Mondkalender 2025

Wann der nächste Vollmond am Himmel strahlt

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Es dauert immer ungefähr 29 Tage von einem Vollmond zum nächsten. Wann der nächste Vollmond am Himmel zu sehen sein wird.

Frankfurt – Blickt man in den Nachthimmel, ist einer oft zu sehen: der Mond. Ganz egal ob als Vollmond, als zunehmender oder abnehmender Mond oder als schmale Mondsichel – sein Anblick ist häufig schön anzusehen. Der Mond umkreist die Erde und wird dabei von der Sonne beleuchtet – mal komplett, mal nur teilweise und mal gar nicht. Für einen Mondphasenzyklus benötigt der Erdtrabant etwa 29,53 Tage.

Der Mond – Ein Himmelskörper, viele Facetten

Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern.
Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern. © Imago/MiS
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht.
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht. © Imago/Alan Dyer
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt.
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt. © Imago/Gottfried Czepluch
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist.
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist. © Imago/Riccardo Fabi
Ein anderes Phänomen – der sogenannte Supermond – macht den Vollmond am Himmel tatsächlich etwas größer. Der Vollmond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn etwas näher an der Erde als sonst, was regelmäßige Mond-Beobachter am Himmel erkennen können. Auch das Licht des Mondes erscheint dann heller.
Ein anderes Phänomen – der sogenannte Supermond – macht den Vollmond am Himmel tatsächlich etwas größer. Der Vollmond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn etwas näher an der Erde als sonst, was regelmäßige Mond-Beobachter am Himmel erkennen können. Auch das Licht des Mondes erscheint dann heller. © Imago/Pixsell
Das wohl spannendste Phänomen rund um den Mond ist jedoch die Mondfinsternis. Auf diesem Bild ist die Mondfinsternis aus dem November 2022 zu sehen. Der Mond wandert dabei durch den Schatten der Erde im Weltraum und wird von diesem teilweise verdeckt. Verschwindet der Mond komplett im Schatten, wird er zum sogenannten „Blutmond“ – er strahlt für kurze Zeit rostrot.
Das wohl spannendste Phänomen rund um den Mond ist jedoch die Mondfinsternis. Auf diesem Bild ist die Mondfinsternis aus dem November 2022 zu sehen. Der Mond wandert dabei durch den Schatten der Erde im Weltraum und wird von diesem teilweise verdeckt. Verschwindet der Mond komplett im Schatten, wird er zum sogenannten „Blutmond“ – er strahlt für kurze Zeit rostrot. © Imago/ANE Edition
Auch die schmale Mondsichel ist ein interessanter Anblick. Wer den Mond täglich beobachtet sieht, wie sie langsam wächst, bis sie zum Halb- und dann zum Vollmond wird.
Auch die schmale Mondsichel ist ein interessanter Anblick. Wer den Mond täglich beobachtet sieht, wie sie langsam wächst, bis sie zum Halb- und dann zum Vollmond wird. © imago/Silas Stein
An manchen Tagen kann man neben der schmalen Mondsichel auch den sogenannten „Erdschein“ sehen. Obwohl nur die schmale Sichel vom Licht der Sonne beleuchtet ist, sieht man auch den unbeleuchteten Teil des Mondes ganz schwach. Er wird vom Licht, das die Erde reflektiert, beleuchtet.
An manchen Tagen kann man neben der schmalen Mondsichel auch den sogenannten „Erdschein“ sehen. Obwohl nur die schmale Sichel vom Licht der Sonne beleuchtet ist, sieht man auch den unbeleuchteten Teil des Mondes ganz schwach. Er wird vom Licht, das die Erde reflektiert, beleuchtet. © Imago/Jon G. Fuller
Die abnehmende Mondsichel. In wenigen Tagen wird der Mond vom Himmel komplett verschwunden sein, um kurz darauf wieder als schmale Mondsichel aufzutauchen. Die Mondsichel erscheint dann gespiegelt.
Die abnehmende Mondsichel. In wenigen Tagen wird der Mond vom Himmel komplett verschwunden sein, um kurz darauf wieder als schmale Mondsichel aufzutauchen. Die Mondsichel erscheint dann gespiegelt. © Imago/imagebroker
Auf dem Mond gut zu erkennen sind unter anderem Krater und die Mare, Mondmeere – die großen dunklen Flecken auf der Mondoberfläche.
Auf dem Mond gut zu erkennen sind unter anderem Krater und die Mare, Mondmeere – die großen dunklen Flecken auf der Mondoberfläche. © imago/Deutzmann
Der Mond umkreist die Erde, was man auf diesem Bild namens „Earthrise“ besonders eindrücklich erkennen kann. Aufgenommen wurde es von der Crew der Nasa-Mission „Apollo 8“, die den Mond an Weihnachten 1968 umkreiste.
Der Mond umkreist die Erde, was man auf diesem Bild namens „Earthrise“ besonders eindrücklich erkennen kann. Aufgenommen wurde es von der Crew der Nasa-Mission „Apollo 8“, die den Mond an Weihnachten 1968 umkreiste. © imago/Nasa
Die Mondoberfläche ist staubig, wie die Nasa-Astronauten, die dort in den Jahren 1969 bis 1972 landeten, herausfinden mussten. Ein Teil der Astronauten konnte mit Rovern über die Mondoberfläche fahren.
Die Mondoberfläche ist staubig, wie die Nasa-Astronauten, die dort in den Jahren 1969 bis 1972 landeten, herausfinden mussten. Ein Teil der Astronauten konnte mit Rovern über die Mondoberfläche fahren. © Imago/UIG
Auf dem Mond ist die Schwerkraft geringer als auf der Erde, weshalb die Astronauten dort unter anderem große Sprünge machen konnten. Auf dieser Aufnahme untersucht der Nasa-Astronaut Harrison H. Schmitt im Dezember 1972 einen großen Gesteinsbrocken auf dem Mond.
Auf dem Mond ist die Schwerkraft geringer als auf der Erde, weshalb die Astronauten dort unter anderem große Sprünge machen konnten. Auf dieser Aufnahme untersucht der Nasa-Astronaut Harrison H. Schmitt im Dezember 1972 einen großen Gesteinsbrocken auf dem Mond. © imago
Diese Aufnahme der Nasa-Raumsonde „Orion“ zeigt es noch einmal sehr schön: Der Mond umkreist die Erde. Bei der nächsten Mission einer „Orion“-Kapsel sollen sich Menschen an Bord befinden und den Mond umkreisen. Frühestens 2025 sollen wieder Menschen den Mond betreten, plant die Nasa.
Diese Aufnahme der Nasa-Raumsonde „Orion“ zeigt es noch einmal sehr schön: Der Mond umkreist die Erde. Bei der nächsten Mission einer „Orion“-Kapsel sollen sich Menschen an Bord befinden und den Mond umkreisen. Frühestens 2025 sollen wieder Menschen den Mond betreten, plant die Nasa. © Imago/Cover-Images

Ein Mondzyklus dauert etwa 29,53 Tage – dann steht der nächste Vollmond am Himmel

Dieser Zyklus wird in vier Teile eingeteilt, die jeweils ungefähr eine Woche dauern. Auf den Neumond (oder Leermond) folgt der zunehmende Mond, dann der Vollmond. Auf diesen folgt der abnehmende Mond und anschließend wieder der Neumond. Ein kompletter Durchlauf dieser vier Phasen wird Lunation genannt.

Ein Monat dauert außer im Februar etwas länger als eine Lunation – in den meisten Monaten ist trotzdem nur einmal ein Vollmond am Himmel zu sehen. Passiert es doch einmal, dass zwei Vollmonde innerhalb eines Kalendermonats auftreten, wird der zweite Mond „blue moon“ genannt. 2025 gibt es dieses Phänomen jedoch nicht.

Nächster Vollmond im Jahr 2025 – Liste mit allen Terminen

Wann der nächste Vollmond im Jahr 2025 am Himmel steht, können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen:

Vollmond im Januar 2025:13. Januar 2025, 23.26 Uhr
Vollmond im Februar 2025:12. Februar 2025, 14.53 Uhr
Vollmond im März 2025 (partielle Mondfinsternis):14. März 2025, 7.54 Uhr
Vollmond im April 2025 (Mini-Mond):13. April 2025, 2.22 Uhr
Vollmond im Mai 2025 (Mini-Mond):12. Mai 2025, 18.55 Uhr
Vollmond im Juni 2025:11. Juni 2025, 9.43 Uhr
Vollmond im Juli 2025:10. Juli 2025, 22.36 Uhr
Vollmond im August 2025:9. August 2025, 9.55 Uhr
Vollmond im September 2025 (totale Mondfinsternis):7. September 2025, 20.08 Uhr
Vollmond im Oktober 2025:7. Oktober 2025, 5.47 Uhr
Vollmond im November 2025 (Supermond):5. November 2025, 14.19 Uhr
Vollmond im Dezember 2025 (Supermond):5. Dezember 2025, 00.14 Uhr
Quelle: timeanddate.de

Zwölf Vollmonde im Jahr 2025 – zwei sind Supermonde, zwei Mini-Monde

Im Jahr 2025 gibt es zwar nur zwölf Vollmonde – dafür haben einige dieser Vollmonde etwas Besonderes auf Lager. Im März und September 2025 beispielsweise findet zeitgleich mit dem Vollmond eine partielle beziehungsweise totale Mondfinsternis statt, die jeweils auch in Deutschland zu sehen ist. Der Erdschatten zieht dabei über den Vollmond und verdeckt einen Teil von ihm. Im Fall einer totalen Mondfinsternis leuchtet der Mond dann rötlich – der sogenannte Blutmond ist zu sehen.

Der Vollmond am Himmel zieht alle Blicke auf sich. (Archivbild)

Im April und Mai 2025 ist der Vollmond besonders klein – ein sogenannter Mini-Mond. Das Gegenstück dazu – den Supermond – gibt es im November und Dezember 2025 am Himmel zu bewundern. Der Supermond kann größer und heller erscheinen als ein „normaler“ Vollmond. Aber auch das Phänomen der Mondtäuschung kann die scheinbare Größe des Vollmonds beeinflussen.

Wann im Jahr 2025 der nächste Neumond am Himmel steht

Zum Jahr 2025 gehören nicht nur zwölf Vollmonde, sondern auch zwölf Neumonde – Tage, an denen der Mond überhaupt nicht von der Sonne beleuchtet wird und daher nicht am Himmel zu sehen ist, obwohl er dort steht.

Wann der nächste Neumond bevorsteht, verrät diese Tabelle:

Neumond im Januar 2025: 29. Januar 2025, 13.35 Uhr
Neumond im Februar 2025:28. Februar 2025, 1.44 Uhr
Neumond im März 2025:29. März 2025, 11.57 Uhr
Neumond im April 2025:27. April 2025, 21.31 Uhr
Neumond im Mai 2025:27. Mai 2025, 5.02 Uhr
Neumond im Juni 2025:25. Juni 2025, 12.31 Uhr
Neumond im Juli 2025:24. Juli 2025, 21.11 Uhr
Neumond im August 2025:23. August 2025, 8.06 Uhr
Neumond im September 2025:21. September 2025, 21.54 Uhr
Neumond im Oktober 2025:21. Oktober 2025, 14.25 Uhr
Neumond im November 2025:20. November 2025, 7.47 Uhr
Neumond im Dezember 2025:20. Dezember 2025, 2.43 Uhr
Quelle: timeanddate.de

Der nächste Vollmond ist nicht nur hübsch anzusehen

Der Mond ist nicht nur ein zuverlässiger Begleiter der Erde im Sonnensystem, sondern für die Erde tatsächlich auch sehr wichtig. Ohne ihn wäre das Klima auf der Erde beispielsweise längst nicht so stabil, wie es ist und es gäbe auch keine Jahreszeiten. Daraus schließt die Forschung, dass es ohne den Mond, der die Erde stabilisiert, womöglich kein Leben geben würde. Trotzdem ist es bis heute ein Rätsel, wie der Mond eigentlich entstand. Eine gängige Theorie geht davon aus, dass er entstand, als ein anderer Planet mit der Erde kollidierte. Doch dieser Theorie widersprach ein Forschungsteam. (tab)

Rubriklistenbild: © Anthony Anex/dpa

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