Fresenius 2024 ein dickes Umsatzplus auf 21,5 Mrd. Euro gebracht. Ex-Siemens-Manager Michael Sen steht an der Spitze des Konzerns – und erhält für seine Dienste eine Vergütung von ca. 4,4 Mio. Euro.
Platz 25: Gute Geschäfte bei Deutschlands größter Klinikkette Helios und mit Arzneien haben Fresenius 2024 ein dickes Umsatzplus auf 21,5 Mrd. Euro gebracht. Ex-Siemens-Manager Michael Sen steht an der Spitze des Konzerns – und erhält für seine Dienste eine Vergütung von ca. 4,4 Mio. Euro.  © IMAGO/STAR-MEDIA
Platz 25: Fresenius Medical Care (FMC) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen und legte im vergangenen Jahr ein Ergebniswachstum von rund 18 Prozent hin. Vorstandschefin Helen Giza erhielt ebenfalls 4,4 Mio. Euro an Vergütung
Platz 25: Fresenius Medical Care (FMC) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen und legte im vergangenen Jahr ein Ergebniswachstum von rund 18 Prozent hin. Vorstandschefin Helen Giza erhielt ebenfalls 4,4 Mio. Euro an Vergütung. © IMAGO/Sepp Spiegl
Platz 24: Zwar sank der Gesamtumsatz von Continental 2024 um 4,1 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro. Dennoch blieb der Konzerngewinn mit 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil. Vorstandschef Nikolai Setzer (2. v. l.) erhält eine Vergütung von etwa 4,5 Mio. Euro
Platz 24: Zwar sank der Gesamtumsatz von Continental 2024 um 4,1 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro. Dennoch blieb der Konzerngewinn mit 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil. Vorstandschef Nikolai Setzer (2. v. l.) erhält eine Vergütung von etwa 4,5 Mio. Euro. © IMAGO
Platz 23: Die MTU Aero Engines AG erzielte im Geschäftsjahr 2024 neue Rekordwerte: Der bereinigte Umsatz stieg um 18 Prozent auf den neuen Höchstwert von 7,5 Mrd. Euro. Der bereinigte Gewinn erreichte mit 764 Mio. einen neuen Höchststand. CEO Lars Wagner erhält eine Vergütung von 4,7 Mio. Euro
Platz 23: Die MTU Aero Engines AG erzielte im Geschäftsjahr 2024 neue Rekordwerte: Der bereinigte Umsatz stieg um 18 Prozent auf den neuen Höchstwert von 7,5 Mrd. Euro. Der bereinigte Gewinn erreichte mit 764 Mio. einen neuen Höchststand. CEO Lars Wagner erhält eine Vergütung von 4,7 Mio. Euro. © IMAGO/Arnulf Hettrich
Platz 22: Der US-Amerikaner Bill Anderson ist seit Sommer 2023 an der Spitze der Bayer AG. Im vergangenen Jahr erlitt der Chemie- und Pharmakonzern jedoch einen Gewinnrückgang. Dementsprechend schrumpften die Bezüge des Managers von 6,5 auf 4,8 Mio. Euro
Platz 22: Der US-Amerikaner Bill Anderson ist seit Sommer 2023 an der Spitze der Bayer AG. Im vergangenen Jahr erlitt der Chemie- und Pharmakonzern jedoch einen Gewinnrückgang. Dementsprechend schrumpften die Bezüge des Managers von 6,5 auf 4,8 Mio. Euro. © IMAGO/Christoph Hardt
Platz 21: BASF muss nach einem schwachen Jahr 2024 seinen Gewinn im laufenden Jahr steigern. Belastungen aus Investitionen in China trüben laut Manager Magazin jedoch den Ausblick. CEO Markus Kamieth (r.) übernahm im Frühjahr von Martin Brudermüller. Die Bezüge sind mit 5,3 Mio. Euro angegeben
Platz 21: BASF muss nach einem schwachen Jahr 2024 seinen Gewinn im laufenden Jahr steigern. Belastungen aus Investitionen in China trüben laut Manager Magazin jedoch den Ausblick. CEO Markus Kamieth (r.) übernahm im Frühjahr von Martin Brudermüller. Die Bezüge sind mit 5,3 Mio. Euro angegeben. © IMAGO/STAR-MEDIA
Platz 20: Interessante Statistik über die Deutsche Bank: 647 der knapp 90.000 Mitarbeiter sollen 2024 mehr als eine Million Euro verdient haben. Vorstandschef Christian Sewing war mit 5,5 Mio. Euro nicht mal Spitzenverdiener. Wie das Unternehmen mitteilte, verdiente ein Manager sogar mehr als 17 Mio. Euro
Platz 20: Interessante Statistik über die Deutsche Bank: 647 der knapp 90.000 Mitarbeiter sollen 2024 mehr als eine Million Euro verdient haben. Vorstandschef Christian Sewing war mit 5,5 Mio. Euro nicht mal Spitzenverdiener. Wie das Unternehmen mitteilte, verdiente ein Manager sogar mehr als 17 Mio. Euro. © Political-Moments/IMAGO
Platz 19: Stromversorger RWE legte 2024 ein besseres Geschäftsjahr hin als erwartet. Insgesamt hat der Essener Energiekonzern Umsatzerlöse von 24,2 Mrd. Euro erzielt. Vorstandschef Markus Krebber erhält Bezüge von etwa 5,6 Mio. Euro
Platz 19: Stromversorger RWE legte 2024 ein besseres Geschäftsjahr hin als erwartet. Insgesamt hat der Essener Energiekonzern Umsatzerlöse von 24,2 Mrd. Euro erzielt. Vorstandschef Markus Krebber erhält Bezüge von etwa 5,6 Mio. Euro. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
Platz 18: BMW trotzt dem schwierigen Marktumfeld in China und Problemen beim Umstieg auf E-Mobilität. Mit einer Vergütung von über 5,7 Millionen Euro (inklusive Boni und Versorgungsleistungen) verpasst Oliver Zipse, Chef des Autobauers, klar die Top Ten
Platz 18: BMW trotzt dem schwierigen Marktumfeld in China und Problemen beim Umstieg auf E-Mobilität. Mit einer Vergütung von über 5,7 Millionen Euro (inklusive Boni und Versorgungsleistungen) verpasst Oliver Zipse, Chef des Autobauers, klar die Top Ten. © FrankHoermann/SVEN SIMON/Imago
Platz 17: Seit Monaten gibt es einen Übernahmekampf mit der italienischen Großbank Unicredit. Im vergangenen Jahr konnte die Commerzbank ein Rekordergebnis einfahren: Das Institut steigerte den Nettogewinn um knapp 20 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Bettina Orlopp löste zum Oktober 2024 Vorgänger Manfred Knof an der Spitze des Kreditinstituts ab. Der Vorgänger erhielt Bezüge in Höhe von ca. 5,8 Mio. Euro
Platz 17: Seit Monaten gibt es einen Übernahmekampf mit der italienischen Großbank Unicredit. Im vergangenen Jahr konnte die Commerzbank ein Rekordergebnis einfahren: Das Institut steigerte den Nettogewinn um knapp 20 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Bettina Orlopp löste zum Oktober 2024 Vorgänger Manfred Knof an der Spitze des Kreditinstituts ab. Der Vorgänger erhielt Bezüge in Höhe von ca. 5,8 Mio. Euro. © IMAGO/STAR-MEDIA
Platz 16: Im Geschäftsjahr 2024 betrug der weltweite Gewinn von Siemens Healthineers rund zwei Milliarden Euro. Das bedeutet ein Wachstum von etwa 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ex-Basketball-Profi und CEO Bernd Montag (r.) erhält aktuell Bezüge von 6,6 Millionen Euro.
Platz 16: Im Geschäftsjahr 2024 betrug der weltweite Gewinn von Siemens Healthineers rund zwei Milliarden Euro. Das bedeutet ein Wachstum von etwa 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ex-Basketball-Profi und CEO Bernd Montag (r.) erhält aktuell Bezüge von 6,6 Millionen Euro. © IMAGO/Dwi Anoraganingrum
Platz 14: Henkel lieferte im vergangenen Jahr eine starke Geschäftsentwicklung hin. Der Umsatz stieg auf 21,6 Milliarden Euro, das organische Wachstum betrug 2,6 Prozent. Das EBIT-Ergebnis des Multikonzerns wurde um 20,9 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro vergrößert. CEO Carsten Knobel erhielt eine Vergütung von rund 6,8 Mio. Euro
Platz 15: Henkel lieferte im vergangenen Jahr eine starke Geschäftsentwicklung hin. Der Umsatz stieg auf 21,6 Milliarden Euro, das organische Wachstum betrug 2,6 Prozent. Das EBIT-Ergebnis des Multikonzerns wurde um 20,9 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro vergrößert. CEO Carsten Knobel erhielt eine Vergütung von rund 6,8 Mio. Euro. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
Platz 14: Merck ist ein Pharma- und Technologiekonzern Merck aus Darmstadt. 2024 hatte der Konzern mit dem Vertrieb von Medikamenten und Elektronikmaterialien Erfolg. Vorstandschefin Belén Garijo musste laut Capital.de dennoch eine Minderung um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen, verdiente inklusive Boni 6,8 Mio. Euro
Platz 14: Merck ist ein Pharma- und Technologiekonzern Merck aus Darmstadt. 2024 hatte der Konzern mit dem Vertrieb von Medikamenten und Elektronikmaterialien Erfolg. Vorstandschefin Belén Garijo musste laut Capital.de dennoch eine Minderung um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen, verdiente inklusive Boni und Vorsorgeleistungen jedoch 6,8 Mio. Euro. © IMAGO/Sepp Spiegl
Platz 13: Leonhard Birnbaum ist der Chef von Deutschlands größtem Stromversorger und -netzbetreiber. 2024 durfte sich der CEO von Eon über 7,1 Millionen Euro inklusive Boni freuen
Platz 13: Leonhard Birnbaum ist der Chef von Deutschlands größtem Stromversorger und -netzbetreiber. 2024 durfte sich der CEO von Eon über 7,1 Millionen Euro inklusive Boni freuen. © Funke Foto Services /Imago
Platz 12: Der Umsatz von Adidas stieg um zwölf Prozent, den Gewinn konnte der deutsche Sportartikelriese verfünffachen. Der norwegische CEO Bjørn Gulden wird dafür mit 7,4 Mio. Euro belohnt
Platz 12: Der Umsatz von Adidas stieg um zwölf Prozent, den Gewinn konnte der deutsche Sportartikelriese verfünffachen. Der norwegische CEO Bjørn Gulden wird dafür mit 7,4 Mio. Euro belohnt.  © IMAGO/Dai Tianfang
Platz 11: Daimler-Truck-Chef Martin Daum (2. v. l.) wurde im Herbst 2024 durch die Schwedin Karin Radström (2 v. r.) an der Spitze des Nutzfahrzeugherstellers abgelöst. Der Manager kassierte eine Gesamtvergütung von ca. 8,1 Millionen Euro
Platz 11: Daimler-Truck-Chef Martin Daum (2. v. l.) wurde im Herbst 2024 durch die Schwedin Karin Radström (2 v. r.) an der Spitze des Nutzfahrzeugherstellers abgelöst. Der Manager kassierte eine Gesamtvergütung von ca. 8,1 Millionen Euro. © IMAGO/Bernhard Herrmann
Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re befindet sich auf einem finanziellen Höhenflug. 2024 gelang dem Dax-Konzern ein Rekordergebnis von 5,67 Milliarden Euro, im laufenden Jahr soll dies nochmal getoppt werden. CEO Joachim Wenning freut sich zudem über eine Vergütung von ca. 8,6 Millionen Euro
Platz 10: Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re befindet sich auf einem finanziellen Höhenflug. 2024 gelang dem Dax-Konzern ein Rekordergebnis von 5,67 Milliarden Euro, im laufenden Jahr soll dies nochmal getoppt werden. CEO Joachim Wenning freut sich zudem über eine Vergütung von ca. 8,6 Millionen Euro. © IMAGO/FrankHoermann/SVEN SIMON
Heidelberg Materials blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Obwohl die Nachfrage 2024 gesunken ist, stieg der Gewinn des Baustoffkonzerns aus Baden-Württemberg. CEO Dominik von Achten erhält eine Vergütung von etwa 8,7 Mio. Euro
Platz 9: Heidelberg Materials blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Obwohl die Nachfrage 2024 gesunken ist, stieg der Gewinn des Baustoffkonzerns aus Baden-Württemberg. CEO Dominik von Achten (r.) erhält eine Vergütung von etwa 8,7 Mio. Euro. © IMAGO/Ole Berg-Rusten
Platz 8: Der neue Chef der Deutsche Börse AG, Stephan Leithner, blickt nach einem Rekordjahr 2024 optimistisch in die Zukunft. Im vergangenen Jahr gab es an der Spitze zwischenzeitlich eine Doppellösung mit Theodor Weimer. An Vergütung flossen laut der Auswertung des HRI 9,0 Mio. Euro
Platz 8: Der Chef der Deutsche Börse AG, Stephan Leithner, blickt nach einem Rekordjahr 2024 optimistisch in die Zukunft. Kein Wunder: Der CEO erhielt an Bezügen einen Betrag in Höhe von etwa 9,0 Mio. Euro. © IMAGO/RAINER UNKEL
Platz 6: Die Anteilseigner der Deutschen Telekom wurden 2024 mit Erfolg verwöhnt. Die Aktie des größten europäischen Telekommunikationskonzerns stieg um fast 38 Prozent. Vorstandschef Tim Höttges kassiert dafür 9,4 Mio. Euro
Platz 6: Die Anteilseigner der Deutschen Telekom wurden 2024 mit Erfolg verwöhnt. Die Aktie des größten europäischen Telekommunikationskonzerns stieg um fast 38 Prozent. Vorstandschef Tim Höttges kassiert dafür 9,4 Mio. Euro. © IMAGO/Marc John
Platz 6: Für Siemens läuft es wirtschaftlich momentan eher mittelmäßig. Eine Veräußerung von Anteilen an Siemens Energy spülte dennoch viel Geld in die Kassen und sorgte für einen Rekordgewinn. Siemens-Chef Roland Busch wurde mit einer Steigerung der Bezüge auf 9,4 Mio. Euro belohnt
Platz 6: Für Siemens läuft es wirtschaftlich momentan eher mittelmäßig. Eine Veräußerung von Anteilen an Siemens Energy spülte dennoch viel Geld in die Kassen und sorgte für einen Rekordgewinn. Siemens-Chef Roland Busch wird mit einer Steigerung der Bezüge auf 9,4 Mio. Euro belohnt. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Die Allianz-Versicherung hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte eingefahren. Die Vergütung des Allianz-Chefs stieg in der Folge um 44 Prozent auf 10,2 Mio. Euro. Hauptgrund sei die Auszahlung eines Langfrist-Bonus, der im 2019 gewährt wurde
Platz 5: Die Allianz-Versicherung hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte eingefahren. Die Vergütung des Allianz-Chefs Oliver Bäte stieg in der Folge um 44 Prozent auf rund 9,2 Mio. Euro. Hauptgrund sei die Auszahlung eines Langfrist-Bonus, der im 2019 gewährt wurde.  © Sepp Spiegl/Imago
Oliver Blume führt mit VW und Porsche zwei DAX-Unternehmen an. Der Manager kommt insgesamt auf etwa 10,3 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus in Höhe von fünf Prozent entspricht
Platz 4: Oliver Blume führt mit VW und Porsche zwei DAX-Unternehmen an. Der Manager kommt insgesamt auf etwa 9,2 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus in Höhe von fünf Prozent entspricht. © IMAGO/Jens Schicke
Bei Mercedes-Benz lief es 2024 nicht allzu gut, so hat CEO Ola Källenius folgerichtig den Spitzenplatz im Ranking eingebüßt. Der Chef des Autobauers muss sich für das abgelaufene Geschäftsjahr mit 11,9 Mio. Euro begnügen
Platz 3: Bei Mercedes-Benz lief es 2024 nicht allzu gut, so hat CEO Ola Källenius folgerichtig den Spitzenplatz im Ranking eingebüßt. Der Chef des Autobauers muss sich für das abgelaufene Geschäftsjahr mit 12,5 Mio. Euro begnügen. © Political Moments/IMAGO
Der Kosmetik-Konzern Beiersdorf umfasst bekannte Marken wie Nivea, Eucerin und Labello. Chef des Unternehmens ist Vincent Warnery, der Franzose erhielt für das Jahr 2024 eine Vergütung von etwa 13,2 Mio. Euro.
Platz 2: Der Kosmetik-Konzern Beiersdorf umfasst bekannte Marken wie Nivea, Eucerin und Labello. Chef des Unternehmens ist Vincent Warnery, der Franzose erhielt für das Jahr 2024 eine Vergütung von etwa 13,2 Mio. Euro.  © Beiersdorf
Spitzenverdiener bei den DAX-Unternehmen war im Jahr 2024 SAP-Chef Christian Klein mit fast 19 Millionen Euro
Platz 1: Spitzenverdiener bei den DAX-Konzernen war im Jahr 2024 SAP-Chef Christian Klein (r.). Beim wertvollsten Unternehmen Europas verdiente der Manager fast 19 Millionen Euro. © IMAGO/STAR-MEDIA

Einen ernsthaften neuen Konkurrenten gibt es bald auch für den elektrischen VW Bulli: Mit dem PV5 bringt Hersteller Kia ein modernes und kostengünstigeres Elektroauto-Modell nach Europa. (PF)

Rubriklistenbild: © Kia/Sven Simon/Imago; Bildmontage: IPPEN.MEDIA

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