Sieben Faktoren, die zu Jobabsagen von Personalern führen
VonCarina Blumenroth
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Wer eine Bewerbung einreicht, hofft in der Regel, den Job zu bekommen. Oftmals ist dies jedoch nicht der Fall – die Ursachen, warum Personalchefs Nein sagen.
Sich durch verschiedene Stellenangebote scrollen, Informationen über Firmen einholen, die eigenen Bewerbungsunterlagen aktualisieren und verschicken – suchen Arbeitnehmer einen neuen Job, ist das oft mit viel Vorbereitungszeit verbunden. Ist die Bewerbung einmal abgeschickt, heißt es auf Rückmeldungen warten. Manchmal wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, manchmal erhält man direkt eine Absage. Aber warum sagen Personaler den Bewerbern eigentlich ab?
Jobabsage vor dem Bewerbungsgespräch: Was kann dahinterstecken?
Qualitative Beurteilung Ihrer Bewerbungsunterlagen: Ihre Unterlagen waren fehlerhaft oder unvollständig? Das kann direkt ein Ausschlusskriterium für Personaler sein.
Angegebene Gehaltsvorstellungen passen nicht: Bei einigen Stellenausschreibungen geben die Verantwortlichen direkt mit an, dass Bewerber Ihre Gehaltsvorstellungen nennen sollen. Das verschafft dem Unternehmen Orientierung und kann auch ein Faktor sein, dass Ihre Bewerbung aussortiert wird.
Stelle war nie wirklich frei: Es kann auch sein, dass die Stelle nie wirklich frei war, weil diese intern besetzt wurde und die Ausschreibung nur pro forma erfolgt ist. Eine weitere Möglichkeit ist, dass das Unternehmen nur seinen Marktwert testen will und sich einen Überblick verschafft, wer sich dort bewirbt, berichtet Karrierebibel.de.
Oft erhalten Bewerber Standardschreiben, aus denen der wahre Grund nicht hervorgeht. Das ist einerseits eine Zeitersparnis für die Unternehmen – andererseits schützen diese sich so auch vor Diskriminierungsvorwürfen.
Auftreten: Stellen sich Bewerber bei einem Unternehmen vor, kann das mit Nervosität verbunden sein. Für den Arbeitgeber ist das Verhalten aufschlussreich, wie der mögliche Arbeitnehmer mit Stress und Druck umgeht.
Teamgefüge: Es kann sein, dass die Verantwortlichen merken, dass Sie nicht ins bestehende Team passen. Damit werden nicht Ihre Charaktereigenschaften abgelehnt, sondern es wird eine Schwierigkeit gesehen, diese mit denen im Team zu vereinen, berichtet Kununu.de.
Zweiter Platz: Ihr Gefühl beim Vorstellungsgespräch ist gut und es lief alles nach Plan. Auch Ihr Gegenüber hat Ihnen das Gefühl gegeben, dass Sie gut in den Job passen könnten. Beachten Sie dennoch, dass im Bewerbungsprozess viele Menschen zum Gespräch eingeladen werden, da kann es sein, dass andere noch besser zur Stelle und ins Unternehmen passen.