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Michael Länge
Anja Müller
Wolfgang Fischer- Dirk Jacoby
Das „Bündnis Aufstehen gegen Rassismus“ hatte dazu aufgerufen, gegen Rechtsextremismus auf die Straße zu gehen. Bis zu 3500 Teilnehmer waren dabei. So lief die Demo in Gmünd...
Fazit: Nachdem in den vergangenen Tagen bundesweit Hunderttausende gegen Rechtsextremismus und für Demokratie auf die Straße gegangen sind, setzten auch die Menschen in Gmünd am Holocaust-Gedenktag ein eindrucksvolles Zeichen.
Deutlich mehr Menschen als angenommen gehen in Gmünd gegen Rechts auf die Straße: Die Veranstalter sprechen von bis zu 3500 Menschen. Die Polizei geht von 1500 Teilnehmern aus. Organisiert hatte die Demo das „Bündnis Aufstehen gegen Rassismus“. Ort des friedlichen Protests war der Johannisplatz, im Zentrum der Stadt.
+++14.00 Uhr: Das offizielle Programm ist jetzt beendet. Auf dem Johannisplatz verläuft sich die Menge nun nach und nach. Von Zwischenfällen oder besonderen Vorkommnissen war bislang nichts zu hören.
+++13.45 Uhr: Nach ersten Angaben geht die Polizei von 1500 Teilnehmern bei der Demo in Gmünd aus. Die Veranstalter gehen von weit mehr Demonstrierenden aus.
+++13.25 Uhr: Auf den zahlreichen Bannern der Demonstranten in Gmünd sind Sprüche wie „NIE WIEDER IST JETZT“ zu lesen.
+++13.10 Uhr: Selbst auf dem Marktplatz stehen Leute, um den Reden auf dem Johannisplatz zuzuhören.
+++12.55 Uhr: OB Arnold: „Wer demokratischen Konsens verlässt, kann nicht mit demokratischer Toleranz rechnen.“
+++12.45 Uhr: Der Gmünder OB Arnold begrüßt die Teilnehmer der Kundgebung.
+++12.40 Uhr: Der Blick von oben auf die Menschenmenge.
+++12.38 Uhr: Eindrucksvolle Bilder aus Gmünd: Der Johannisplatz ist voller Menschen.
+++12.30 Uhr: Nach Aussage von Teilnehmern vor Ort ist der Platz „gerammelt voll“.
+++12.17 Uhr: Wenige Minuten vor dem Beginn der Demonstration füllt sich der Johannisplatz in Gmünd mehr und mehr mit Menschen.
+++12.00 Uhr: Nächster Halt am Flüchtlingsboot
+++11.43 Uhr: Die Teilnehmer sind nun auf dem Weg zum Bockstorplatz. Die Menschenmenge wächst von Minute zu Minute an...
+++11.25 Uhr: Polizei geht von mittlerweile gut 500 Teilnehmern aus. Auch die Organisatoren berichten, dass „viel, viel mehr Leute, als wir dachten, an der Veranstaltung teilnehmen“. Die Menge der Spaziergänger ist bereits mehrere hundert Meter lang. Wer hinten läuft, sieht den Anfang nicht.
+++11:17 Uhr: Auf den Straßen in Gmünd sind mehr und mehr Menschen unterwegs.
+++11:12 Uhr: Halt am Metallarbeiterviertel: Erinnerung daran, wie die Nazis gegen demokratisch gewählte Gewerkschaftsmitglieder und Gewerkschaften vorgegangen sind.
+++11.07 Uhr: Treffen am Kalten Markt.
+++10.59 Uhr: Gmünder Stadträte aller politischen Gruppierungen sind unter den Teilnehmern.
+++10.50 Uhr: Erster Halt im Türlensteg, wo an die Familie Haag erinnert wurde. Alfred Haag war Mitglied der kommunistischen Partei und wurde 1933 inhaftiert. Die Familie wurde nach der Verhaftung von Nachbarn bestohlen und geschmäht und kam unter anderem ins KZ. Auch seine Frau Lina wurde mehrfach inhaftiert. Beide überlebten, kehrten aber nie wieder nach Gmünd zurück
+++10.20 Uhr: Die ersten Teilnehmer am Rundgang versammeln sich in der Ledergasse. Bereits zum Rundgang werden - nach Abgaben der Veranstalter - rund 200 Teilnehmer erwartet.
+++09.55 Uhr: Wieso auf einmal jetzt? Und: Wie nachhaltig sind die Demos? Wir haben mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Helmar Schoene von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd zu den Kundgebungen für Demokratie und Freiheit gesprochen.
Klares Statement der SDZ Mediengruppe
+++ 09.30 Uhr: Auch die Politik meldet sich im Vorfeld zu Wort. So begrüßt Gmünds CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Inge Gräßle die aktuellen Kundgebungen deutschlandweit und natürlich auch in Gmünd.
Die Demos zeigten den „Faschisten und Rechtsradikalen, wie stark unsere Zivilgesellschaft und ihr Zusammenhalt ist“, sagt die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang.
+++ 09.20 Uhr: Vor der Demonstration in der Innenstadt soll es zunächst einen Stadtrundgang geben zu Orten in Gmünd, die mit Verfolgung im Nationalsozialismus zusammenhängen.
+++ 09.15 Uhr: Auf der Rednerliste stehen auch zwei der drei Organisatoren vom Bündnis: Christian Zeeb (DGB) und Ann-Katrin Lauer (Fraueninitiative Gmünd), Mitorganisator Ali Nagelbach wird nicht reden. Zudem konnte Karolina Tomanek von der Katholischen Betriebsseelsorge als Rednerin gewonen werden, außerdem soll Dilnaz Alhan sprechen, Gründerin der Jugendinitiative „Akzeptanz für Alle“.
Nach GT-Informationen will auch Pfarrer Reiner Kaupp von der Evangelischen Kirche an der Demo teilnehmen. Als Redner hat auch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold zugesagt.
+++ 09.00 Uhr: Die Kundgebung auf dem Johannisplatz beginnt um 12.30 Uhr. Unter dem Motto: „Kommt zur Kundgebung und lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen!“, rufen die Veranstalter zur Kundgebung auf. Es gehe darum, „rassistischen Deportationsphantasien“ lautstark zu widersprechen.




















