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Steuerberater werden ab Juli teurer: Wie Sie trotzdem viel Geld sparen können

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Steuerberater werden von Jahr zu Jahr teurer. Wer sich rechtzeitig informiert, kann dabei viel Geld sparen. Wie funktioniert das genau?

München – Wer informiert handelt, kann bares Geld sparen und teure Fehler vermeiden. Ab Juli steigen die Gebühren für Steuerberater deutlich. Gleichzeitig warnen Verbraucherschützer vor Haustürgeschäften rund um Glasfaserverträge. Finanztip zeigt, was das konkret für Sie bedeutet.

Gebühren für Steuerberater steigen – vorher informieren bleibt nicht aus

Zum 1. Juli steigen die Gebühren für Steuerberatung – meist um 6 Prozent. Wie viel kostet es Sie dann, wenn Sie Ihre Steuererklärung von einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater erstellen lassen? Bisher lagen die Kosten bei einem durchschnittlichen Fall und 30.000 Euro Einkünften überwiegend bei 312 Euro. Ab Juli 2025 zahlen Sie mit 331 Euro bereits 19 Euro mehr.

Steuerberater-Gebühren steigen ab Juli – und Glasfaser-Verträge an der Haustür werden zur Kostenfalle. So sparen Sie Gebühren und schützen ihr Geld.

Hinzu kommen weitere Kosten – je nach Einkunftsart, Auslagenpauschalen und Mehrwertsteuer. So steigt die Rechnung in unserem mittleren Beispielfall insgesamt auf derzeit 764 Euro, ab Juli sogar auf 810 Euro.

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Achtung vor Haustürgeschäften bei Glasfaser

Wenn bei Ihnen jemand klingelt und Ihnen einen Glasfaser-Vertrag aufschwatzen will, kann das schnell unnötig teuer werden.

Laut der Verbraucherzentrale Hamburg sind derzeit Vertreterinnen und Vertreter von Glasfaser-Unternehmen unterwegs, die vor allem Übergangsverträge verkaufen wollen. Diese sind oft nicht nur teuer, sondern auch unnötig: Entscheiden Sie sich für Glasfaser, können Sie in der Regel bei Ihrem bisherigen Anbieter bleiben, bis der Anschluss freigeschaltet ist. Für einen reibungslosen Wechsel muss der Anbieter sorgen.

Möchten Sie Ihren DSL- oder Kabeltarif in der Zwischenzeit optimieren, empfehlen wir Ihnen für den Vergleich die Portale Check24 und Verivox. Lassen Sie sich nicht zu überdimensionierten Geschwindigkeiten oder einem sofortigen Vertragsabschluss drängen, und unterschreiben Sie nichts an der Haustür. Informieren Sie sich lieber in Ruhe – zum Beispiel mit unserem Glasfaser-Ratgeber.

Sie haben bereits unterschrieben? Dann prüfen Sie den Vertrag noch einmal sorgfältig und nutzen Sie gegebenenfalls Ihr 14-tägiges Widerrufsrecht.

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Dieser Artikel liegt IPPEN.MEDIA im Zuge einer Kooperation mit Finanztip, Deutschlands führendem Geldratgeber, vor – die Originale zu diesem Beitrag „Steuerberater werden teurer: Was das für Dich heißt und „Achtung vor Haustürgeschäften bei Glasfaser“ stammen aus dem wöchentlichen Finanztip Newsletter vom 23. Mai 2025.

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Rubriklistenbild: © IMAGO / Westend61

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