Uhrzeit und Datum

Vollmond im Februar: Wann der spektakuläre „Schneemond“ am Himmel zu sehen ist

  • schließen

Der Vollmond im Februar heißt „Schneemond“. Er sorgt nach seinem Aufgang für einen beeindruckenden Anblick am Himmel – die ganze Nacht über.

Frankfurt – Der Vollmond ist jeden Monat ein ganz besonderer Anblick: Kurz nach Mondaufgang steht der majestätische Mond tief über dem Horizont und erscheint dank der Mondtäuschung besonders groß. Später steigt er weiter nach oben und scheint seine „normale“ Größe zu erreichen. Dabei erleuchtet er den Himmel hell und lässt die ihn umgebenden Sterne in seinem Licht erblassen. Am 12. Februar ist es wieder so weit, dass die Erde sich zwischen Sonne und Mond positioniert und der Mond von der Sonne voll beleuchtet wird.

Der Mond – Ein Himmelskörper, viele Facetten

Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern.
Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern. © Imago/MiS
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht.
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht. © Imago/Alan Dyer
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt.
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt. © Imago/Gottfried Czepluch
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist.
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist. © Imago/Riccardo Fabi
Ein anderes Phänomen – der sogenannte Supermond – macht den Vollmond am Himmel tatsächlich etwas größer. Der Vollmond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn etwas näher an der Erde als sonst, was regelmäßige Mond-Beobachter am Himmel erkennen können. Auch das Licht des Mondes erscheint dann heller.
Ein anderes Phänomen – der sogenannte Supermond – macht den Vollmond am Himmel tatsächlich etwas größer. Der Vollmond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn etwas näher an der Erde als sonst, was regelmäßige Mond-Beobachter am Himmel erkennen können. Auch das Licht des Mondes erscheint dann heller. © Imago/Pixsell
Das wohl spannendste Phänomen rund um den Mond ist jedoch die Mondfinsternis. Auf diesem Bild ist die Mondfinsternis aus dem November 2022 zu sehen. Der Mond wandert dabei durch den Schatten der Erde im Weltraum und wird von diesem teilweise verdeckt. Verschwindet der Mond komplett im Schatten, wird er zum sogenannten „Blutmond“ – er strahlt für kurze Zeit rostrot.
Das wohl spannendste Phänomen rund um den Mond ist jedoch die Mondfinsternis. Auf diesem Bild ist die Mondfinsternis aus dem November 2022 zu sehen. Der Mond wandert dabei durch den Schatten der Erde im Weltraum und wird von diesem teilweise verdeckt. Verschwindet der Mond komplett im Schatten, wird er zum sogenannten „Blutmond“ – er strahlt für kurze Zeit rostrot. © Imago/ANE Edition
Auch die schmale Mondsichel ist ein interessanter Anblick. Wer den Mond täglich beobachtet sieht, wie sie langsam wächst, bis sie zum Halb- und dann zum Vollmond wird.
Auch die schmale Mondsichel ist ein interessanter Anblick. Wer den Mond täglich beobachtet sieht, wie sie langsam wächst, bis sie zum Halb- und dann zum Vollmond wird. © imago/Silas Stein
An manchen Tagen kann man neben der schmalen Mondsichel auch den sogenannten „Erdschein“ sehen. Obwohl nur die schmale Sichel vom Licht der Sonne beleuchtet ist, sieht man auch den unbeleuchteten Teil des Mondes ganz schwach. Er wird vom Licht, das die Erde reflektiert, beleuchtet.
An manchen Tagen kann man neben der schmalen Mondsichel auch den sogenannten „Erdschein“ sehen. Obwohl nur die schmale Sichel vom Licht der Sonne beleuchtet ist, sieht man auch den unbeleuchteten Teil des Mondes ganz schwach. Er wird vom Licht, das die Erde reflektiert, beleuchtet. © Imago/Jon G. Fuller
Die abnehmende Mondsichel. In wenigen Tagen wird der Mond vom Himmel komplett verschwunden sein, um kurz darauf wieder als schmale Mondsichel aufzutauchen. Die Mondsichel erscheint dann gespiegelt.
Die abnehmende Mondsichel. In wenigen Tagen wird der Mond vom Himmel komplett verschwunden sein, um kurz darauf wieder als schmale Mondsichel aufzutauchen. Die Mondsichel erscheint dann gespiegelt. © Imago/imagebroker
Auf dem Mond gut zu erkennen sind unter anderem Krater und die Mare, Mondmeere – die großen dunklen Flecken auf der Mondoberfläche.
Auf dem Mond gut zu erkennen sind unter anderem Krater und die Mare, Mondmeere – die großen dunklen Flecken auf der Mondoberfläche. © imago/Deutzmann
Der Mond umkreist die Erde, was man auf diesem Bild namens „Earthrise“ besonders eindrücklich erkennen kann. Aufgenommen wurde es von der Crew der Nasa-Mission „Apollo 8“, die den Mond an Weihnachten 1968 umkreiste.
Der Mond umkreist die Erde, was man auf diesem Bild namens „Earthrise“ besonders eindrücklich erkennen kann. Aufgenommen wurde es von der Crew der Nasa-Mission „Apollo 8“, die den Mond an Weihnachten 1968 umkreiste. © imago/Nasa
Die Mondoberfläche ist staubig, wie die Nasa-Astronauten, die dort in den Jahren 1969 bis 1972 landeten, herausfinden mussten. Ein Teil der Astronauten konnte mit Rovern über die Mondoberfläche fahren.
Die Mondoberfläche ist staubig, wie die Nasa-Astronauten, die dort in den Jahren 1969 bis 1972 landeten, herausfinden mussten. Ein Teil der Astronauten konnte mit Rovern über die Mondoberfläche fahren. © Imago/UIG
Auf dem Mond ist die Schwerkraft geringer als auf der Erde, weshalb die Astronauten dort unter anderem große Sprünge machen konnten. Auf dieser Aufnahme untersucht der Nasa-Astronaut Harrison H. Schmitt im Dezember 1972 einen großen Gesteinsbrocken auf dem Mond.
Auf dem Mond ist die Schwerkraft geringer als auf der Erde, weshalb die Astronauten dort unter anderem große Sprünge machen konnten. Auf dieser Aufnahme untersucht der Nasa-Astronaut Harrison H. Schmitt im Dezember 1972 einen großen Gesteinsbrocken auf dem Mond. © imago
Diese Aufnahme der Nasa-Raumsonde „Orion“ zeigt es noch einmal sehr schön: Der Mond umkreist die Erde. Bei der nächsten Mission einer „Orion“-Kapsel sollen sich Menschen an Bord befinden und den Mond umkreisen. Frühestens 2025 sollen wieder Menschen den Mond betreten, plant die Nasa.
Diese Aufnahme der Nasa-Raumsonde „Orion“ zeigt es noch einmal sehr schön: Der Mond umkreist die Erde. Bei der nächsten Mission einer „Orion“-Kapsel sollen sich Menschen an Bord befinden und den Mond umkreisen. Frühestens 2025 sollen wieder Menschen den Mond betreten, plant die Nasa. © Imago/Cover-Images

Februar-Vollmond heißt auch „Schneemond“ – Wann er am Himmel steht

Der Vollmond im Februar wird auch „Schneemond“ genannt – nach dem typischen Wetter, das im Februar zumindest früher vorherrschte. Um den Vollmond oder „Schneemond“ am 12. Februar 2025 zu beobachten, muss man nur zwei Dinge wissen: Wann wird der Mond von der Sonne voll beleuchtet? Und wann geht er am Beobachtungsstandort auf und unter?

Am 12. Februar 2025 pünktlich um 14.53 Uhr bestrahlt die Sonne hundert Prozent der erdzugewandten Mondoberfläche. Die reflektiert das Licht ins Weltall – der Vollmond ist sichtbar. Doch das ist zumindest in Deutschland noch gar nicht zu sehen. Hierzulande geht der Vollmond erst etwa zweieinhalb Stunden später auf. Der genaue Zeitpunkt des Mondaufgangs variiert je nach Standort – in Frankfurt ist der Vollmond ab 17.30 Uhr zu sehen.

StandortMondaufgang am 12. Februar 2025
Berlin17.03 Uhr (Untergang: 8.01 Uhr am 13.2.)
Hamburg17.13 Uhr (Untergang: 8.17 Uhr am 13.2.)
München17.24 Uhr (Untergang: 7.58 Uhr am 13.2.)
Frankfurt17.30 Uhr (Untergang: 8.14 Uhr am 13.2.)
Köln17.35 Uhr (Untergang: 8.23 Uhr am 13.2.)
Quelle: timeanddate.de

Mondaufgang am 12. Februar: Vollmond bleibt die ganze Nacht am Himmel

Die ganze Nacht vom 12. auf den 13. Februar bleibt der Vollmond am Himmel sichtbar und verschwindet erst am nächsten Morgen um 8.14 Uhr wieder unter dem Horizont. Dass der Mond während dieser Zeit schon gar nicht mehr voll beleuchtet ist, kann man mit bloßem Auge nicht wahrnehmen – der „Schneemond“ scheint die ganze Nacht ein runder und voller Vollmond zu sein.

Der Vollmond am Himmel ist immer ein besonderer Anblick. (Archivbild)

Wer den Mondaufgang beobachten möchte, sollte gegen 17.30 Uhr einen ungehinderten Blick nach Osten haben. Dort erscheint der Vollmond, während die Sonne am westlichen Horizont untergeht. Bei klarem Himmel sollte der aufgehende Vollmond sichtbar sein, auch wenn es noch nicht dunkel ist. Je dunkler der Himmel wird, desto heller scheint der Vollmond zu strahlen. Während der Februar-Vollmond ein ganz gewöhnlicher Vollmond ist, gibt es beim nächsten Vollmond – im März – etwas Seltenes zu bewundern: Eine partielle Mondfinsternis findet bei Vollmond am 14. März 2025 statt. (tab)

Rubriklistenbild: © IMAGO/imageBROKER/Florian Gaul

Kommentare