Messeauftritt in Europa

Ungeachtet der Krisen: Tesla zeigt neuestes Projekt in Paris – und kann erneut beeindrucken

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Tesla will mit dem Robotaxi Cybercab die Mobilität revolutionieren. Während das autonome Fahren an Dynamik gewinnt, sorgt das Roboterprojekt Optimus für Wirbel.

Austin/Paris - In letzter Zeit war es ruhig geworden um das geplante Robotaxi-Projekt von Elon Musk, abseits der Debatte um seine Verflechtungen zu US-Präsident Donald Trump und Absatzeinbußen seiner E-Auto-Firma Tesla.

Doch wer glaubte, Tesla ziehe sich zurück, wurde auf der Technikmesse VivaTech in Paris eines Besseren belehrt: Der E-Auto-Pionier stellte eine blechgewordene Vision von Elon Musk vor, die nicht nur Lenkräder, sondern auch Grenzen sprengen soll: das Robotaxi Cybercab – ein Fahrzeug, das nicht nur elektrisch fährt, sondern auch selbstständig denkt und Passagiere befördert.

Ein Star der Technikmesse – das Robotaxi Tesla Cybercab

Mitten zwischen blinkenden Bildschirmen, humanoiden Robotern und digitalen Spielereien war es ein Fahrzeug, das mit die größte Aufmerksamkeit auf sich zog. Das liegt neben dem stromlinienförmigen Design mitunter daran, dass weder Pedale noch Lenkrad und Außenspiegel vorhanden sind. Ein minimalistisches Mobil für maximalen Fortschritt sozusagen.

Das Cybercab ist Teslas neuester Wurf, ein komplett autonomes Robotaxi zum Preis eines Klein- bis Kompaktklassewagens anzubieten. Die Rede ist von etwa 30.000 US-Dollar – ein Kampfpreis, der vor allem Ride-Sharing-Anbieter, Pendler und urbane Mobilitätsstrategen interessieren dürfte. Inwieweit diese Preisebene letztlich realisiert werden kann, ist wiederum eine andere Frage.

Tesla zeigt auf der VivaTech in Paris das „Cybercab“ – ein elektrisches und vollständig autonomes Robotaxi.

Tesla will 2026 das Cybercap bringen: Der Countdown läuft

Laut dem französischen Portal Capital.fr ist der Start der Massenproduktion weiterhin für 2026 angesetzt. Die texanische Gigafactory soll als Produktionsstandort dienen – dort, wo schon das Model Y und der schwergewichtige, bislang enttäuschende Cybertruck vom Band laufen. Dass Tesla trotz aller Turbulenzen um autonomes Fahren an diesem Zeitplan festhält verdeutlicht, dass der Hersteller fest an den eigenen Erfolg glaubt.

Unterstützung kommt von außen: Die jüngste, politisch vorangetriebene Entspannung zwischen den USA und China dürfte Tesla bei der Teilebeschaffung massiv entlasten. Denn obwohl Tesla zunehmend auf eigene Entwicklungen setzt, stammen viele Komponenten – Berichten zufolge auch für das Cybercab – weiterhin aus Fernost.

Robotaxis von Tesla: Ein wichtiger Schritt bahnt sich schon jetzt an

Dass Teslas Weg zum autonomen Fahren kein Wunschdenken mehr ist, zeigen aktuelle Entwicklungen nahe der Hauptzentrale in Austin, Texas: Dort wurden am 10. Juni erste selbstfahrende Model Y auf öffentlichen Straßen gesichtet – ganz ohne Eingreifen eines Fahrers. Der nächste Meilenstein ist der geplante Beginn des Robotaxi-Services am 22. Juni.

Tesla vor dem Niedergang: Wie Elon Musk den Ruf seines Goldesels zerstörte

„Ich hab das gekauft bevor Elon verrückt geworden ist“: Diese Aufkleber werden mittlerweile an Tesla-Fahrer verkauft, die sich für die einst so schillernden CEO schämen.
„Ich hab das gekauft bevor Elon verrückt geworden ist“: Diese Aufkleber werden mittlerweile an Tesla-Fahrer verkauft, die sich für die einst so schillernden CEO schämen. Seitdem Elon Musk als Teil der Regierung von US-Donald Trump agiert, sich für rechtsextreme Parteien weltweit einsetzt und sich in sozialen Medien mit Verschwörungsfanatikern auseinandersetzt, ist sein Ansehen merklich gesunken. Das hat auch sein Unternehmen Tesla in Mitleidenschaft gezogen. Einst galten die E-Autos als cool und besonders modern, jetzt haben sie einen neuen Spitznamen bekommen: „Swasticars“, ein Wortspiel mit den englischen Begriffen für Hakenkreuz (swastika) und Auto (car). Die Aktie ist eingebrochen, die Verkaufszahlen vor allem in Europa um mehr als 70 Prozent. Noch dazu hat Tesla seit Jahren kein neues Produkt mehr vorgestellt - vielleicht weil der CEO abgelenkt ist? Wie aber konnte es überhaupt soweit kommen? © IMAGO
Entgegen vieler Behauptungen ist Elon Musk nicht der Gründer von Tesla, sondern kam erst 2008 als CEO dazu. Hier steht er neben seinem Vorgänger, Ze‘ev Drori.
Entgegen vieler Behauptungen ist Elon Musk nicht der Gründer von Tesla, sondern kam erst 2008 als CEO dazu. Hier steht er neben seinem Vorgänger, Ze‘ev Drori, neben dem allerersten Auto von Tesla: Dem Roadster, der ebenfalls 2008 auf den Markt kam.  © IMAGO/Jack Gruber
Der Tesla Roadster war das allererste Elektroauto der US-Marke und kam 2008 auf den Markt.
Der Tesla Roadster war das allererste Elektroauto der US-Marke und kam 2008 auf den Markt. Ein Erfolg war das Auto nicht unbedingt, was auch mit dem steilen Preis zusammenhing: Für 100.000 US-Dollar konnte der kleine Flitzer erworben werden. Doch zugleich war es ein technologisches Novum, da der Tesla Roadster zu den allerersten Elektroautos gehörte, der überhaupt nennenswerte Entfernungen fahren konnte und dennoch erschwinglich blieb. Die Reichweite wurde mit ~300 Kilometern angegeben.  © IMAGO/Dylan Stewart
Auch wenn der Roadster kein Durchbruch war, hatte Elon Musk sich damit als Visionär einen Namen gemacht. Und 2011 präsentierte er das nächste Model der Marke Tesla: Das Model S, das 2013 auf den Markt kam.
Auch wenn der Roadster kein Durchbruch war, hatte Elon Musk sich damit als Visionär einen Namen gemacht. Und 2011 präsentierte er das nächste Model der Marke Tesla: Das Model S, das 2013 auf den Markt kam. Ab da fing Elon Musk an, zu einem der bekanntesten Unternehmer der Welt zu werden. 2011 wählte er nach eigenen Angaben noch den Demokraten Barack Obama, in einem Zeitungsinterview hatte er sich zuvor als „halb Demokrat, halb Republikaner“ bezeichnet. 2013 nannte ihn Reuters einen „Milliardär und Umweltaktivist“, der sich besonders für das Ende des fossilen Zeitalters eingesetzt hat.  © IMAGO/Matt Sumner
Nach dem Tesla Model S kam 2016 dann schon das Model X auf den US-Markt. Mit diesem Elektroauto begann Tesla eine Offensive auf den Massenmarkt – der Listenpreis für das Model X lag zwar noch bei 70.000 US-Dollar, war aber damit schon deutlich mehr in Reichweite für Normalverdiener, als andere Wagen auf dem Markt.
Nach dem Tesla Model S kam 2016 dann schon das Model X auf den US-Markt. Mit diesem Elektroauto begann Tesla eine Offensive auf den Massenmarkt – der Listenpreis für das Model X lag zwar noch bei 70.000 US-Dollar, war aber damit schon deutlich mehr in Reichweite für Normalverdiener, als andere Wagen auf dem Markt. Allerdings war der Launch dieses Wagens auch der Beginn der Probleme von Musk. Auf Twitter (heute X) hatte Musk noch großspurig behauptet, Tesla könnte 200.000 Model X liefern, was sich im Nachhinein als Lüge entpuppte. Es wurde 2019 ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um zu prüfen, ob Musk mit dem Tweet seine Investoren in die Irre geführt hat.  © IMAGO
Elon Musk hat sich 2016 aber auch erstmals in die US-Politik eingemischt. Er war Teil eines Wirtschaftsrats in der ersten Amtszeit von Donald Trump - verließ diesen aber wieder, als Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg.
Elon Musk hat sich 2016 aber auch erstmals in die US-Politik eingemischt. Er war Teil eines Wirtschaftsrats in der ersten Amtszeit von Donald Trump - verließ diesen aber wieder, als Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg. 2018 schreibt er auf Twitter: „Um es klar zu sagen: Ich bin nicht konservativ. Ich bin unabhängig und politisch moderat. Das heißt nicht, das in allen Themen moderat bin. Humanitäre Themen sind mir sehr wichtig & ich verstehe nicht, warum sie nicht allen wichtig sind“.  © IMAGO
Derweil ging es auch bei Tesla weiter und nur wenige Jahre nach dem erfolgreichen Launch des Model X kam nun auch das Model 3 auf den Markt. 2019 verkaufte Elon Musk dieses Auto für 45.000 Euro.
Derweil ging es auch bei Tesla weiter und nur wenige Jahre nach dem erfolgreichen Launch des Model X kam nun auch das Model 3 auf den Markt. 2019 verkaufte Elon Musk dieses Auto für 45.000 Euro. Das Auto war ein Erfolg, und führte 2020 zu einem Höhenflug der Aktie. Im August 2020 war Tesla für einige Zeit sogar wertvoller als Toyota, die weltweit am meisten verkaufte Automarke.  © IMAGO
2020 begann der Bau des ersten Tesla-Werks in Europa – und zwar in Grünheide in Brandenburg.
2020 begann der Bau des ersten Tesla-Werks in Europa – und zwar in Grünheide in Brandenburg. Der Bau des Tesla-Werks wurde von zahlreichen Protesten begleitet, unter anderem weil große Teile des Waldes dort gerodet werden musste und aus Sorge vor einer Wasserknappheit in der Region. Die brandenburgische Landesregierung erhoffte sich mit der Ansiedlung ein Wirtschaftsboom und die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze in der Region.  © IMAGO/Christian Thiel
2021 kommt das Tesla Model Y auf den Markt, welches 2025 ein Upgrade bekam und eines der meistverkauften Teslas weltweit ist.
2021 kommt das Tesla Model Y auf den Markt, welches 2025 ein Upgrade bekam und eines der meistverkauften Teslas weltweit ist.  © IMAGO/imageBROKER/Manuel Kamuf
Der neugewählte US-Präsident Joe Biden lädt nach seiner Wahl 2021 zu einem E-Auto-Gipfel ein. Elon Musk wird nicht eingeladen, obwohl Tesla zu diesem Zeitpunkt der erfolgreichste Elektroautobauer der USA ist. Dies wird später als einer der Momente gelten, die Musk gegen die Demokraten radikalisiert haben könnte.
Der neugewählte US-Präsident Joe Biden lädt nach seiner Wahl 2021 zu einem E-Auto-Gipfel ein. Elon Musk wird nicht eingeladen, obwohl Tesla zu diesem Zeitpunkt der erfolgreichste Elektroautobauer der USA ist. Dies wird später als einer der Momente gelten, die Musk gegen die Demokraten radikalisiert haben könnte.  © IMAGO
2022 wird die Gigafactory von Tesla in Deutschland eröffnet, der Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist vor Ort bei der Eröffnung.
2022 wird die Gigafactory von Tesla in Deutschland eröffnet, der Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist vor Ort bei der Eröffnung. Das ist auch das Jahr, indem Elon Musk seit Absicht erklärt, die Plattform Twitter kaufen zu wollen, was er später in dem Jahr auch tut. Als Sicherheit gibt er seine Aktien bei Tesla an – was diese im April 2022 erstmal fallen ließ. Nach der Übernahme gibt Musk seine Absicht bekannt, bei der nächsten Wahl einen Republikaner zu wählen. Zunächst unterstützt er die Kandidatur von Ron DeSantis aus Florida.  © IMAGO
In den frühen 20er Jahren hat Elon Musk mehrmals auch das erste Elektro-SUV angekündigt, genannt der Cybertruck.
In den frühen 20er Jahren hat Elon Musk mehrmals auch das erste Elektro-SUV angekündigt, genannt der Cybertruck. Auf den Markt kam er erstmals 2023, allerdings wurde er seitdem von zahlreichen Pannen heimgesucht. Anfang 2025 mussten fast alle gekauften Trucks in den USA zurückgerufen werden. Elon Musk behauptet, es habe vor dem Launch eine Million Vorbestellungen des Cybertrucks gegeben. Ob das stimmt, lässt sich bezweifeln; bis 2025 waren gerade mal um die 50.000 verkauft worden.  © IMAGO
Nachdem Donald Trump als Kandidat für die Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus bestätigt ist, wird er von Musk unterstützt. Er spendet 277 Milliarden US-Dollar an die Republikaner im Wahlkampf und Trump verspricht ihm im Gegenzug einen Job in seiner Regierun.
Nachdem Donald Trump als Kandidat für die Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus bestätigt ist, wird er von Musk unterstützt. Er spendet 277 Millionen US-Dollar an die Republikaner im Wahlkampf und Trump verspricht ihm im Gegenzug einen Job in seiner Regierung. Die Tesla-Aktie erlebt nach dem Sieg von Trump im November 2024 einen Höhenflug. In den Jahren 2023 und 2024 hatte sich Musk zunehmend nach rechts radikalisiert, postete immer mehr rassistische, antisemitische und rechtsradikale Posts auf seiner Plattform X. Über seine Tochter, die trans ist und sich von ihm persönlich distanziert hat, schreibt er, dass sie von „woker Gehirnwäsche getötet“ wurde.  © IMAGO/K.C. Alfred
Unter der Trump-Regierung wird Elon Musk als Leiter einer neu gegründeten Abteilung eingesetzt, die zu mehr Effizienz und weniger Bürokratie führen soll.
Unter der Trump-Regierung wird Elon Musk als Leiter einer neu gegründeten Abteilung eingesetzt, die zu mehr Effizienz und weniger Bürokratie führen soll. Musk hat gleich zu Beginn tausende Mitarbeiter im Staatsapparat entlassen, teilweise mussten Mitarbeiter später wieder eingestellt werden, da sie doch gebraucht würden. Zudem hat Musk und sein Team - das wohl größtenteils aus Männern Anfang 20 besteht – Zugang zu allen persönlichen Daten der Mitarbeitenden bekommen. Im Chaos dieser Tage begann die Aktie von Tesla dann zu schwächeln. Die Gewinne direkt nach dem Sieg von Trump wurden zunichtegemacht, zudem befindet sich Tesla in einer Absatzkrise.  © IMAGO/Tom Williams
Es mehren sich auch die Angriffe auf Tesla selbst: Weltweit werden immer wieder Autos der Marke in Brand gesteckt, als Protest gegen Musk. Aus Angst vor solchen Angriffen haben einige Tesla-Fahrer begonnen, ihre Autos mit Aufklebern zu versehen, in denen sie sich auch als Musk-Gegner outen.
Es mehren sich auch die Angriffe auf Tesla selbst: Weltweit werden immer wieder Autos der Marke in Brand gesteckt, als Protest gegen Musk. Aus Angst vor solchen Angriffen haben einige Tesla-Fahrer begonnen, ihre Autos mit Aufklebern zu versehen, in denen sie sich auch als Musk-Gegner outen. In einer Mitarbeiterversammlung im März soll Elon Musk seine Mitarbeiter angefleht haben, ihre Aktien weiter zu behalten und loyal zu bleiben. Er versprach, dass das Model Y auch 2025 erfolgreich bleiben würde – allem Zweifel zum Trotz.  © IMAGO/Ansa/Massimo Percossi
Zuletzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump auf die Seite von Tesla gestellt. Trump lud medienwirksam zu einer Auto-Show für Tesla vor dem Weißen Haus ein und kaufte eines der Wagen. Am Aktiensturz hat das bisher nichts geändert.
Zuletzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump auf die Seite von Tesla gestellt. Trump lud medienwirksam zu einer Auto-Show für Tesla vor dem Weißen Haus ein und kaufte eines der Wagen. Am Aktiensturz hat das bisher nichts geändert.  © IMAGO/Pool/ABACA

Das grüne Licht der Behörden soll demnach erfolgt sein. Das wird dann noch nicht im Tesla Cybercab stattfinden, aber einem seriennahen Tesla-Modell. Es ist eine Art Soft-Launch für Musks große Vision: ein fahrerloses Netzwerk, bei dem Besitzer ihre Teslas vermieten können, wenn sie selbst nicht unterwegs sind – sozusagen ein „Airbnb auf Rädern“.

Tesla auf der VivaTech in Paris: Ohne Elon, aber mit Optimus

Der sonst omnipräsente Elon Musk ließ sich im Vergleich zum Vorjahr nicht auf der VivaTech blicken. Dennoch war Tesla mit einer weiteren Zukunftsvision vertreten: Optimus, der humanoide Roboter. Diese KI-Errungenschaft ist – wie das Cybercab – Teil von Musks größerem Plan, Tesla zu einem Robotikunternehmen umzuwandeln.

Warum es hinter den Kulissen derzeit jedoch kriselt: Der Leiter des Projekts, Milan Kovac, verkündete kürzlich seinen Rücktritt – aus persönlichen Gründen, wie er betont. Hinzu kommt ein möglicher Datenskandal: Ein ehemaliger Tesla-Ingenieur des Optimus-Teams soll vertrauliche Informationen gestohlen und ein eigenes Start-up gegründet haben. Der Fall liegt inzwischen vor Gericht – und verleiht dem ohnehin anspruchsvollen Projekt weiteren Druck.

Neben dem Cybercab zeigte Tesla in Paris auch das facegeliftete SUV Model Y sowie den humanoiden Roboter „Optimus“.

Elon Musk wandelt mit Tesla zwischen Vision und Wirklichkeit

Tesla bewegt sich also an der Schwelle zur nächsten Mobilitätsrevolution. Die Pariser Technikmesse zeigte deutlich: Das Cybercab ist mehr als ein PR-Stunt – es ist der Beginn einer neuen Ära, in der Mobilität autonom, vernetzt und vermietbar wird.

Ob der Plan aufgeht? Das dürfte lediglich eine Frage des Zeitpunkts sein. Wenn Musk eines kann, dann ist es, Visionen greifbar zu machen – auch wenn sie manchmal ohne Lenkrad kommen. Derweil wird das Image des gebürtigen Südafrikaners mancherorts als „rechtsextrem“ belastet. Das hat Folgen für den Absatz und Leasingverträge. (PF)

Rubriklistenbild: © Freiwah

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